So, für mich war's das dann mit "Heroes". Hatte mir von der Folge VIEL mehr Spannung und Weiterentwicklung der Handlung erhofft, stattdessen weiter haufenweise Unlogik, kaum Spannung und selten nachvollziehbare Handlungen der ohnehin nicht sehr glaubwürdigen Figuren. Hoffentlich fühlt sich jetzt niemand aus der Heroes-Fangemeinde auf den Schlips getreten, meine Serie ist das aber leider nicht. Zu viele Vorschusslorbeeren, zu wenig dahinter. Werde daher nicht weiterschauen.
29.11.07, 19:29 Uhr
Mr. Eko Jesus-Stock-Schwinger, Von-Smokey-Zerschmetterter, leider None-of-the-Oceanic-6 und auf Heroes-Wartender
registriert seit:
Sep 2006
@Yoda Ist halt eine der Serien wo man regelmäßig schauen muss, und man auch sich selbst motivieren muss weiter zu schauen. Ich habe die komplette erste Staffel gesehn und mir gefällt das Gesamtbild. Ist halt nicht jedermanns Sache. Kann ich verstehen.
zur Folge: Das war, wie Gisa schon hinwies, eine der Schlüsselfolgen und wenn man dem Handlungsverlauf bis hierher verfolgt hat, dann ist die Folge auch sehr spannend. All das bisherige Streben zielte die Ereignisse dieser Folge. Ab nun wirds aber noch spannder. Denn
Für mich 5 Sterne.
P.S. Zeitreise-Elemente sind immer schwierig, und leider krankt Heroes derbe an Logikfehlern in dieser Hinsicht aber wenn man darüber hinwegsehen kann wird man gut unterhalten.
Winde, die nach Sieg duften, lassen ihre Flaggen tanzen.
29.11.07, 23:13 Uhr
Yavin Dark Lord of the Perv
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Jul 2006
Obwohl die Szenen in der Schule schön gruselig waren, kommt die Aufklärung mit der toten Cheerleaderin einfach zu früh in der Staffel. Durch den zu frühen Zeitpunkt in der Staffel und Claires und Peters Superkräfte dürfte kaum einer an deren Überleben gezweifelt haben. Mal sehen, was an Stelle dieser "Rettet die Cheerleaderin"-Handlung treten wird.
Mein zweiter Kritikpunkt ist das Pausieren von Handlungssträngen. Von Hiros Zeitreise haben wir kaum etwas neues mitbekommen. Da muss ich wohl auf nächste Woche warten.
EX-TER-MI-NATE! EX-TER-MI-NATE!
01.12.07, 16:28 Uhr
heroes-critic unregistriert
Leider merke ich immer mehr, das Heroes auch nicht mein Ding zu sein scheint, schade. Bei Serien mit Scifi-, Fantasy- oder anderen übernatürlichen Elementen muss man immer ein paar Logikansprüche zurückschrauben und etwas Glaubensvorschuss leisten, das ist mir klar. Heroes hat aber so viele Logik- und Handlungsschwächen, dass diese den Unterhaltungswert des ganzen enorm abschwächen. Da man leider auch schauspielerisch nicht allzu viel geboten bekommt (weitestgehend - bis auf Hiro - sind die mimischen Leistungen okay, aber eben nichts besonderes), dümpelt die "Story" (besser: die lose Szenenabfolge) irgendwie recht nichtssagend dahin. Immerhin war der Japaner Hiro diese Woche praktisch nicht dabei, was uns wenigstens sein "ich-sitze-mit-Verstopfung-auf-dem-Lokus"-Gesicht erspart hat. Das und der Sylar-Plot, aus dem man viel mehr Spannung hätte herausholen können, machen diese Folge immerhin besser als die vergangenen beiden. Ob sich meine Gesamtmeinung über die Show (höchstens Durchschnitt) noch großartig ändern wird, bezweifle ich leider nun aber immer stärker.
01.12.07, 21:49 Uhr
Yavin Dark Lord of the Perv
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@heroes-critic: Ich frage mich, ob die Serie nicht mit weniger Handlungssträngen besser laufen würde! Trotzdem werde ich auch nächste Woche einschalten.
EX-TER-MI-NATE! EX-TER-MI-NATE!
02.12.07, 00:49 Uhr
Mr. Eko Jesus-Stock-Schwinger, Von-Smokey-Zerschmetterter, leider None-of-the-Oceanic-6 und auf Heroes-Wartender
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@Yavin Gerade wie all diese Handlungsstränge am Ende zusammenlaufen ist genial und trotzdem nicht so verworren wie z.B. bei Lost.
Winde, die nach Sieg duften, lassen ihre Flaggen tanzen.
02.12.07, 12:51 Uhr
heroes-critic unregistriert
Zitat:
Zitat von Yavin
@heroes-critic: Ich frage mich, ob die Serie nicht mit weniger Handlungssträngen besser laufen würde! Trotzdem werde ich auch nächste Woche einschalten.
Das könnte sein. Das Problem ist m.E., dass die Macher es nicht schaffen, die sich auf die Handlungsstränge einzelner Figuren so recht zu konzentrieren, sie kriegen nie die richtige Mischung hin und wirken überfordert damit, die einzelnen Storylines konsequent ins 45-min-Format zu pressen. Vielleicht hätte man nicht so viele Figuren von Anfang an ins Zentrum rücken sollen. LOST übrigens hatte dieses Problem nie, was natürlich auch am anderen Format liegt, da durch die Rückblenden ja die Beschäftigung mit einer Figur bzw. wenigen Figuren pro Folge sozusagen zum Programm gehört.
@ Mr. Eko: LOST mag für manche Zuschauer unattraktiv erscheinen durch die gestreckte, dem Mystery-Gehalt geschuldete Erzählweise, als verworren würde ich das aber nicht beschreiben. Mir persönlich gefällt das häppchenweise Frage-Antwort-Format von LOST besser als die diffuse und unausgeglichene Erzählweise von Heroes, wo Komplexität durch überfrachtete Episoden und wirre Handlungskniffe oft nur geheuchelt wird und Auflösungen dann im Schnellverfahren präsentiert werden.