Heroes


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Genesis
:: 1x02 Don't Look Back
:: 1x03 One Giant Leap
:: 1x04 Collision
:: 1x05 Hiros
:: 1x06 Better Halves
:: 1x07 Nothing to Hide
:: 1x08 Seven Minutes To Midnight
:: 1x09 Homecomming
:: 1x10 Six Months Ago
:: 1x11 Fallout
:: 1x12 Godsend
:: 1x13 The Fix
:: 1x14 Distractions
:: 1x15 Run
:: 1x16 Unexpected
:: 1x17 Company Man
:: 1x18 Parasite
:: 1x19 .07%
:: 1x20 Five Years Gone
:: 1x21 The Hard Part
:: 1x22 Landslide
:: 1x23 How to Stop an Exploding Man


Heroes Episodenguide


1x17 "Company Man"

[Die Firma]


 « Review :: Eure Meinung (3) » 

Regie:
Allan Arkush
Drehbuch:
Bryan Fuller

Hauptdarsteller:
Sendhil Ramamurthy (Mohinder Suresh)
Masi Oka (Hiro Nakamura)
Adrian Pasdar (Nathan Petrelli)
Milo Ventimiglia (Peter Petrelli)
Hayden Panettiere (Claire Bennet)
Ali Larter (Niki Sanders)
Noah Gray-Cabey (Micah Sanders)
Tawny Cypress (Simone Deveraux)
Santiago Cabrera (Isaac Mendez)
Greg Grunberg (Matt Parkman)
Jack Coleman (Mr. Bennet)
Leonard Roberts (D.L. Hawkins)

Gaststars:
Zachary Quinto (Sylar)
Ashley Crow (Mrs. Bennet)
Matthew John Armstrong (Ted Sprague)
Eric Roberts (Thompson)
Christopher Eccleston (Claude)
George Takei (Kaito Nakamura)
Jimmy Jean-Louis (Haitian)
Randall Bentley (Lyle Bennet)

 Kurzinhalt
Ted Sprague und Matt Parkman sind in das Haus der Bennets eingedrungen und halten die Familie in Schach, um Informationen von Mr. Bennet zu erpressen. Parkman stellt fest, dass auch Claire eine Gabe hat und dass ein Zusammenhang mit Peter Petrelli besteht. Ted scheint allerdings mehr an Rache fĂŒr den Tod seiner Frau interessiert, was die Sache fĂŒr Matt nicht einfach macht.

Bennet offenbart vor allem Matt einiges ĂŒber seine Stellung in der ganzen Geschichte und bittet ihn darum, ihm zu vertrauen und dadurch dafĂŒr zu sorgen, dass Ted nicht ĂŒberreagiert. Doch sie können nicht vermeiden, dass die Sache schließlich doch eskaliert und Bennet zu einer drastischen Entscheidung gezwungen wird.


 Inhalt
Odessa: Nachdem Ted und Matt in das Haus der Bennets eingedrungen waren und nach Beweismitteln Ausschau gehalten hatten, kommt die Familie heim. Matt hÀlt zunÀchst Frau und Sohn in Schach, um Bennet so zum Reden zu bewegen. Er erinnert sich an Matt, Ted jedoch behauptet er nicht zu kennen.

RĂŒckblende, 15 Jahre zuvor: Mr. Bennet hat einen Termin mit seinem Chef Thompson. Thompson offeriert Bennet seinen neuen Job. Primatech, als seine offizielle Firma, diene der Deckung. DarĂŒber hinaus wĂŒrden sie immer zu zweit arbeiten, nĂ€mlich mit einem Partner, der besondere FĂ€higkeiten besitze. Bennets Partner wird Claude sein, der jetzt "aus dem Nichts" erscheint und den verdutzten Bennet begrĂŒĂŸt.

Haus der Bennets: Ted will wissen, was in der Papierfabrik vor sich geht. Matt stellt in Gegenwart der Familie fest, Mr. Bennet entfĂŒhre Menschen, setze sie unter Drogen und kennzeichne sie. Er habe seinen Job verloren, fast auch seine Frau. Aber das interessiere Bennet nicht, sondern nur, dass sie denken wĂŒrden, nichts sei passiert. Er sorge dafĂŒr, dass sei vergessen wĂŒrden. Mrs. Bennet fragt, wie das möglich sein soll. Aus Claires Gedanken zieht Matt jetzt die Geschichte mit dem Haitianer. So wird auch klar, dass Claires GedĂ€chtnis nicht gelöscht wurde. Nicht nur Bennets Familie ist verblĂŒfft. Ted wird unterdessen ungeduldig, er will die unverblĂŒmte Wahrheit erfahren und droht mit seinen Möglichkeiten. Claire erklĂ€rt, ihr Vater sei kein einfacher GeschĂ€ftsmann.

Matt geht mit Claire in einen anderen Raum. Hier erfĂ€hrt Claire, dass er Gedanken hören kann und dass er glaubt, ihr Vater hĂ€tte ihnen allen das angetan. Matt erfĂ€hrt von Claire mehr ĂŒber die ZusammenhĂ€nge und auch, dass sie Peter kennt und ebenfalls eine Gabe besitzt.

RĂŒckblende, 14 Jahre zuvor: Bennet wurde von seinem Chef auf das Dach des Deveraux-GebĂ€udes zitiert. Thomson und Claude beobachten, wie Mr. Nakamura Bennet ein Baby in seine Obhut gibt, dessen Mutter bei einem Brand ums Leben kam. Nakamura schĂ€rft Bennet jedoch ein, dass das Kind zu ihnen gehöre und man es hole, wenn es sich manifestiere. Die Konversation verlĂ€uft auf japanisch. Nakamura legt Bennet, der nicht wirklich begeistert davon ist, die kleine Claire in den Arm. Klein-Hiro sitzt unterdessen an einem Tisch und spielt mit seinem Gameboy.

Claire fragt Mr. Bennet vorwurfsvoll, ober er sie zu dem gemacht habe, was sie ist, ob er sie dafĂŒr adoptiert hĂ€tte. Matt versucht Ted klarzumachen, dass es besser wĂ€re, sie wĂŒrden die Familie in Ruhe lassen, noch sei niemand zu Schaden gekommen. Doch Ted will, dass Matt Bennets Gedanken weiter erforscht. Matt muss feststellen, dass Mr. Bennet jetzt auf japanisch denkt. Ted wird zusehens ungehaltener. Bennet ĂŒberlegt eine Möglichkeit, Ted zu stoppen. Er gibt gedanklich einen Hinweis auf ein Versteck, worauf Ted dort nachsieht. Mr. Bennet greift sich eine verborgene Waffe, doch auch Ted ist zur Stelle.

In dem allgemeinen Aufruhr arbeiten Bennet, Claire und Matt nun gedanklich zusammen, indem Matt einen Schuss auf Claire abgeben soll, bevor Ted Mrs. Bennet erschießen kann. Da er weiß, dass sie heilen kann, tut er es. Claire liegt leblos am Boden. Mrs. Bennet schreit Matt verzweifelt an, auch Bennet beugt sich "fassungslos" ĂŒber Claire. Matt erklĂ€rt Ted, er habe das getan, damit sie sehen wĂŒrden, wie entschlossen sie seien. Doch jetzt mĂŒsste ihre Leiche aus dem Raum geschafft werden (bevor Claires KrĂ€fte wirken).

Bennet und Matt schaffen Claire in ihr Zimmer. Bennet dankt Matt, wĂ€hrend Claire hustend zu sich kommt und die Kugel ausspuckt. Matt stellt fest, dass Bennet tatsĂ€chlich niemandem in "seiner Firma" etwas ĂŒber Claires FĂ€higkeit verraten hat. Bennet erklĂ€rt, dass sie ihnen andernfalls Claire wegnehmen wĂŒrden. Auch Claire fordert er auf, dieses Spiel jetzt weiter mitzuspielen, damit niemand zu Schaden kĂ€me. Matt möge seinen Gedanken folgen, er bekĂ€me die Unterlagen, die er haben will.

Die beiden MĂ€nner gehen zu den anderen zurĂŒck und Matt erklĂ€rt Ted, dass die Unterlagen die sie suchen, in der Fabrik seien. Matt soll mit Bennet dorthinfahren, wĂ€hrend Ted weiterhin die Familie ĂŒberwacht. Er gibt ihnen eine Stunde Zeit.

RĂŒckblende, 14 Jahre zuvor: Bennet und Thompson sprechen miteinander. Bennet erklĂ€rt, dass das Baby ihn ganz schön in Trapp hĂ€lt. Das Problem ist aber, dass seine Frau seine Waffe entdeckt hat. Thompson hat eine Lösung, die alle zufriedenstellen dĂŒrfte. Er schickt Bennet eine neue Entdeckung, einen jungen Haitianer, der imstande ist, Erinnerungen auszulöschen.

Primatech: Bennet und Matt holen die Aufzeichnungen. Außerdem nimmt Bennet eine Spritze mit einem Sedativum mit, mit dem er Ted ruhig stellen will. Im Korridor treffen sie auf den Haitianer, den Bennet am Kragen packt und gegen die Wand drĂŒckt. Er will wissen, wer sonst noch von Claires FĂ€higkeit weiß. Der Haitianer versichert, nur sie beide, doch das werde sich Ă€ndern. Er habe Bennets Instruktionen zuwider gehandelt, weil es in Claires Leben jemanden gĂ€be, dessen Anordnungen ĂŒber seinen stĂŒnden.

RĂŒckblende, 7 Jahre zuvor: Bennet ist mit Claude im Auto unterwegs. Er hat den Auftrag herauszufinden, ob Claude einen Menschen mit FĂ€higkeiten vor der Organisation versteckt. Claude erklĂ€rt, er zweifele schon lange an den den Methoden und Zielen der Organisation. Er spricht von Claire und dass sie eine von "ihnen" sei. Bennet habe sicher schon darĂŒber nachgedacht was wĂ€re, wenn sie soweit ist. Bennet sagt, er wisse schließlich, fĂŒr wen er arbeite. Das weiß Claude auch und gesteht, "anwesend" gewesen zu sein, als Bennet den Auftrag bekam, ihn zu töten. Doch er sei mitgekommen, weil er Bennet fĂŒr einen besseren Mann hielte als die Organisation. Auf einer BrĂŒcke stoppt Bennet den Wagen und fordert Claude auf, auszusteigen. Er soll ihm sagen, wen er versteckt. Claude versucht, an ihn zu appellieren, erinnert an Claire, sagt, Bennet habe eine Wahl. Doch Bennets LoyalitĂ€t ĂŒberwiegt, er feuert einen Schuss auf Claude ab, der vor dem GelĂ€nder zu Boden geht. Er rappelt sich hoch, Bennet schießt erneut und Claude beginnt, unsichtbar zu werden. Bennet feuert weiter in die Richtung und starrt schließlich ĂŒber das GelĂ€nder in den Abgrund.

Bennet und der Haitianer streiten ĂŒber die Sicherheitsfrage in Bezug auf Claire. Schließlich beendet Matt die Debatte, indem er an Teds Ultimatum erinnert.

Haus der Bennets: Claire hat sich aus ihrem Zimmer geschlichen. Ted hat oben ein GerĂ€usch gehört und geht, um nachzusehen. Unterdessen schleicht Claire sich durch die HintertĂŒr zu Mutter und Bruder, die kaum fassen können, was sie sehen. Sie löst deren Fesseln. Der Verursacher des GerĂ€usches war der Hund, doch Ted bemerkt dass Claires Bett leer ist. Als er wieder herunterkommt, gibt es ein Gerangel zwischen ihm und Claire. Die Brandwunden, die sie dabei davontrĂ€gt heilen unter den fassungslosen Blicken der Mutter sofort wieder. Lyle gelingt es in dem Aufruhr, das Haus zu verlassen.

Ted fesselt Claire und ihre Mutter mit Klebeband aneinander. Mrs. Bennet ist immer noch ĂŒberwĂ€ltigt von dem Wunder der Heilung. Sie erahnt jetzt auch, was ihr Mann alles getan und verschwiegen hat. Er behaupte, verrĂ€t Claire, er habe versucht, sie zu beschĂŒtzen. Mrs. Bennet ermahnt Claire, ihrem Vater trotz seiner Geheimnisse und LĂŒgen eine weitere Chance zu geben. Sie ist zutiefst ĂŒberzeugt, dass er wiederkommen und sie herausholen wird. Unterdessen wittert Ted, dass er von Bennet und Matt hinter's Licht gefĂŒhrt wurde.

Als die beiden MĂ€nner zurĂŒckkommen, steht Ted aufgebracht mit glĂŒhenden HĂ€nden vor ihnen, wenig begeistert, dass er auch von Matt betrogen wurde. Doch Bennet hĂ€lt die Unterlagen hin und macht Ted klar, dass er getötet werde, wenn man erfĂŒhre, was er hier tĂ€te. Matt fragt Ted nun direkt, ob er Rache oder die Wahrheit wolle. Als Ted erklĂ€rt, die Wahrheit, rĂ€t Matt ihm, die Leute gehen zu lassen. Da kommt auch der Haitianer durch die HintertĂŒr, schneidet die Fesseln durch und bringt Claire und ihre Mutter aus dem Haus. Lyle lĂ€uft auf sie zu und erklĂ€rt, er habe die Polizei gerufen.

Bennet zeigt Ted die Unterlagen. Sie hĂ€tten ihn vor drei Monaten untersucht, er habe nur eine niedrige Strahlungsrate abgegeben. Es gĂ€be keine Behandlung dagegen. Sie könnten nicht Ă€ndern, was er ist, allenfalls hĂ€tten sie ihn töten können. Ted beklagt, dass seinetwegen seine Frau tot sei. Es tĂ€te ihm leid, stellt Bennet aufrichtig fest. Ihm auch, meldet sich eine andere Stimme - Thompson ist soeben durch die HintertĂŒr hereingekommen.

Thompson feuert einen Schuss auf Ted ab. Er trifft die Schulter, doch Ted gerĂ€t nun völlig außer Kontrolle. Durch die abgesonderten Strahlung fangen die Möbel Feuer. Matt und Thompson verlassen das Haus. Claire lĂ€uft ins Haus zurĂŒck, um ihren Vater zu retten. Bennet will Ted die Spritze mit dem Beruhigungsmittel verabreichen, doch er kommt nicht nah genug an ihn heran. Matt kommt zurĂŒck und Claire nimmt die Spritze und beordert Matt, ihren Vater hinauszubringen.

Claire kĂ€mpft sich gegen den Sturm an Enerie, den Ted verursacht, an ihn heran. Unterdessen bersten die Fenster und TĂŒren. Dann ist Ruhe, das Feuer erlischt. Claire kommt rußgeschwĂ€rzt mit zerfetzter Kleidung aus dem Haus. Die Familie fĂ€llt sich in die Arme, wĂ€hrend Thompson die Szene interessiert beobachtet. Bennet registriert das mit besorgtem Blick.

Primatech: Thompson lobt Bennet, ihn benachrichtigt zu haben. Sie unterhalten sich darĂŒber, dass es eine Schande ist, dass sie einen Partner, den Haitianer, töten mĂŒssten, weil er Claire versteckt hat. Er sei geflohen, doch sie wĂŒrden ihn finden. Bennet erklĂ€rt, Claire haben dem Mann mehr vertraut als ihm, ihrem eigenen Vater. Sie sind bei der Zelle angelangt, in der nun Ted auf der Liege festgebunden ist. Nachdem sie Tests mit ihm gemacht haben, soll er getötet werden. In einem andern Raum liegt Matt bewusstlos auf einer Liege, von Monitoren und Scannern ĂŒberwacht. Eine junge Frau ist bei ihm, "eine von ihnen" mit hoffnungsvollen Resourcen erklĂ€rt Thompson. Bennet sagt, Matt sei sehr hilfreich gewesen und Thompson stellt fest, dass seine FĂ€higkeit ihn zu einem wertvollen Partner fĂŒr Bennet machen werde. Abschließend will Thompson wissen, wann sie Claire erwarten dĂŒrften. Er bringe sie in einer Stunde, sagt Bennet.

Claire sitzt neben ihrem Vater im Auto. Sie fragt, wohin sie gehen werde, doch er weiß es nicht. Sehr emotional erklĂ€rt er noch einmal, dass er sie nur habe beschĂŒtzen wollen. Auch Claire ist sehr ergriffen.

RĂŒckblende, 3 Jahre zuvor: Mr. Bennet braucht eine Brille. Er probiert verschiedene Gestelle aus und in fröhlicher Laune lĂ€sst er Claire entscheiden, welches er nehmen soll. Offensichtlich spontan entscheidet er sich in dieser entspannten Situation Claire zu offenbaren, dass sie adoptiert wurde. Aber sie seien ihre wahre Familie, weil sie sie sehr lieben wĂŒrden. Das Entscheidende sei nicht in welchem Bauch sie gewachsen sei, sondern in welchem Herzen. Einen Moment ist Claire ganz still, dann greift sie zu dem Brillengestell, jenes, dass Bennet noch immer trĂ€gt und sagt, das sei das passende fĂŒr ihren Vater.

Bennet hĂ€lt auf derselben BrĂŒcke an, auf der er vor Jahren mit Claude war. Hier treffen sie den Haitianer, der Bennet ĂŒberzeugend anschießen, jedoch nicht töten soll. Dann muss er Bennet die Erinnerung auslöschen, damit er nichts verraten kann. Claire dreht sich um und hĂ€lt sich die Ohren zu. Dann stĂŒrzt sie auf ihren zusammengesunkenen Vater zu und sie verabschieden sich trĂ€nenreich. Schließlich waltet der Haitianer seines Amtes.


 Review
von Gisa von Delft

Eine in jeder Hinsicht gelungene SchlĂŒsselfolge. Neben der fortlaufenden, spannenden Handlung im Hause Bennet/bei Primatech erfahren wir, wie sich die Dinge so entwickeln konnten und was es mit der 'Firma' auf sich hat. Und da gab es - ein schöner Dreh: in schwarz-weiß - so manche aufschlussreiche Überraschung.

Nun ist klar, warum sich Claude sozusagen vollstĂ€ndig aus dem sozialen GefĂŒge entfernt hat. Er war jemand, der aus dieser unmenschlichen Firma aussteigen wollte und nicht durfte. Und nun endlich scheint auch Bennet zu begreifen, dass man ein solches Spiel nicht mitspielen darf, wenn man menschlich bleiben will. Es ist schon lange klar, dass Bennet fĂŒr seine Familie sehr weit gehen wĂŒrde, aber das hier ist schon eine beachtenswerte Nummer - auch wenn er lange dafĂŒr gebraucht hat.

Ein weiterer, enormer AHA-Effekt war Mr. Nakamura. Sehr gelungen, die Kreise viel unglaublicher, als man hĂ€tte vermuten können, zu schließen. Fabelhaft in Sachen Casting: Klein-Hiro und Klein-Claire. Da konnte man wirklich meinen, das sind echte Kindheitsaufnahmen der Schauspieler. Dann kennen wir auch endlich Bennets Chef und haben mit Eric Roberts einen weiteren bekannten Namen auf der 'GĂ€steliste'.

Im Hause Bennet selber wurde die Spannung arg in die Höhe getrieben, vor allem durch den total unbeherrschten und irgendwie auch nervigen Ted, aber bei einer so 'schnellen' Serie geht das wohl kaum anders.

Ausgesprochen gefallen haben mir also die RĂŒckblenden und auch die Schlussszenen, in denen Bennet endlich das Richtige tut. Sehr ergreifend aber durchaus angemessen war der schmerzliche Abschied, der Claire, nun, da sie ihren treusorgenden Vater gerade wiedergefunden hat, erneut völlig alleingelassen dastehen lĂ€sst. Diese junge Frau musste wirklich verdammt schnell erwachsen werden.