Heroes


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Genesis
:: 1x02 Don't Look Back
:: 1x03 One Giant Leap
:: 1x04 Collision
:: 1x05 Hiros
:: 1x06 Better Halves
:: 1x07 Nothing to Hide
:: 1x08 Seven Minutes To Midnight
:: 1x09 Homecomming
:: 1x10 Six Months Ago
:: 1x11 Fallout
:: 1x12 Godsend
:: 1x13 The Fix
:: 1x14 Distractions
:: 1x15 Run
:: 1x16 Unexpected
:: 1x17 Company Man
:: 1x18 Parasite
:: 1x19 .07%
:: 1x20 Five Years Gone
:: 1x21 The Hard Part
:: 1x22 Landslide
:: 1x23 How to Stop an Exploding Man


Heroes Episodenguide


1x18 "Parasite"

[Parasit]


 « Review :: Eure Meinung (5) » 

Regie:
Kevin Bray
Drehbuch:
Christopher Zatta

Hauptdarsteller:
Sendhil Ramamurthy (Mohinder Suresh)
Masi Oka (Hiro Nakamura)
Adrian Pasdar (Nathan Petrelli)
Milo Ventimiglia (Peter Petrelli)
Hayden Panettiere (Claire Bennet)
Ali Larter (Niki Sanders)
Noah Gray-Cabey (Micah Sanders)
Tawny Cypress (Simone Deveraux)
Santiago Cabrera (Isaac Mendez)
Greg Grunberg (Matt Parkman)
Jack Coleman (Mr. Bennet)
Leonard Roberts (D.L. Hawkins)

Gaststars:
Zachary Quinto (Sylar)
Ashley Crow (Mrs. Bennet)
Cristine Rose (Angela Petrelli)
Missy Peregrym (Candice Wilmer)
Eric Roberts (Thompson)
Malcolm McDowell (Mr. Linderman)

 Kurzinhalt
Hiro gelingt es nicht, an Lindermans Sicherheitsleuten vorbeizukommen, bis sich Hilfe von unerwarteter Seite auftut. Mr. Bennet stellt fest, dass seine Frau ihrer Erinnerungen nicht beraubt wurde und ihm unverbrĂŒchlich zur Seite steht. In einem Moment, in dem sie die Oberhand hat, greift Niki Nathan unter die Arme.

Unterdessen macht Mohinder Sylar eindrucksvoll klar, dass er ihn durchschaut hat, wÀhrend Claire den Haitianer austrickst, der sie nach Kanada bringen will. Sie möchte stattdessen zu Peter Petrelli, dem einzigen Menschen, dem sie noch trauen kann.


 Inhalt
New York, Atelier: Simone liegt tot am Boden und Isaak rastet völlig aus. Er schießt erneut auf Peter, den er verantwortlich macht. Doch Peter macht sich wieder unsichtbar und verschwindet aus dem Atelier.

Las Vegas: Hiro ist in Lindermans Hotelkomplex angekommen. Er schafft es aber nicht, bis zu Linderman vorzudringen, sondern wird von den Sicherheitsleuten sehr eindeutig abgewiesen.

Odessa: Mr. Bennet knöpft nach der Versorgung seiner Schusswunde sein Hemd zu. Thompson konstatiert, er wĂŒrde sich also an nichts erinnern. Bennet erklĂ€rt, das Letzte was er erinnere sei, wie er mit seiner Frau aus dem Hospital nach Hause kam, danach sei alles schwarz. Thompson reagiert skeptisch und erwĂ€hnt die VorfĂ€lle mit Matt und Ted. Doch Bennet weiß nur, dass seine Tochter verschwunden ist und er will sie wieder zuhause haben. Er werde nicht ruhen, bis er sie gefunden habe. Thompson empfiehlt ihm, sich zu beruhigen. Er erinnert ihn daran, dass Claire nur eine Zuweisung an ihn war, die er zunĂ€chst gar nicht wollte, und sein Auftrag nun erfĂŒllt sei. Er solle nur das tun, was von ihm verlangt werde.

Im Unteruchungsraum daneben, getrennt durch eine Spiegelwand, sitzt Matt mit Candice, der neuen "Errungenschaft" von Thompson. Thompson fragt Matt, was er davon halte. Matt bestĂ€tigt, dass Bennet die Wahrheit sagt, er wisse nichts. Dann fordert er die Abmachung ein, die sie getroffen hĂ€tten: er wĂŒrde ihnen helfen, sie wĂŒrden ihn gehen lassen. Doch Thompson stellt nur fest, es sei jetzt noch nicht soweit und lĂ€sst den wĂŒtenden Matt sitzen.

Irgendwo auf der Route 290: Der Haitianer, der mit Claire unterwegs ist, tĂ€tigt an einer Tankstelle einen Anruf. Als Claire ihn fragt, ob es sicher sei, ob sie zurĂŒckkönnten, verneint er. Sie mĂŒssten das Land heute Nacht verlassen.

New York: Nathan erhĂ€lt Besuch von zwei FBI-Agenten, die ihn bitten bei einem Treffen mit Linderman ein verstecktes Mikro zu tragen, damit sie ihn dingfest machen könnten. Als die Agenten weg sind materialiiert Peter sich und fragt, seit wann er mit dem FBI arbeite. Nathan erklĂ€rt, das tĂ€te er schon seit dem Unfall ihres Vaters. Peter ist total aufgeregt und erzĂ€hlt seinem Bruder von Simones Tod. Nathan verspricht, sich darum zu kĂŒmmern. Peter soll bei ihm bleiben, doch er sagt, er könne das nicht denn jeder, mit dem er zusammen wĂ€re, sei in Gefahr. Nathan schlĂ€gt vor, Mohinder um Hilfe zu bitten, er arbeite an einer Behandlung. Als Nathan sich kurz abwendet ist Peter aber schon wieder verschwunden.

Odessa: Bennet kommt in die Hotelsuite, in der er vorĂŒbergehend mit seiner Familie lebt. Er erklĂ€rt seiner Frau, dass er losfahren wolle, um Claire zu suchen. Sandra Bennet dreht das Radio laut und erklĂ€rt ihm, dass er nicht fahren darf. Er selber habe sie gebeten, dafĂŒr zu sorgen, dass er es nicht tut. Es wird klar, dass Bennet den Haitianer gebeten hatte, die Erinnerung seiner Frau nicht auszulöschen. Er hatte ihr offenbart, fĂŒr wen er arbeitet und sie angehalten, unter allen UmstĂ€nden dafĂŒr zu sorgen, dass er nicht nach Claire sucht. Bennet ist sehr angetan, dass seine Frau so unverbrĂŒchlich zu ihm hĂ€lt.

Es klopft an der TĂŒr des Hotelzimmers. Candice ist gekommen, um Bennet wegen des Todes von Simone abzuholen und mit ihm nach New York zu fahren. Bennet bleibt nichts ĂŒbrig, als seine Sachen zu packen. Unterdessen wechselt Candice ein paar freundliche Worte mit Sandra.

New York, Brooklyn: Mohinder zeigt Zane/Sylar in seiner Wohnung die Liste. Mohinder arbeitet fieberhaft an der EntschlĂŒsselung der DNA und ist ziemlich geschafft. Sylar bietet ihm an, das Kontaktieren weiterer Leute von der Liste zu ĂŒbernehmen. Mohinder ist damit einverstanden und bietet Sylar erstmal einen Tee an. Sylar fragt, wen er als nĂ€chstes anrufen soll. WĂ€hrend ihm schwummerig wird antwortet Mohinder: "Niemanden. Ich habe Sie bereits, Mr. Sylar." Sylar geht ohnmĂ€chtig zu Boden.

Las Vegas: Hiro, der ziemlich ratlos dasitzt, wird von jemandem angesprochen. Nathan steht vor ihm und dĂ€mpft erstmal Hiros ĂŒberschwenglich laute Freude. Hiro erzĂ€hlt ihm, dass er Ando nach Hause geschickt hat, weil er die Verantwortung fĂŒr ihn in der Gefahr nicht mehr ĂŒbernehmen konnte. Er bittet Nathan, ihm zu helfen an den Sicherheitsleuten vorbeizukommen und in der Tat ist das kein Problem fĂŒr Nathan.

Am Flughafen erklĂ€rt der Haitianer Claire ihre neue IdentitĂ€t und macht ihr erneut klar, dass sie nirgendwo in diesem Lande sicher sei. Sie wird nach Kanada fliegen. Claire erklĂ€rt ihm, dass Peter die einzige Person außer ihm sei, der sie trauen wĂŒrde. Doch der Haitianer sagt, Peter sei weder in der Lage fĂŒr sich selbst, noch fĂŒr andere die Verantwortung zu tragen. Als sie durch die Abfertigung gehen, Claire zuerst, stellt der Haitianer fest, dass sie ihm seine Papiere entwendet hat. Er kommt also nicht durch die Kontrolle, wĂ€hrend Claire ihre Reiseunterlagen in einem MĂŒlleimer entsorgt.

New York, Atelier: Zwei Polizisten erscheinen bei Isaak und fragen nach Simone. Sie wollen nachsehen, ob alles in Ordnung ist, sie hĂ€tten einen anonymen Anruf von einem Nachbarn erhalten, der einen Streit mit angehört hĂ€tte. Jemand von draußen fragt, was hier vorgehe. Simone steht hinter den Polizisten in der TĂŒr. Die beiden verabschieden sich daraufhin und Isaak ist völlig perplex. Nun kommt auch Mr. Bennet in sein Atelier und aus Simone wird plötzlich jemand anderes: Candice erweist sich als "Gestaltwandlerin". Isaak ist total fertig, er will mit Bennet abhauen. Doch Bennet macht ihm klar, dass er genauso weitermachen und malen mĂŒsste, wie bisher.

Las Vegas: D.L. hat unter Jessicas Kopfkissen ein Foto von Nathan entdeckt, mit dem er sie, die immer noch Niki spielt, konfrontiert. Sie erklĂ€rt ihm aber, dass sie keine Ahnung hĂ€tte, wie das dort hingekommen sei, sie habe lediglich geschĂ€ftlich mit ihm zu tun gehabt. Sie weiß, dass Niki das Foto dort deponiert hat. Als sie allein ist, greift sie in ihre Tasche und lĂ€dt eine Pistole.

New York, Brooklyn: Mohinder hat Sylar auf einen Stuhl gefesselt und ihm eine Infusion angehĂ€ngt, die mit Curare versehen ist. Das wird sein Gehirn soweit lĂ€hmen, dass er seine FĂ€higkeiten nicht benutzen kann. Er macht ihm klar, dass er Rache fĂŒr den Tod seines Vaters will. Nun fragt er ihn noch einmal nach seiner wahren IdentitĂ€t und beweist ihm, dass er nicht Zane ist. Zane wurde vor drei Tagen tot aufgefunden. Mohinder hĂ€lt Sylar eine Stimmgabel ans Ohr. Der Laut ist nahezu unertrĂ€glich fĂŒr Sylars neues Gehör und er gesteht, wer er ist. Mohinder stellt fest, dass er ein Parasit sei, der getötet werden mĂŒsse. Er richtet eine Waffe auf Sylar, doch der provoziert ihn damit, dass Mohinders Vater ihm mehr verraten hĂ€tte, als seinem eigenen Sohn, den er fĂŒr zu schwach dafĂŒr gehalten habe. Mohinder stellt fest, dass es seine Untersuchungen nicht weiterbringen wĂŒrde, wenn er Sylar töte. Also punktiert er Sylars Spinalkanal um Liquor fĂŒr die DNS-Probe zu entnehmen. Dieser Vorgang ist noch quĂ€lender fĂŒr Sylar.

Las Vegas: Hiro ĂŒberreicht Mr. Lindermans Kunstverwalter 'den neuen Mendez'. Als der Kurator den Raum verlĂ€sst, um etwas zu holen, macht sich Hiro ĂŒber dessen Computer her um herauszufinden, wo das Schwert gelagert ist. Er findet eine Zuordnungsnummer und die zugehörige Aufbewahrungseinheit. Doch kaum will er nach dem Schwert greifen, steht der Kurator hinter ihm und aktiviert einen Alarm. Ein Warnton erklingt und die TĂŒren schließen sich. Dann kommt ein Sicherheitsmann herein, doch bevor der Kurator ihn instruieren kann, wird er von ihm niedergeschlagen. Hiro kann es kaum fassen, der Sicherheitsmann ist Ando. Die beiden umarmen sich und dann sorgen sie ersteinmal dafĂŒr, die anrĂŒckenden ĂŒbrigen SicherheitskrĂ€fte auszusperren.

Nathan ist unterdessen verkabelt auf das Treffen mit Linderman vorbereitet. Die Agenten können mithören. Doch da platzt Jessica in deren Raum, spricht sie mit ihren Namen an und mit GrĂŒĂŸen von Mr. Linderman erschießt sie beide.

New York, Brooklyn: Mohinder scheint tatsĂ€chlich den SchlĂŒssel gefunden zu haben, um eine neue Liste zu erstellen, die Leute zu finden und vielleicht sogar zu heilen. Sylar fragt, ob er nicht auch Wert sei, gerettet zu werden, er sei auch nur ein Opfer. Mohinder könne ihm helfen, einen Weg zu finden. Die Evolution sei schließlich grausam. Doch Mohinder stellt fest, was Sylar getan hĂ€tte sei nicht Evolution, sondern Mord. Und Mohinder will Rache. Er richtet eine Waffe auf Sylar. Jetzt werde er seine Pflicht als Sohn erfĂŒllen, erklĂ€rt er und drĂŒckt ab. Doch Sylar ist nicht tot. Er hat die Kugel angehalten, genau wie er auf telekinetischem Wege die Infusion schon zu Anfang zugedreht hatte. Er hĂ€tte, verkĂŒndet er, nicht um sein eigenes Leben gebettelt, sondern Mohinder das seine angeboten. Doch vor seinem Tod bekĂ€me Mohinder noch die Chance, etwas Gutes zu tun, angefangen mit der Liste.

New York, Atelier: Isaak setzt sich in seiner Verzweiflung einen Schuss und beginnt zu malen. Die Bilder sind dunkel und zerstörerisch. Ein Bild zeigt ihn selbst mit geöffnetem SchÀdel, so wie Hiro es in der Zukunft gesehen hat.

Las Vegas: Als Nathan in sein Zimmer kommt, wartet dort Niki auf ihn. Sie reißt ihm die Kabel vom Leib und warnt ihn, dass Linderman eine Frau (Jessica) auf ihn angesetzt hat. Sie eröffnet ihm auch, dass die FBI-Agenten tot sind. Linderman wisse ĂŒber ihn Bescheid, er mĂŒsse ihr vertrauen.

Odessa: Als Bennet zurĂŒckkommt erklĂ€rt er Sandra, die im Bad fragt, ob er Claire gefunden habe, dass er nicht suchen dĂŒrfe. Sie wĂŒrden es aus seinen Gedanken ziehen, wenn er wĂŒsste, wo sie ist und Claire wĂŒrde nicht sicher sein. Was mit der Firma sei, will sie wissen. Das alles mĂŒsse gestoppt werden, nur so sei Claire sicher, erwidert Bennet. Dann klingelt das Telefon und sie geht in den Wohnraum und erklĂ€rt dem Anrufer, dass er zu einem Problem wĂŒrde und sie es gleich jetzt tun sollten. Als Bennet nachkommt, sieht er Thompson mir zwei MĂ€nnern hinter ihr stehen und Sandra verwandelt sich mit einem 'sorry' in Candice.

Las Vegas: Hiro hĂ€lt das Schwert endlich in HĂ€nden, doch die Sicherheitsleute sind nah davor, die verbarrikadierte TĂŒr zu öffnen. Ando stellt fest, dass Hiro, nun da er das Schwert hat, sich in die Zukunft teleportieren könnte. Hiro nimmt Ando gleich mit auf diese Reise. Sie landen auf dem Deveraux-GebĂ€ude im zerstörten New York. Traurig erkennt Hiro, dass er die Bombe wohl nicht stoppen konnte.

New York: Claire klopft an eine TĂŒr, die von Angela Petrelli geöffnet wird. Sie fragt nach Peter und erfĂ€hrt, dass sie zu einer Ă€ußerst ungĂŒnstigen Zeit kommt, Peter sei nicht da. Claire ist erstaunt, als Mrs. Petrelli sie mit Namen anspricht und bittet, hereinzukommen. Noch verwirrter ist sie, als aus einem anderen Raum der Haitianer kommt, mit dem die Dame ein paar Worte auf französich wechselt. Claire will von der Frau wissen, wer sie ist. Sie sei ihre Großmutter, lautet die Antwort, und sie habe versucht, sie zu beschĂŒtzen. Das sei aber nicht sehr einfach, so eigensinnig wie Claire sei - genau wie ihr Vater.

Jener erfĂ€hrt gerade von Jessica, dass Linderman rundum informiert ist und Nathan entweder den Rest seiner Zeit fĂŒr ihn tĂ€tig sein mĂŒsse, oder seine Familie nehmen und veschwinden könne. Doch Nathan weiß noch einen Weg: Linderman töten. Doch zuerst mĂŒsse er sie bewusstlos schlagen, damit Jessica nicht eingreifen könne. Nathan versteht nicht, was sie meint. Niki gibt ihm schlicht ihre Waffe und fordert ihn auf, es zu tun. Also schlĂ€gt Nathan sie k.o..

Jetzt lĂ€sst er sich zu seinem Treffen mit Linderman bringen. Seltsamerweise fĂŒhrt ihn der Angestellte durch die gesamte HotelkĂŒche. Schließlich gelangen sie zu einem Mann, der damit beschĂ€ftigt ist, GemĂŒse zu schneiden. Der Angestellte spricht ihn mit 'Mr. Linderman' an. Linderman fragt Nathan lĂ€chelnd, ob er GemĂŒse möge. Der Rest des Personals velĂ€sst den Raum. Lindermann arbeitet weiter an seiner Kreation und erklĂ€rt Nathan, dass er es liebe, zu kochen. Er betrachtet es als eine Art Meditation.

Er fragt Nathan, ob er glĂŒcklich sei. Irgendwann mĂŒsse ein Mensch sich entscheiden, ob er ein glĂŒckliches Leben wĂŒnsche, oder ein bedeutungsvolles. Beides zu vereinbaren sei im Grunde unmöglich. Um glĂŒcklich zu leben mĂŒsse man sich absolut in der Gegenwart befinden. Bei einem bedeutungsvollen Leben mĂŒsse man sich stĂ€ndig auf die Vergangenheit besinnen und die Zukunft im Auge behalten. Damit habe Nathan sich in den letzten Tagen etwas zu exzessiv beschĂ€ftigt. Nathan zieht nun eine Waffe aus der Tasche und richtet sie auf Lindermann. Der reagiert gelassen mit der Bemerkung, dass schon viele versucht hĂ€tten, ihn zu töten. Nathan könne sicher sein, dass er, sollte er abdrĂŒcken, innerhalb von Sekunden ebenfalls tot sei.

Doch er könne ihm ein Angebot machen, stellt Lindermann fest - wobei er nebenher erwĂ€hnt, dass er ĂŒber die FĂ€higkeiten Nathans und seines Bruders im Bilde ist. Ebenso ĂŒber Nathans Tochter und 'all die anderen da draußen'. Doch er könne mehr bieten als Informationen. Er eröffnet Nathan die Möglichkeit, die Wahl zu gewinnen und schon in zwei Jahren könne er sich durch ein paar glĂŒckliche UmstĂ€nde im Weißen Haus befinden, einen Herzschlag vom PrĂ€sidenten entfernt. Ein bedeutungsvolles Leben, endet er, Nathan möge darĂŒber nachdenken. Damit wendet er sich wieder seinem GemĂŒse zu und Nathan lĂ€sst langsam die Waffe sinken.

New York, Brooklyn: Peter betritt, da auf sein Klopfen niemand reagiert, Mohinders Wohnung und ruft nach ihm. Schließlich sieht er ihn, wie festgeklebt, an der Decke hĂ€ngen. Sylar ist schon hinter Peter und dĂŒckt ihn an die Wand. Peter sei wie er, stellt er fest. Und er wolle wissen, wie das funktioniert. Er beginnt an der Stirn damit, Peters SchĂ€del telekinetisch aufzusĂ€gen. Peters Schreie erfĂŒllen den Raum, Bluttropfen und eine StrĂ€hne seines Haares fallen zu Boden.


 Review
von Gisa von Delft

Eine weitere Episode, die spannend war und an der es nichts Großartiges zu beanstanden gibt. FĂŒr eine Review fast ein bisschen langweilig ;).

Fangen wir mit den Bennets an: Endlich kann Sandra zeigen, was wirklich in ihr steckt und es hat irgendwie etwas Schönes, eine solche Bilderbuch-Liebe zu sehen. Denn umgekehrt weiß ihr Mann absolut zu schĂ€tzen, was er da fĂŒr eine Frau an seiner Seite hat. Claire, die gerade so ruckartig erwachsen werden musste, verfĂ€llt allerdings ein wenig in die klassischen PubertĂ€ts-Auflehnung. Fehlt nur, dass sie herausbrĂŒllt: "Ich will aber zu Peter, pöh!" und mit dem Fuß aufstampft. VernĂŒnftig ist das jedenfalls nicht, was sie da tut. Aber im Sinne der Story sollten wir natĂŒrlich froh darĂŒber sein, denn so landet sie im Hause ihrer Großmutter, die Kreise, die die ganze Sache umfasst, werden immer weiter, aber auch klarer und die Verbindungsgeschichten können weiter ihren Lauf nehmen. Wiedermal faszinierend, was aus der Kleptomanin Angela Petrelli geworden ist...

Die Verwandlung Sandra Bennets in Candice war sicherlich auch ganz spannend, ich frage mich allerdings, ob jetzt nicht ein wenig ĂŒbertrieben wird mit den FĂ€higkkeiten. Nun weiß man ja gar nicht mehr, wer 'Freund und Feind' ist und das so zu inszinieren finde ich eigentlich ein wenig mager. Überhaupt geben einige FĂ€higkeiten den Serienverantwortlichen ja jetzt die Möglichkeit, zu machen was sie wollen, irgendwie kann alles passend gemacht werden. Da hĂ€tte ich mir eigentlich doch eine etwas durchdachtere Story mit etwas subtileren Feinheiten gewĂŒnscht.

Doch eine Geschichte, die auf dieser Geschwindigkeit lĂ€uft, kann sich wohl keine SubtilitĂ€t leisten. Spannend war es aber zumindest auch in Brooklyn. Die Überraschung, dass Mohinder Sylar durchschaut hatte, ist ganz und gar gelungen. Zuerst dachte ich, Mohinder hĂ€tte ihm doch sofort die volle k.o.-Dosis geben sollen, doch dann fiel mir auf, dass er ja nicht nicht um all seine FĂ€higkeiten wissen konnte. Wie auch immer, so ist es nun allemal hochgradig spannend geworden und die beiden Schauspieler konnten eine gute Leistung hinlegen.

Dann schauen wir mal in Las Vegas nach: Nathan, der tatsĂ€chlich mit dem FBI arbeitet, kann nun Gewinn aus seiner Begegnung mit Jessica/Niki zuehen. Nebenbei versucht er auch wieder mal, seinem kleinen Bruder zu helfen, der in seiner Verzweifelung den gewohnten Weg zu seinem großen Bruder gegangen ist.

Dann endlich lernen wir Mr. Linderman kennen. Wie gelungen war das denn, ihn als philosophierenden Hobbykoch beim GemĂŒseschnitzeln einzufĂŒhren *g*. Ich hĂ€tte ihn mir irgendwie eher menschenschnitzelnd vorgestellt ;) und schon gar nicht einen Philosophen in ihm vermutet, der so großartige AusfĂŒhrungen ĂŒber den Unterschied zwischen 'glĂŒcklich' und 'bedeutend' zum Besten gibt. Das war durchaus faszinierend. Da wollen wir mal abwarten, was wir ĂŒber den Hintergrund dieses ĂŒberaus mĂ€chtigen Mannes erfahren. Derzeit ganz im Sinne der politischen AktualitĂ€t: 'Nathan for pesident'. Ob Nathan sich da wohl auf irgendeinen faulen Zauber einlassen wird?

Last but not least: Hiro. Endlich kommt seine Geschichte wieder in die Puschen, dafĂŒr aber auch gleich mit einem so schönen Effekt. Er findet seinen Ando wieder, von dem er gedacht hatte, er mĂŒsste ihn beschĂŒtzen. Was fĂŒr ein Irrtum. Auch können sie jetzt endlich des Schwerts habhaft werden, doch es scheint ihnen nichts genĂŒtzt zu haben...

Aber erstmal ist in Brooklyn jetzt der 'Kampf der Giganten' angesagt.