Heroes


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Genesis
:: 1x02 Don't Look Back
:: 1x03 One Giant Leap
:: 1x04 Collision
:: 1x05 Hiros
:: 1x06 Better Halves
:: 1x07 Nothing to Hide
:: 1x08 Seven Minutes To Midnight
:: 1x09 Homecomming
:: 1x10 Six Months Ago
:: 1x11 Fallout
:: 1x12 Godsend
:: 1x13 The Fix
:: 1x14 Distractions
:: 1x15 Run
:: 1x16 Unexpected
:: 1x17 Company Man
:: 1x18 Parasite
:: 1x19 .07%
:: 1x20 Five Years Gone
:: 1x21 The Hard Part
:: 1x22 Landslide
:: 1x23 How to Stop an Exploding Man


Heroes Episodenguide


1x02 "Don't Look Back"

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Eure Meinung - Leserkommentare zur Folge
10.10.07, 23:47 Uhr
Kif
Herr der Trolle, brutalstmöglicher Nachfrager und König der Perversen


registriert seit:
Jul 2006
Ahja, das hier gibts auch schon, na dann noch mal:

Hat zwar Potential, ist aber so einfach ein zu deutlicher Abklatsch von "The 4400". Ich mein, selbst der "Dissoziative-Identitätsstörungs-Charakter" kommt hier wieder vor, wenn auch weiblich und blond. Aber sonst hätten sie die Tante auch gleich "Kylette" nennen können
Und richtig annerven tut mich der Klischee-Reisfresser vom Dienst - klar, ist ne US-Serie, da muss man auch heute noch mit dem ein oder anderen Klischee mal rechnen, aber das hier muss so echt nicht sein. Vor allem weil so ein Freakyjapsi heutzutage einfach nicht mehr witzig ist, dazu hatte man das nun einfach ein paar mal zu oft in irgendwelchen US-Produktionen. (Und was macht der Inder? Fährt Taxi...)
Und ich hoffe mal der regierungs- bzw. gesellschaftskritische Ansatz kommt im Laufe des weiteren noch auf das 4400-Niveau, bis jetzt ist davon nämlich fast nix zu sehen. Und ohne Subtext kann man sich so nen Aufguss nun wirklich sparen, da hilft das blonde Schulmädchen-Schnuckelchen als Schauwert auf Dauer nicht wirklich (und aus gutem Grund wurde das Gegenstück in 4400 schon nach Staffel eins abserviert - bitte nicht noch mehr "90210" in dem Zusammenhang).

Ach, was mich noch nervt sind diese "Glückskeks-Voice-Over" - ist das die angeblich so miese Synchro oder klingt dieses "schicksalbestimmungsgottblabla" auch im Original so billig?

Beitrag geändert von Kif [10.10.07, 23:51 Uhr]
11.10.07, 16:26 Uhr
Saftwürstel
Murmelspieler, originalperverser SF-Repräsentant der Wurst- und Fleischprodukte, SpOp-Süchtiger und -Entzugsgeschädigter sowie möglicherweise ein Spider-Schwein.


registriert seit:
Jul 2006
@ Kif: Ja, auch hier nochmals eine Entgegnung von mir: Nein, die Serie ist kein Abklatsch von The 4400, auch wenn ziemlich viele Ähnlichkeiten vorhanden sind. Die Serie hat auch kein gesellschaftskritisches Anliegen - zumindest bei weitem nicht in dem Masse wie The 4400 (Reininterpretieren kann man ja überall was.).

Hast Du eigentlich nur die beiden ersten Folgen gesehen, oder schon die ganze erste Staffel? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du aufgrund von zwei Folgen einer Serie auf die ganze Serie und die Ähnlichkeiten zu einer anderen schließt.
Jamie: “So, you guys are like Mulder and Scully or something and the X-Files are real?”
Dean: “No. The X-Files is a TV-show. This is real.”

-- Supernatural 4x05: Monster Movie
11.10.07, 19:23 Uhr
Kif
Herr der Trolle, brutalstmöglicher Nachfrager und König der Perversen


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Jul 2006
Ich sehe das ausnahmsweise in der deutschen Erstausstrahlung. Und wenn ich schon beim Pilotfilm das Gefühl habe, das alles in den letzten Jahren schon wo gesehen zu haben (z.T. auch noch besser), dann ist das tatsächlich ein valides Zeichen, dass der Hype (gerade auch hier auf SF-Radio) übertrieben sein könnte.
Und bisher hat mich mein Eindruck nach den ersten zwei Folgen auch nur selten getäuscht, von daher...

Ansonsten:

B) Schlag nen besseren Kategoriebegriff vor. Jekyll-Hyde-Charakter?
C) Also ich finde es definitv nicht mehr witzig wenn der japanische Charakter mal wieder der etwas abgedrehte, Comic-lesende und Star Trek zitierende Nerd ist, der sich gerne mal benimmt wie ein Zehnjähriger. Oder kennst Du viele japanische Charaktere (ausser aus Star Trek), die "Shaft-cool" sind? (Wohlgemerkt "echte" Japsen, keine "asiatischen Amis" oder so.) Mr. Miyagi war wahrscheinlich der einzige und letzte...
D) Ja genau, zur Tarnung Taxi fahren, bringt enorm viel wie man ja gesehen hat, den Typ hat gleich in der ersten Folge wer gefunden...
Lässt ja nicht gerade auf Hochschulreife schliessen, wenn man sich zur Tarnung einen der öffentlichsten Jobs in der Stadt sucht (von dem noch dazu bekannt ist, dass der da drin ermordete Papa ihn auch gemacht hat ). Die Bettenzentrale in nem Krankenhaus wäre da schon etwas diskreter gewesen. Und vor allem weniger Klischee-beladen (mehr als "indischer Taxifahrer" geht ja auch kaum noch, höchstens noch "mexikanischer Taco-Verkäufer"... ).
E) Wenns da nichtmal nen niveauvollen Subtext gibt, wozu brauchen wir dann bitte noch einen Aufguss von X-Men / 4400 / Mutant X / whatever?

Und was die Kostüme angeht: gibts bei 4400 auch nicht, und bei X-Men (Filme) sinds eher Uniformen, die den Zweck von Uniformen erfüllen, nämlich klar zu machen wer auf welcher Seite steht. Zumindest Magnetos Helm hat dabei auch noch ne technische Funktion btw.

Was an dieser Serie soll originär sein?

Beitrag geändert von Kif [11.10.07, 19:26 Uhr]
12.10.07, 01:02 Uhr
Mariosch
Administrator
Chaos-Coder
SF-Radio Team




registriert seit:
Jul 2006
Also ich hab von der Serie schon die erste Season gesehen und bin begeistert. Durchweg spannend, jede Folge gibt es neue Fragen, allerdings ohne dabei so langatmig wie LOST zu werden.


Als Aufguss von 4400 / X-Men / Mutant X würd ich die Serie nun bestimmt nicht bezeichnen. 4400 hab ich nicht gesehen, wohl aber X-Men und (leider) auch die eine oder andere Episode von Mutant X.
Letztere beiden kann man schonmal gar nicht vergleichen...



Ich hatte beim gucken eher den Eindruck, daß die Serie sehr von LOST inspiriert ist - mehrere Handlungsstränge gleichzeitig, die sich über mehrere Folgen erstrecken, keine deutlich im vordergrund stehende "Episodenhandlung", Augenmerk auf den Charakteren und wie sie mit ihrer Situation umgehen.

~ Mariosch
I haven't lost my mind; it's backed up on tape somewhere!

Beitrag geändert von Mariosch [12.10.07, 01:34 Uhr]
12.10.07, 10:12 Uhr
Saftwürstel
Murmelspieler, originalperverser SF-Repräsentant der Wurst- und Fleischprodukte, SpOp-Süchtiger und -Entzugsgeschädigter sowie möglicherweise ein Spider-Schwein.


registriert seit:
Jul 2006
@ Kif:

zu B): Jekyl-Hyde-Charakter? Nun ja, soweit ich das vermuten kann, würde ich sagen, dass die besagte werte Dame nicht einfach unter Persönlichkeitsspaltung leidet, sondern dass In diesem Fall wären beide Begriffe unpassend. Aber da sollte man mal abwarten.

zu C): Also außer Hiro fällt mir kein japanischer Nerd ein. Nerds kenne ich viele, sowohl in Serien alsauch in der Realität. Aber Japaner? *achselzucken* Tut mir leid. Ich schaue wohl nicht genug Fernsehen.

zu D): Die Idee mit dem Verstecken war zunächst mal eine Vermutung von mir.
Vielleicht muss er auch einfach nur Geld verdienen, um seinen Urlaub zu finanzieren.
Du hättest ja auch anführen können, dass es wohl nicht so schlau ist, in die Wohnung des ermordeten Vaters zu gehen, die der wohl auf seinen Namen gemietet hatte. Weiterhin wurde

Zum Rest: Bitte verwechsle nicht „originär“ mit „originell“. Heroes ist originär, weil es eine Neuschöpfung ist. Originär sind z. B. auch die Star Wars- oder die Indiana Jones-Filme, nichtoriginär sind dagegen die James Bond-Filme, die Der Herr der Ringe-Filme, Blade Runner, oder sogar First Blood/Rambo (der erste), da sie auf literarischen Vorlagen basieren.

Warum muss es immer einen „niveauvollen Subtext“ geben? Reicht nicht einfach eine gute Geschichte?
Das Kostüm-Argument hatte ich angeführt, um zu verdeutlichen, dass die Serie eine Superheldencomicheftserie in Fernsehform ist, mit dem Unterschied, dass die Superhelden keine Uniformen oder Kostüme tragen. Ja, The 4400 orientiert sich stark an der Situation der X-Men, hier vor allem an der Minderheitenproblematik aus den Kinofilmen. In den X-Men-Comics ist die Themenbandbreite viel weiter gefächert. Heroes will mit Comicstilelementen (wie z. B. der Erzählstruktur) dagegen einfach nur gut unterhalten. Und meiner Meinung nach schaffen sie das ganz gut.
Jamie: “So, you guys are like Mulder and Scully or something and the X-Files are real?”
Dean: “No. The X-Files is a TV-show. This is real.”

-- Supernatural 4x05: Monster Movie

Beitrag geändert von Saftwürstel [12.10.07, 10:14 Uhr]
13.10.07, 19:00 Uhr
Mr. Eko
Bringer of Rain, Slayer of Theokoles, Champion of Capua


registriert seit:
Sep 2006
Tja ich bin jemand, der jeder neuen Serie mit Skepsis entgegenkommt. Ich gebe aber jeder Serie eine Chance, wenn nicht sogar 2.
Themenverwandte Beispiele:

MutantX:
Die Trailer sahen interessant aus, also hab ich mir den Pilotfim reingezogen. Schon nach 10 Minuten fand ich die Präsentation zu trashig. Hab mir aber trotzdem den ganzen Piloten angekuckt. Sogar noch 2 weitere Folgen. Aber ab da gefiel mir die Serie schon komplett nicht, also hab ich damt aufgehört.

The 4400:
Ich kann verstehen, dass viele Leute die Serie lieben, mein Fall war sie nicht. Die ganze Atmospähre war mir zu steril, die Erzälweise zu schleppend, die Charaktere nicht sehr sympathisch. Ich betone noch einmal: Das ist meine persönliche Einschätzung. Nach dem Piloten und den darauf folgenenden 3 Folgen war auch hier Schluss für mich.

Heroes:
Ich hatte also bereits einige Enttäuschungen bei Serien mit dem Thema "Menschen mit übernatürlichen Kräften", aber ich hab die beiden ersten Folgen von Heroes mit Spannung erwartet, nicht zuletzt dank der Werbekampagne. Und was ich auch erst dachte, es ist vom Thema 4400 sehr ähnlich. Diese Einschätzung fiel von mir wie ein nasser klumpen Dreck, je weiter die Folge voranschritt. Man sieht deutlich das höhere Budget was Kameras und Effekte angeht, der Cast ist durchweg brilliant, das Thema wird anders aufgegriffen als bei verwandten Serien. Was auch auffällt, zu jedem Charakter gibts einen eigenen Autor, das macht die ganze Erzählweise frischer, jede Story hat ihr eigenes Feeling und trotzdem sind sie miteinander verwoben. Seit Lost hat mich kein Serienauftakt so freudig gestimmt und gespannt gemacht wie es denn weitergeht. Kompliment.
Here's to you, Nicola and Bart,
Rest forever in our hearts,
The last and final moment is your's,
The agony is your triumph.

Beitrag geändert von Mr. Eko [18.11.07, 15:55 Uhr]
25.02.08, 09:37 Uhr
chun
unregistriert


Zitat:
Zitat von Kif

Und richtig annerven tut mich der Klischee-Reisfresser vom Dienst - klar, ist ne US-Serie, da muss man auch heute noch mit dem ein oder anderen Klischee mal rechnen, aber das hier muss so echt nicht sein. Vor allem weil so ein Freakyjapsi heutzutage einfach nicht mehr witzig ist, ...


Noch einmal ne Beleidigung Richtung Asiaten, und ich komm Dir durchs Netz!!! Denk mal nach, was Du hier schreibst, Du vollidiotischer Nerd!