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Quer durch die Welt der Spiele


World of Warcraft


getestet von Berit Lempe

World of Warcraft World of Warcraft ist ein sogenanntes "MMORPG" (Massive Multiplayer Online Role Playing Game). Blizzard hat dabei die vorhandene Welt aus Warcraft 3 genommen und daraus eine wundervolle 3-D-Welt gemacht. Wenn man sich mit einem Charakter durch das Spiel bewegt, wird man daher einigen Figuren aus der Serie begegnen.

Die Installation

Wenn man World Of Warcraft im Laden kauft, dann bekommt man für seine 40 Euro einen Stapel von CDs, einen Freischaltcode und eine 200 Seiten starke Anleitung. Während man vier Gigabyte auf seiner Festplatte installiert, kann man bequem schon mal seinen Account freischalten. Der Link steht in der Anleitung und wenn der Server nicht gerade gewartet wird, sollte man ohne Probleme Zugriff erhalten. Man denkt sich einen Namen für das Konto aus und vergibt ein Passwort. Der Name für das Konto hat nichts mit dem Namen des Charakters zu tun. Aber das nur nebenbei.
Um den Account anzulegen muss man seine Bankverbindung oder seine Kreditkartendaten hinterlegen. Der erste Monat ist zwar frei, aber jeder Monat danach kostet um die 13 Euro. Man denkt vielleicht, dass sei etwas sehr hoch, doch der Preis ist für ein Online Spiel dieses Formates recht normal.
Wenn das Konto eingerichtet und aktiviert ist, und das Spiel auf der Festplatte installiert wurde, dann kann es losgehen. Oder doch nicht? Wahrscheinlicher ist, dass erst noch ein Patch geladen werden muss. Hat man Glück dauert das etwa eine halbe Stunde. Man kann aber auch vorher bei einigen Warcraft Webseiten den Patch herunterladen und manuell installieren. Das geht bestimmt etwas schneller.

World of Warcraft Wenn man dann alle Hürden diverser Patches und Treiberinstallationen genommen hat, kann es losgehen. Man bekommt eine Auswahl an sogenannten "Realms" – das sind die einzelnen Server die für das Spiel zur Verfügung stehen. Sie alle haben wohlklingende Namen. Es gibt rein Deutsche, aber auch Englische und Französische Server. Wenn man mit Freunden zusammen spielen will, sollte man sich vorher abstimmen auf welchem Server man seinen Charakter erschafft und ob er der Horde oder der Allianz angehört. Man kann auf einem Server auch mehr als einen Charakter spielen, aber es wäre doch schöner, wenn man zusammen auf derselben Seite steht.
Wem es egal ist, der sollte sich einen Server mit niedriger Auslastung aussuchen, dann gibt es auch keine Warteschlangen. Blizzard hat das Spiel in Europa inzwischen 300.000 mal verkauft. Die Auslastung wird also noch stärker werden. Zur Serverwahl kommt auch noch, ob man gegen die andere Fraktion kämpfen will, das nennt man PvP (Player versus Player). Es gibt auch noch Server, wo das nicht so ohne Weiteres möglich ist. Das sind die PvE Server (Player versus Environment, mit "Normal" bezeichnet) - die sind für Einsteiger sicherer. Auf den PvP Servern geht es seit der Einführung des Ehrensystems mit harten Bandagen in den Kampf - Horde gegen Allianz. Die können dann auch in Anfängergebiete eindringen. Das kann etwas nerven.
Die Elite unter den Servern sind die RPG Server wie "Die silberne Hand" oder "Die Forscherliga". Auf diesen Servern muss man sich seinem gewählten Charakter entsprechend benehmen. Auch Abkürzungen wie „LOL“ sind nicht erlaubt oder wenigstens verpönt.

Die Serverwartung betreibt Blizzard einmal pro Woche zwischen 7 und 11 Uhr morgens. Das war am Anfang freitags, ist aber neuerdings auf den Mittwoch verlegt worden. Während der Wartung sind alle Realms offline und es werden neue Patches eingespielt und Datenprobleme behoben. Informationen über den Status der Realms gibt es auf der offiziellen Seite und im Forum. Im Forum braucht man sich übrigens nicht extra anzumelden. Man gibt einfach seinen Kontonamen und das Passwort an und sucht sich einen seiner Charaktere aus, um damit zu antworten. Dann kann man auch sehr schnell Hilfe bekommen, wenn man mal nicht weiter weiß.

Die Erstellung des Charakters

World of Warcraft Bevor man nun in die Welt eintauchen kann, kommt als erstes die Frage der Gesinnung. Horde oder Allianz. Licht oder Dunkel. Gut oder Böse. Auf jeder Seite gibt es verschiedene Rassen zur Auswahl: Nachtelf, Mensch, Zwerg, Gnom bei der Allianz – Ork, Taure, Untoter, Troll auf der Seite der Horde. Allgemein ist die Allianz sehr beliebt, vor allem die Nachtelfen. Die richtig coolen Typen sind allerdings bei der Horde. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

Hat man sich für die Allianz entschieden, kommt die Frage, welche Klasse man gerne spielen würde. Will man einen Jäger erschaffen, kann man nicht einen Gnom spielen, da diese Rasse keine Jäger anbietet. Allgemein muss man auch darauf achten: je mehr machtvolle Magie ein Charakter hat, desto weniger Rüstung hat er zur Verfügung. Spielt man mit einem Magier oder Priester, kann der nur Stoffrüstungen tragen. Nichts mit schweren Panzerungen, das geht nur bei Kriegern oder Paladinen.

Die Charakterklassen

Druide

Völker: Nachtelfen, Tauren

Druiden sind eine Mischung aus verschiedenen Klassen. In seiner normalen Gestalt kann er zaubern, hat sehr starke Heilzauber und kann daher die Rolle des Heilers in einer Gruppe annehmen. In der Gestalt des Bären kann der Druide sehr viel Schaden wegstecken, und auch austeilen. Er kann so in die Rolle eines Kriegers schlüpfen und den Brecher (auch „Tank“ genannt) spielen. In Katzengestalt kann er sich an seine Opfer heran schleichen und noch mehr Schaden anrichten, genau wie ein Schurke das tun würde. Doch seine Vielfältigkeit ist vielleicht auch ein Nachteil. Der Druide kann viel, doch es kommt darauf an, wie man seine Talente später verteilt, damit er entweder gut Heilen kann, oder wirklich sehr viel Schaden macht. Ohne Spezialisierung ist der Druide kein guter Experte.

Jäger

Völker: Nachtelfen, Zwerge, Orks, Tauren, Trolle

Fernkampf ist sein Leben. Ein gezielter Schuss an die Schwachstelle des Feindes kann bei vielen Kämpfen über Tod oder Leben seines ständigen Begleiters, dem Tier, entscheiden. Oder auch der Gruppe. Jäger werden viel zu oft unterschätzt. Vielleicht liegt es daran, dass viele Spieler nicht verstehen, was in einem Jäger alles steckt. Allein seine Fertigkeiten mit Fallen und die Organisation des Angriffes mit dem „Mal des Jägers“ ist bei chaotischen Kämpfen meist sehr von Vorteil.
Spieler, die diese Klasse wählen, müssen am Anfang einfach bis zum Level 10 durchhalten. Ab da bekommt der Jäger endlich seine Tierzähmungsfähigkeiten. Alles, was ein Wildtier ist, kann normalerweise gezähmt werden, auch Elite-Tiere sind sehr begehrt, weil sie ein wenig anders aussehen und vielleicht die eine oder andere Extra-Resistenz mitbringen.

Magier

Völker: Gnome, Menschen, Trolle, Untote

Magier haben drei verschiedene Zauberfähigkeiten: Feuer, Frost und Arkane Magie. Mit dem Feuerball fängt alles an, und Feuer wird auch immer den meisten Schaden verursachen. Doch auch Frost und Arkane Magie haben interessante Effekte, die mehr Vorteile bringen. Der Magier ist auf die Distanz ein wirklich guter Schadensausteiler. Doch leider kann er kaum Schaden einstecken. Magier können nur Stoff tragen. Doch wenn man einen Magier in der Gruppe hat, dann dauert der Kampf nicht lange, man muss nur darauf achten, ihn am Leben zu halten. Magier haben aber trotzdem Möglichkeiten sich schnell aus dem Staub zu machen. Sie können sich mit „Blinzeln“ einfach ein paar Meter weit weg Beamen, sie können ihre Gegner in Schafe verwandeln und sie können Gegner auch mal eben zu Eis erstarren lassen. It’s a kind of magic!

Paladin

Völker: Menschen, Zwerge

Ein heiliger Ritter, das ist ein Paladin. Er hat zum Schutz verschiedene Auras, kann sehr gut heilen und besteht die meisten Nahkämpfe. Allein als Paladin unterwegs zu sein, kann etwas eintönig werden. Die Kämpfe dauern vor allem am Anfang sehr lang. Doch in einer Gruppe (vor allem mit einem Magier oder Jäger) kann der Paladin so richtig schön zur Geltung kommen. Seine Auras dehnen sich auf die Gruppe aus und geben noch einmal extra Schutz. Paladine können jede Menge Treffer wegstecken, eignen sich also auch gut als Brecher ("Tank").
Ab Stufe 40 können Paladine in einer Quest ihr Reittier erwerben, sie müssen nicht mühsam Goldstücke sammeln.

Priester

Völker: Menschen, Nachtelfen, Zwerge, Trolle, Untote

Wie der Name schon sagt, geht es beim Priester hauptsächlich um das Heilen. Das kann er besser als alle anderen Klassen. In der Gruppe kann der Priester sogar andere Mitglieder durch Schilde schützen, so kann auch ein Magier ungestört seine Zauber anwenden wenn das Tier ihn angreift. Auch wenn ein Gruppenmitglied stirbt, ist das weniger schlimm wenn der Priester am Ende des Kampfes noch steht. Der kann dann in Ruhe seinen Kollegen wiederbeleben. Trotzdem hat der Priester auch Waffen zur Hand, die Schattenzauber. Damit kann er Flüche auf Monster legen und auch die Gedanken des Gegenübers steuern. Ein Priester, der sich auf Schattenmagie spezialisiert, ist zum Fürchten. Vor allem im PvP. Doch dahin ist es ein langer Weg. Diese Klasse erfordert ein wenig mehr Geduld.

Schurke

Völker: Nachtelfen, Menschen, Zwerge, Orks, Trolle, Untote

Diese Klasse ist darauf ausgelegt so schnell wie möglich sehr viel Schaden zu verteilen. Der Schurke schleicht sich normalerweise an, betäubt, und dann zerlegt er den Feind genüsslich in seine Einzelteile. Er kann außerdem seine Waffen mit verschiedensten Giften behandeln, und macht so noch einmal mehr dauerhaften Schaden. Er ist die einzige Klasse, die sich unsichtbar bewegen kann und er kann sogar mitten im Kampf unsichtbar werden. Sehr gefährlich einem Schurken zu begegnen. Aber es macht viel Spaß einen zu spielen.

Schamane

Völker: Orks, Trolle, Tauren

Der Schamane beherrscht die vier Elemente, Feuer, Wasser, Erde und Luft. Seine Feuertotems spucken Feuer, die Erdtotems geben der ganzen Gruppe Kraft und Schutz. Der Schamane kann seine Waffen mit Feuer, Blitz und Eis verstärken. Er kann aber auch heilen und gefallene Gruppenmitglieder wieder beleben. Auf Reisen ist er schneller durch seine Geisterwolfgestalt – ein Schamane ist ein sehr vielseitiger Charakter, und wenn er seine Totems auspacket, dann können die Gegner meistens einpacken...

Hexenmeister

Völker: Gnome, Menschen, Orks, Untote

Flüche bestimmen den Kampf eines Hexenmeisters. Er hat außerdem verschiedene Diener zur Auswahl, die ihn im Kampf unterstützen. Furcht ist eines der schlimmsten Waffen dieser Klasse, dieser Fluch lässt den Feind einfach unkontrolliert durch die Gegend rennen... Hexenmeister können aber auch Gesundheitssteine wirken und diese an andere in der Gruppe geben. Sie sind also nicht durch und durch schlecht. Auch sie können durch eine Quest ihr Reittier bekommen. Müssen also nicht immer ihr Geld sparen.

Krieger

Völker: alle

Wut ist der Antrieb für Krieger. Mit viel Wut können sie eine Menge Schaden verteilen. Ansonsten können sie in der Verteidigungshaltung jede Menge wegstecken, ohne zu sterben. Sie sind die Experten, wenn es darum geht Monster von einer Gruppe fern zu halten. Von Anfang an können sie schwere Rüstung tragen und haben durch den Schlachtruf noch ein bisschen mehr Angriffsstärke. Das gilt dann für die ganze Gruppe. Krieger können durch einen Sturmangriff betäuben und erzeugen extra Wut. Man muss erst einmal allen Mut zusammen nehmen, wenn man einen Krieger spielen will. Denn nur ein schlechter Krieger stirbt ganz zum Schluss...

Erste Schritte in der neuen Welt

World of Warcraft Die Welt sieht man erst einmal von oben. Kreisend bewegt man sich über die Heimatwelt. Die ersten großen Siedlungen werden sichtbar, man sieht Spieler und computergesteuerte Figuren. Dann steht man mitten in den bunten Wäldern der Elfen oder der grasigen Steppe der Tauren oder der schneebedeckten Berge der Zwerge. Wo auch immer, es wird jeden Rollenspieler die Sprache verschlagen. Es ist ein beeindruckender Anblick.

Man steht also nun so rum - vor einem Charakter mit einem gelben Ausrufezeichen über dem Kopf. Hier bekommt man seinen ersten Auftrag. Meist ist es etwas das man zum Lehrer bringen sollen. Sei es der Druidenlehrer oder Kriegerlehrer. Auf die Klasse kommt es an. Es gibt Klassenaufträge, normale Sammelaufträge oder auch einfach einen Auftrag, bestimmte Orte auf der Karte zu erforschen. Man hangelt sich durch das Spiel. Von einem Auftrag, oder hier Quest genannt, zum anderen. So entwickelt sich die Geschichte immer weiter. Man erfüllt diese Quests auch um XP zu bekommen, Erfahrungspunkte. Wenn man genug Punkte gesammelt hat, steigt man in die nächste Stufe auf. Und immer so weiter. Bis man dann irgendwann Stufe 60 erreicht. Da ist zur Zeit Schluss.

Etwas sehr wichtiges sind Fähigkeiten. Wenn man eine Stufe aufsteigt, kann man bei seinem Lehrer gegen Bares neue Sachen erlernen. Darum ist auch Geld wichtig. Um Geld zu bekommen sollte man alles sammeln, was Tiere oder Feinde fallen lassen. Auch wenn das am Anfang nur Kupfermünzen sind. Man lebt nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Um Geld zu verdienen und auch zu sparen, sollte man Berufe lernen. Man kann insgesamt zwei Hauptberufe lernen und auch Nebenberufe sind wichtig. Wenn man zum Beispiel einen Druiden als Charakter hat, macht es wenig Sinn, Schmiedekunst zu erlernen. Ein Druide kann maximal Lederrüstung tragen. Hier wäre Kräuterkunde als erster und Alchemie als zweiter Beruf ein guter Weg.

Bis man von seinem kleinen Einstiegsdorf in die erste größere Stadt vorgedrungen ist, sollte man nicht voreilig Berufe erlernen. Nicht alles ist in kleineren Dörfern greifbar. Nicht alle Berufe sind gleich von Anfang an verfügbar. Die ersten Stufen über sollte man sich mit der Steuerung und den Fähigkeiten, die man schon hat beschäftigen.

Es ist immer etwas los. Man ist nicht allein. Grüppchenbildung steht ab höheren Stufen auf der Tagesordnung. Man sollte nicht schüchtern sein, sondern ab und zu einfach „Hallo!“ sagen. Natürlich muss man keine Quests machen, man kann auch einfach nur in der Wildnis herum ziehen und Kräuter sammeln und natürlich Monster töten. So kommt man auch zu Erfahrungspunkten. Doch das wird schnell langweilig.

Fazit

World of Warcraft Seit dem Start im Februar gibt es nur wenige Tage, an denen ich mich nicht in „World of Warcraft“ eingeloggt habe. Dieses Spiel übt eine eigene Faszination aus, es gibt immer etwas zu erleben oder zu entdecken. Stellungen der anderen Fraktion müssen angegriffen oder die eigenen verteidigt werden. Es gilt neue Schwerter zu ersteigern, oder die eigenen Fertigkeiten weiter zu treiben. Wie oft habe ich schon gesagt: "Ich treffe gleich ein paar Leute aus meiner Gilde vor Orgrimmar." Natürlich war es eher mein Magier Crowley, der die anderen Charaktere vor einer komplett künstlichen, nicht existierenden Stadt getroffen hat... aber egal.
Es hat sich sowieso eine neue Art von Adressierung ergeben. Es reicht nicht zu sagen wie man heißt, es gehören immer auch Volk und Server dazu... Sergej, Taure, auf Dun Morogh – mein "Neuer" auf einem ruhigeren Server, wo man nicht überall angegriffen wird.
Man kann das Spiel auf so unterschiedliche Arten spielen. Für manche zählt einfach nur schnellstens auf einen hohen Level zu kommen. Andere wollen lieber alle Missionen erfüllen oder manche wollen einfach nur ihren Charakter möglichst lebensecht spielen. Alles ist möglich. Man kann sich auch einfach nur mit Leuten unterhalten. Die haben vielleicht etwas, was man schon immer gesucht hat, oder man unternimmt einen Ausflug mit dem Zeppelin oder mit dem Schiff. Für Elfen ist ein Ausflug nach Ironforge direkt aufregend, da man durch ein sehr gefährliches Gebiet voller Krokodile und Spinnen muss... aber man kann auch einfach nur Kräuter sammeln, oder im Auktionshaus stöbern und neidisch werden, was höhere Level so alles benutzen können.

  Bewertung
Grafik: 7 von 10
Sound: 8 von 10
Gameplay: 8 von 10
Atmosphäre: 9 von 10
 
83 83 von 100 Punkten
Die Welt ist groß, die Möglichkeiten vielfältig. Die Grafik ist super, normalerweise läuft das Spiel flüssig. Bei Angriffen in größeren Gruppen sollte man in den Grafikoptionen ein paar Werte herunter setzen, dann schafft auch ein Rechner mit 512 MB RAM eine Schlacht in Crossroads ohne unspielbar zu sein.
Für mich ist dieses Spiel sicherlich das Highlight in Sachen Online-Spiele in diesem Jahr. Und noch im nächsten, und im übernächsten und...

Tipps und Tricks

Berufe

Es gibt insgesamt 9 Hauptberufe. Nur zwei davon kann man erlernen. Wichtig dabei ist, wie schnell kann man damit Geld verdienen, und was nützt es einem selbst? Als Krieger bietet sich Schmiedekunst an. Dazu braucht man Rohstoffe. Die kann man mit dem Beruf „Bergbau“ finden. Verzauberkunst ist zwar cool, wirft aber nichts ab, bis man Level 40 oder drüber ist. Man kann Rohstoffe dafür nur aus magischen Gegenständen gewinnen, die man fast nie findet. Will man aber trotzdem auch mal diesen Beruf versuchen, muss man Nebenberufe haben, die Geld bringen. „Erste Hilfe“ ist ein Geheimtipp. Man kann während des Kampfes heilen, man braucht nur Leinen dafür (am Anfang), das findet man bei Monstern schon sehr früh. Und Verbände kann man für relativ viel Geld verkaufen.

Fortbewegung

Die Num-Lock Taste ist dein Freund. Damit kann man automatisch rennen. Nebenbei kann man dann gut chatten, wenn man mal wieder 20 Minuten durch Wälder rennt, um zur nächsten großen Siedlung zu kommen. Man kann auch fliegen, das muss nicht immer Geld kosten. Es gibt Zeppeline, Schiffe und sogar eine Bahnlinie. Benutzt man Windreiterfluglinien, dann kostet das zwar Geld, man kommt aber sehr schnell von Punkt zu Punkt. Man muss aber diese Fluglinien erst zu Fuß entdecken. Ab Stufe 40 kann man auch ein Reittier kaufen. Das kostet zwar wirklich viel, aber macht einen sehr unabhängig. Und es sieht verdammt genial aus!

Gruppen

Manche Missionen lassen sich einfach nicht allein bewältigen. Man schließt sich zu Gruppen zusammen, dabei sollte man einiges beachten. Seid nett. Man muss nicht alles mitnehmen, was man bei Tieren findet. Man nehme das was man wirklich gebrauchen kann. Um einiges wird gewürfelt. Geld wird automatisch geteilt. Disziplin ist auch sehr wichtig. Als Krieger sollte man nicht sofort auf das nächste Monster gehen. Man sollte lieber auf die Mana- Anzeige von Magiern und Priestern achten. Sie können nicht helfen, wenn sie nicht zaubern können. Taktiken sind vor allem in Instanzen wichtig. Man ist in einer Gruppe und nicht solo. Einfach weglaufen wenn man seine eigenen Missionsziele erfüllt hat ist nicht wirklich nett. Andere haben vielleicht noch Aufträge offen.

Handeln

Es gibt einen eigenen Handels-Chat, das System ist extrem einfach zu bedienen. Also sollte man es auch benutzten. Nachdem man zusammen gekämpft hat, auch mal die Leute fragen, ob sie etwas brauchen, vielleicht haben sie ja ein cooles Elixier oder Schwert gefunden, das man selbst gebrauchen kann. Es gibt in Hauptstädten sogar Auktionshäuser, in denen man nach dem eBay Prinzip alles mögliche ersteigern und versteigern kann.

Gilden

In Hauptstädten gibt es Gildenmeister. Bei denen kann man eine Gildensatzung erstehen, wenn man eine Gilde gründen will. Bevor die Gilde wirklich gegründet wird, muss man diese Satzung von 9 anderen Spielern unterschreiben lassen. Es gibt ganz unterschiedliche Gilden. Manche setzen Limits bei Leveln und wie oft man online spielt. Bevor man einer Gilde beitritt sollte man nachfragen wo man da eintritt. Gilden haben einen entscheidenden Vorteil. Man hat viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung an Rohstoffe zu kommen. Gildenmitglieder tauschen normalerweise ständig Sachen untereinander aus. Hat man es geschafft und landet in einer netten Gilde, die nicht von Möchtegern Pro-gamern geleitet wird, hat man immer Ansprechpartner bei Problemen mit Missionen und oft ist schnelle Hilfe vor Ort, um ein Monster zu töten, das 10 Stufen über einem Selbst ist. Die Masse macht es oft.


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