Heroes


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Genesis
:: 1x02 Don't Look Back
:: 1x03 One Giant Leap
:: 1x04 Collision
:: 1x05 Hiros
:: 1x06 Better Halves
:: 1x07 Nothing to Hide
:: 1x08 Seven Minutes To Midnight
:: 1x09 Homecomming
:: 1x10 Six Months Ago
:: 1x11 Fallout
:: 1x12 Godsend
:: 1x13 The Fix
:: 1x14 Distractions
:: 1x15 Run
:: 1x16 Unexpected
:: 1x17 Company Man
:: 1x18 Parasite
:: 1x19 .07%
:: 1x20 Five Years Gone
:: 1x21 The Hard Part
:: 1x22 Landslide
:: 1x23 How to Stop an Exploding Man


Heroes Episodenguide


1x21 "The Hard Part"

[Der schwierige Teil]


 « Review :: Eure Meinung (3) » 

Regie:
John Badham
Drehbuch:
Aron Eli Coleite

Hauptdarsteller:
Sendhil Ramamurthy (Mohinder Suresh)
Masi Oka (Hiro Nakamura)
Adrian Pasdar (Nathan Petrelli)
Milo Ventimiglia (Peter Petrelli)
Hayden Panettiere (Claire Bennet)
Ali Larter (Niki Sanders)
Noah Gray-Cabey (Micah Sanders)
Santiago Cabrera (Isaac Mendez)
Greg Grunberg (Matt Parkman)
Jack Coleman (Mr. Bennet)
Leonard Roberts (D.L. Hawkins)

Gaststars:
Zachary Quinto (Sylar)
James Kyson Lee (Ando Masahashi)
Cristine Rose (Angela Petrelli)
Eric Roberts (Thompson)
Missy Peregrym (Candice Willmer)
Matthew John Armstrong (Ted Sprague)
Ellen Greene (Mrs. Gray)
Adair Tishler (Molly Walker)

 Kurzinhalt
Um die Zukunft, die sie gesehen haben, so nicht eintreffen zu lassen, will Hiro sich mit Isaac treffen. Peter klärt Claire darüber auf, was mit ihm geschehen wird und bittet sie, nicht fortzugehen, denn sie müssten die Welt gemeinsam retten. Matt, Ted und Bennet organisieren sich ein Auto, um nach New York zu fahren. Niki und D.L. suchen gemeinsam nach ihrem Sohn, während Nathan sich mit seiner möglichen Präsidentschaft auseinandersetzt.

Unterdessen sieht Sylar in einem Gemälde, dass er etwas Fürchterliches verursachen wird. Nachdem der Versuch, Mohinder um Hilfe zu bitten, fehlschlägt, stattet er seiner Mutter einen Besuch ab. Mohinder erfährt schließlich, was es mit dem Tracking-System auf sich hat.


 Inhalt
Zurück in der Gegenwart will Hiro Isaac aufsuchen, um ihn zu den für das weitere Vorgehen wichtigen Comic-Zeichnungen zu befragen, die unvollständig sind da sie leere Sprechblasen enthalten.

new York, Haus der Petrellis: Nathans Frau kommt mit den Kindern heim, während Angela die Sachen für Claires Abreise packt. Als sie jedoch Peter auffordert, sich von seiner Nichte zu verabschieden erklärt dieser, dass sie nicht gehen könne, da sie gemeinsam die Welt retten müssten - das Zusammenkommen könne kein Zufall sein. Nachdem Claire sich darauf nicht einlassen will, besonders auch der Opfer ihres Vaters wegen, verrät Peter ihr, dass er explodieren werde wie eine Atombombe. Bei diesem Vergleich fällt Claire Ted ein. Peter will wissen, wer das ist.

St. Louis, Missouri: Ted, Mat und Mr. Bennet klauen vom Hof eines Autoverkäufers einen Wagen mit dem sie nach New York fahren wollen, um das Tracking-System ausfindig zu machen.

New York, Manhattan: In Isaaks Atelier hat Sylar das angefangene Bild zuende gebracht und interpretiert Ted als den explodierenden Mann, dessen Kraft er stehlen und dann statt seiner explodieren werde. Die Vorstellung erschreckt ihn und er ruft Mohinder an. Er bittet ihn um Hilfe mit der Erklärung, dass er etwas Furchtbares tun und viele, viele unschuldige Menschen sterben werden. Doch er kriegt mit, dass Mohinder mit seinem Handy die Notrufnummer wählt und legt daraufhin auf.

Las Vegas: D.L stellt Jessica zur Rede. Er will wissen, was Linderman mit Micah vorhat. Er wird sehr böse als er hört, dass Linderman den Jungen für einen Job braucht und will ihn zurückholen. Nachdem Niki Jessica bittet, D.L. zu helfen, Micah zu finden, da D.L. sonst getötet würde, folgt sie ihm schließlich.

New York: In einem Appartement telefoniert Candice gerade, während Micah mit einem Videospiel beschäftigt ist. Dann erscheint sie in Gestalt von Niki/Jessica bei ihm und hört sich an, dass er Mr. Linderman nicht mag und nach Hause will. Doch darüber gibt es keine Diskussion. Linderman habe ihnen geholfen, erklärt 'seine Mutter', jetzt müssten sie sich revangieren.

Auf der Kirby Plaza trifft sich Mohinder unterdessen mit Thompson. Als jener fragt, ob Mohinder für ihn arbeiten werde, dreht der Inder den Spieß um. Schließlich wolle Thompsen was Mohinder habe: die Formel. Also müsse er ihm alles erklären, was er weiß. Thompson führt ihn in ein Forschungslabor, wo sich die kleine Molly Walker, die den Angriff Sylars auf ihre Familie überlebte ("Don't Look Back"), befindet. Molly hat ein Virus. Es ist das gleiche, erfährt Mohinder, das auch seine verstorbene Schwester Shanti befallen hatte. Mohinders Vater fand zwar ein Heilmittel, nur kam es für seine Tochter zu spät. Doch könnte es Molly helfen und dafür soll Mohinder sorgen. Denn Molly sei die einzige, die Sylar stoppen könnte.

Sylar führt indess ein anderes Telefongespräch, er verabredet sich mit jemandem, den er lange nicht gesehen hatte zu einem Gespräch. Während er sich im Bad so herrichtet, dass er wieder wie der alte Gabriel aussieht, erreichen Hiro und Ando das Atelier und finden Isaaks Leiche. Diese Szene hat Hiro schonmal gesehen - erst Isaak, dann die Bombe. Die beiden verstecken sich hinter einem Bild als Sylar hereinkommt, doch der kann ihren Herzschlag hören. Er fordert sie auf, herauszukommen, dann lässt er das Bild durch due Luft fliegen - allerdings ist da niemand. Hiro hat sich und Ando ein Haus weiter teleportiert. Sie nehmen die Verfolgung auf, als Sylar das Atelier verlässt, auch wenn Hiro dem Comic entnimmt, dass er Sylar erst nach der Wahl töten soll.

Las Vegas, Corinthian Hotel: D.L. verschafft sich zusammen mit Jessica Einlass in Lindermans Allerheiligstes, indem er die Wand durchdringt. Sie sehen ein Bild, dass Micah in einem brennenden Gebäude zeigt. Außerdem finden sie Unmengen von Unterlagen die belegen, dass Linderman sie seit vielen Jahren beobachten lässt und ihre Geschicke gelenkt hat. Einem Kalender entnehmen sie, dass Linderman sich am Wahltag mit Nathan treffen will, also beschließen sie, ihn - und damit Micah - in New York zu suchen.

New York, Labor der Company: Während Mohinder Molly Blut abnimmt erklärt er ihr, dass er den Mann finden will, der ihre Familie getötet hat. Doch Molly stellt fest, das er den 'Schwarzen Mann' nicht töten könne. Er würde in seine Seele schauen und dann sein Gehirn essen. Nun erfährt er, was Mollys Fähigkeit ist: Sie kann Leute aufspüren indem sie an sie denkt und auf der Karte anzeigen, wo sie gerade sind. Das Doch das Virus blockiert diese Gabe. Aber wenn sie gesund würde, erklärt Mohinder, könnte sie als einzige den 'Schwarzen Mann', der sich so gerne versteckt, finden.

Haus der Petrellis: Peter ist über Ted Sprague informiert und er und Claire versuchen nun, Nathan zu überzeugen, dass vielleicht gar nicht Peter die Bombe ist. In dem Gespräch erfährt Claire auch, dass Nathan fliegen kann. Peter fordert seinen Bruder auf, das FBI einzuschalten um Ted zu finden. Nathan verspricht, ein paar Telefonate zu tätigen und versichert Claire, dass sie, nach allem was sie schon durchgemacht habe, sehr tapfer sei. Als die beiden den Raum verlassen haben, informiert er Lindeman mit den Worten: "Wir haben ein Problem...".

Queens: Bei der Person, die Sylar besucht, handelt es sich um seine Mutter. Da sie eine leidenschaftliche Schneekugel-Sammlerin ist hat er ihr ein besonders schönes Exemplar mitgebracht. Sie ist überglücklich, ihren Gabriel wohlauf zu sehen. Auf der Stelle nimmt Sylar seine alte Identität wieder auf und beginnt, eine Wanduhr seines Vaters zu reparieren, während seine Mutter ihn hätschelt wie ein Kleinkind. Sie ist stolz auf ihren Jungen, der in der Welt herumgekommen ist und versteht nicht, warum er zurückkommen will. Mehr für sich selbst bemerkt Sylar, dass er vielleicht so die Chance hätte, aufzuhören.

Obwohl er es ablehnt beginnt sie, ihm etwas zu essen zu machen und redet auf ihn ein, dass sie dafür sorgen will, dass er einen tollen Job bekommt. Sylar will aber nichts weiter, als ein schlichter Uhrmacher zu sein. Als sie nicht nachlässt wirft er ihr vor, ihm niemals zuzuhören - so habe sie ihm ein Sandwich gemacht obwohl er keins wolle. Jetzt ist die Mutter eingeschnappt. Sylar versucht einzulenken und bittet sie, ihm nur zu sagen, dass er nichts Besonderes sein müsse. Doch das will sie nicht, da sie weiß, dass er zu viel Größerem imstande ist, selbst Präsident könne er sein, wenn er nur wolle. So erhält Sylar nicht die Absolution, auf die er gehofft hatte.

Manhattan: Claire und Peter wollen Nathan in seinem Büro aufsuchen, doch Claire sieht durch die Scheibe, dass er schon Besuch von Thompson hat. Claire versucht, Peter klarzumachen, was das bedeutet, das sei der Mann, für den ihr Vater gearbeitet habe. Doch Peter vertraut seinem Bruder. Er will, dass Claire mit ihm hineingeht, doch sie lehnt ab. Währenddessen erklärt Thompson Nathan, dass sie die besten Gründe hätten, halb New York in die Luft zu sprengen.

Als Candice/Jessica eine Dusche nimmt, versucht Micah, aus dem Hotel zu entkommen. Doch wie er auch läuft, er landet immer wieder in demselben Zimmer. Dort sieht er dann auch Candice aus dem Bad kommen. Sie macht ihm nun klar was ihre Fähigkeit ist, dass sie ihn mag und ihm nichts Böses will. Doch er müsse sich benehmen und tun, was Mr. Linderman erwarte, sonst ginge das nicht gut aus für ihn.

Queens: Hiro und Ando schleichen zu einem Fenster um Sylar und seine Mutter beobachten zu können. Sylar fragt, was sie dazu sagen würde wenn er ihr erzähle, dass er außergewöhnlich sein könne, dafür aber eine Menge Menschen sterben müssten. Er könne niemals jemandem etwas zuleide tun, stellt die Mutter fest. Es gäbe vieles was er könne, wovon sie nichts wisse, erwidert Sylar und will ihr etwas davon zeigen. Er nimmt den Wassersprühschlauch aus der Spüle, betätigt ihn und lässt das Wasser sogleich gefrieren. Die Mutter steht fasziniert in der Mitte des Schneegestöbers, doch dann scheint ihr die Sache unheimlich zu werden, besonders als Sylar nun auch noch die Schneekugeln um sie herumkreiseln lässt. Schließlich trifft eine davon sie am Kopf. Entsetzt flüchtet die blutende Frau aus dem Raum.

Labor: Mohinder sucht nach dem Heilmittel für Molly. Er erzählt ihr von seiner Schwester und verspricht ihr, er werde mit dem Heilmittel nicht zu spät kommen, wie seinerzeit sein Vater. Molly schenkt ihm ein selbstgemaltes Bildchen, dass ihn vor dem 'Schwarzen Mann' beschützen soll.

Unterdessen beobachten Hiro und Ando, wie Sylar versucht, seine Mutter, die sich eingeschlossen hat, aus dem Zimmer zu bewegen. Er bittet sie um Vergebung und Hiro stellt fest, dass er einem Menschen, der um Vergebung bäte, nicht töten könne. Jeder verdiene eine Zweite Chance. Ando kann das nicht nachvollziehen und bemerkt, nicht jeder und Z-Hiro würde nicht zögern. Jener will Hiro aber nicht mehr sein. Als Ando ihm auf dem Comic zeigt, dass Sylar ihn töten werde, schweigt Hiro.

Sylar versucht an der verschlossenen Tür, seiner Mutter klarzumachen, was er für seine Zukunft gesehen hat und will wissen, warum er das tun solle. Dann sinkt er, mit dem Rücken zur Tür, auf den Boden und stößt mit dem Hinterkopf mehrmals verzweifelt dagegen. Schließlich kommt seine Mutter heraus, jedoch nur um ihn wegzuschicken. Er sei nicht Gabriel, er sei verdammt und möge ihr Haus verlassen. Als der verzweifelte Sylar sie an den Armen fasst, um sie zu beruhigen, ergreift sie eine Schere aus einem Nähkorb. Sylar gelingt es schließlich, seine Mutter in seine Arme zu reißen, doch dabei bohrt sich die Schere in ihre Brust.

In dem Moment, in dem sie zu Boden stürzen müsste, wird die Zeit eingefroren. Hiro betritt den Raum und zieht sein Schwert. Er verbeugt und entschuldigt sich, dann setzt er mit gequältem Blick das Schwert an Sylars Hals. Doch als er ausholt endet die Starre und Sylar fängt das Schwert mit der Hand ab. Er fragt Hiro, warum er ihn verfolge und erhält zur Antwort, er müsse ihn töten. Dann, faucht Sylar ihn an, solle er es tun, er solle ihn töten. Doch er hält die Klinge des Schwerts eisern fest und sagt, Hiro sei ein Feigling, er könne es nicht. Dann müsse er Hiro wohl töten. Jetzt stürmt Ando in den Raum, Hiro ergreift seine Schulter und teleportiert ihn mit sich hinfort. Sylar dreht sich irritiert nach allen Seiten. Dann fällt sein entsetzter Blick auf seine tote Mutter.

Labor: Mohinder legt Molly eine Transfusion an und erklärt ihr, dass manchmal Geschwister von kranken Kindern Antikörper hätten, die bei Übertragung das Kind heilen könnten. Er selber habe diese, sei aber zu spät geboren um seiner Schwester noch zu helfen. Aber zumindest für Molly sei es nicht zu spät.

Hiro und Ando tauchen in Isaaks Atelier wieder auf. Ando will wissen, ob es seinem Freund gelungen ist, Sylar zu töten. Hiro bedauert, dass er es nicht fertiggebracht hat. Doch Ando ist zuversichtlich, schließlich hätten sie noch zwei Tage. Jetzt zeigt Hiro seinem entsetzten Freund das Schwert, dass durch Sylars Griff zerbrochen ist.

Haus der Petrellis: Claire hat ihre Sachen gepackt und will gehen. Peter hält eine Waffe hoch und erklärt ihr, dass sie die Welt retten müsse, indem sie ihn erschießt. Nur sie könne nah genug an ihn heran und bevor er explodiere müsse sie ihm in den Hinterkopf schießen, an genau die Stelle, in der die Glasscherbe steckte (".07% "). Er offenbart ihr auch, warum er so genau weiß, dass es geschehen wird - er zeigt ihr das Bild, das er gemalt hat. Claire erkennt darauf ganz klar Ted. Schließlich sei es auch egal, stellt Peter fest, sie müsse doch sehen, wie wichtig es sei. Das Bild zeigt die Kirby Plaza, also muss Ted in NY sein. Claire betrachtet die Pistole ausgiebig...

Indessen spricht Mutter Petrelli in seinem Büro mit Nathan. Sie offenbart ihm, dass sie die Pläne kennt, die bei weitem nicht nur von Linderman ausgearbeitet wurden, sondern von einer Reihe von Menschen, sie selbst eingeschlossen. Da Nathan, was nicht verwerflich sei, kalte Füße bekommen hätte, müsse sie es ihm erklären. Sie wisse alles über die Angelegenheit. Präsident Truman hätte zwei Atombomben abwerfen lassen müssen, um den 2. Weltkrieg zu beenden. Es wurden Tausende getötet, um Millionen zu retten. Nathan kann sich auf diesen Vergleich nicht einlassen, doch die Mutter sagt, dass ihm das Vertrauen in die Zukunft fehle. Seine Aufgabe sei es, Stärke zu zeigen und die Menschen in diese Zukunft zu führen. Sie würden es ihm schließlich danken. Offensichtlich hat sie ihren Sohn damit überzeugt.

Queens: Sylar hat mit dem Blut seiner Mutter die große Explosion neben ihrem Körper auf den Boden gemalt. Sie hätte Recht gehabt, konstatiert er, nun wieder ganz Sylar, er sei zu etwas Besonderem imstande, er könne sogar Präsident sein.

Kirby Plaza: Claire und Peter sehen sich nach Ted um. Claire wird, als sie all die 'normalen' Menschen an sich vorbeilaufen sieht, wehmütig. Sie sei nicht normal, stellt sie fest. Sie hätte viele Leute damit verletzt und das habe ihr schwer zu schaffen gemacht. Doch dann habe sie Peter getroffen und zum ersten mal das Gefühl gehabt, Teil von etwas zu sein. Peter erwidert, er habe genau das gleiche empfunden, bei ihrer ersten Begegnung. Da entdeckt Claire plötzlich etwas und läuft los, ihrem Vater, Matt und Ted entgegen.

Mr. Bennet nimmt sein Mädchen glücklich in die Arme. Peter betrachtet Ted und auf der Stelle fangen seine Hände an zu glühen. Er ruft entsetzt nach Claire. Bennet erklärt, dass Peter Teds Fähigkeit absorbiere. Peter bemüht sich mit aller Kraft, sie zu kontrollieren...


 Review
von Gisa von Delft

Bereits die letzte Episode hat mich mit sehr zwiespältigen Gefühlen zurückgelassen, das ist auch bei dieser nicht anders. Bisher war das Serienkonzept nicht auf besonderen Tiefgang in der Charakterbetrachtung ausgelegt. Nun plötzlich erhalten wir einen geradezu analytischen Ansatz zur Frage: wie konnte Gabriel Grey zu Sylar werden.

Ganz für sich betrachtet war das Kammerspiel von Sylar und seiner Mutter ausgesprochen interessant und eine auf sich gelungene Studie. Nur in diese Serie passt es sowas von überhaupt nicht hinein. Plötzlich fällt Sylar ein, dass es nicht richtig sein kann, wenn man so böse ist wie er? Dann ruft er auch noch Mohinder an und bittet um Hilfe? Sylar? Dann regrediert er wieder zu dem verschüchterten Uhrmacher der sich nichts sehnlicher wünscht, als von seiner Mutter so wie er ist (ursprünglich, als Gabriel) geliebt und akzeptiert zu werden? Nein, das geht gar nicht. Nicht in diesem Serienaufbau. Hier gehört Sylar skrupellos und böse. Ende der Durchsage.

Das Einzige, was in diesem Plot passte, war Hiros Reaktion. Der Junge ist nunmal kein Mörder. Dieser Hiro ist nicht Future-Hiro und wird es niemals werden. Das wäre wirklich der schlimmste Bruch, den sich die Macher hätten leisten können. Da scheint mir Peters Plan zur Vernichtung 'der Bombe' schon passender. Sicher ist auch Claire kein Killertyp, doch ihr könnte man, so wie sich der Charakter entwickelt hat, zutrauen, dass sie im absoluten Notfall abdrückt.

Dass mir die Geschichte mit der Formwandlerin nicht gefällt, weil sie die Sache nun völlig unberechenbar - und das eben nicht im positiven Sinne sondern mehr in Sinne von 'man kann sich alles leisten' - macht, erwähnte ich bereits. Daher gibt es zu diesem Bogen rund um Micah auch eigentlich nichts mehr zu sagen.

Nathan hat sich nun wohl endgültig auf Lindermans Seite geschlagen, was ihm noch an Überzeugung fehlt pfropft seine Mutter ihm auf. Wir erinnern uns, die Kleptomanin, die Anfang der Serie mit der Aktion Sockenklau die Aufmerksamkeit ihrer Lieben zu erlangen versuchte. Naja, wirklich gut ist das Entwickeln der Charaktere in dieser Serie steckenweise leider nicht gelungen.

Der interessanteste, weil stimmigste Part war eigentlich der rund um das 'Tracking System'. Da taucht doch tatsächlich das kleine Mädchem vom Anfang wieder auf. Und hier stimmt auch die Logik (bezogen auf das Serienkonzept): Das Ortungssystem ist nichts Technisches, sondern ein Mensch mit entsprechenden Fähigkeiten. Das war gelungen. Ebenso die Tatsache, dass man darüber das Schicksal von Mohinders Schwester klärt.