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Review (PC)


Warhammer 40k - Dawn of War


getestet von Christian Weigel

Warhammer 40k - Dawn of War
Hach, was habe ich mich 2004 gefreut, als die Spieleschmiede Relic endlich die Monumentalaufgabe vollbracht hatte, das bekannte Würfel-Maßband-und-Miniaturen-Strategiespiel (auch "Tabletop" genannt) Warhammer 40.000 in ein spektakuläres Echtzeitstrategiespiel zu verwandeln, das atemberaubende Optik und grundsolide Spielmechanik zu einem großartigen Erlebnis vereinigte und sich auch im heutigen Vergleich noch mehr als wacker schlägt. Dieses Meisterwerk trägt den Namen "Warhammer 40.000: Dawn of War".

Warhammer 40k - Dawn of War
Nahkämpfe bei Dawn of War sind alles andere als ein Kindergeburtstag.
Kurz zum Hintergrund: Im 40. Jahrtausend wird das gigantische, jenseits aller Vorstellungskraft aufgeblähte, galaktische Imperium der Menschen an allen Ecken und Enden von mehr oder minder schleimigen Alien-Rassen aller Art, den Schergen des ewigen Chaos und noch allerhand anderen bösartigen, geifernden Widerlingen bedroht. Das Leben ist hart, grausam und bestimmt kein Ausflug auf den Ponyhof in dieser düsteren Zukunft, in der immerwährend Krieg herrscht. Das Universum von Warhammer 40.000 ist allerdings keine "saubere" Science-Fiction-Utopie, in der mit familienfreundlichen Energiestrahlen bewaffnete Philanthropen gutgelaunt zum Halali blasen – meist werden dort Schlachten auf eher archaische Weise ausgefochten, denn High-Tech-Equipment ist Mangelware und Menschenleben dagegen nicht. So sind die meisten Gefechte denn auch knallharte und verbissene Gemetzel, in denen es derb und sehr drastisch mit Kettenschwert, Boltergewehr, Axt und gerne auch Klauen und Zähnen zur Sache geht.

Epische Schlachten

Warhammer 40k - Dawn of War
Ein recht erfolgreicher Angriff der Chaos-Marines auf einen Stützpunkt der Dark Eldar.
Genau diese eindrucksvollen Kämpfe setzt das Spiel absolut gekonnt und mit sehenswerten Animationen in Szene. Sehr oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich, den Verlauf der Gesamtschlacht kurzzeitig vergessend, mit der Kamera direkt ins Getümmel hineinzoomte und mit herunter geklapptem Unterkiefer dabei zusah, wie ein Dreadnought der Space Marines genüsslich einen Ork per Servoklaue in rot-grünes Tomatenmus verwandelte, oder wie ein imperialer Soldat sein Bajonett nur mit Hilfe eines beherzten Trittes aus seinem Opfer herausziehen konnte.

Warhammer 40k - Dawn of War
Totales Desaster: Meine Ultramarines werden im Kampf um eine strategische Stellung völlig aufgerieben.
Relic leistete großartige Arbeit damit, die vielen verschiedenen Armeen des Tabletop-Spiels zu digitalem Leben zu erwecken, und es war wunderbar, die sonst normalerweise in übermäßig heldenhaften Posen erstarrten Miniaturfiguren in Aktion zu erleben. Nach und nach wuchs durch fleißig nachgelieferte Add-Ons die Gesamtzahl der spielbaren Fraktionen und liegt mit der Veröffentlichung des voraussichtlich letzten Zusatzpakets namens Soulstorm bei neun. So viel Auswahl bietet meines Wissens nach kein anderes Echtzeit-Strategiespiel, und trotzdem kommandieren sich die verschiedenen Gruppierungen keineswegs gleichförmig – sie alle haben eigene Taktiken, Talente und Vorgehensweisen und oft nur grundlegende Eigenschaften wie das Einnehmen von Kontrollpunkten zur Rohstoffsicherung oder die Organisation von Infanterietrupps in Squads gemeinsam.

Geländegewinne statt Schürfen

Warhammer 40k - Dawn of War
Ein Trupp der Blood Ravens, mit schwerem Bolter (hinten), Sergeant (der ohne Helm) und Flammenwerfer (vorne).
Stop - da hat sich doch glatt ein Stichwort eingeschlichen, das eine weitere Besonderheit der Echtzeit-Strategiespiele benennt: Kontrollpunkte. Üblicherweise ist es in allen Echtzeit-Strategiespielen Usus, dass der Spieler die Materialien oder das Geld zum Aufstellen neuer Truppen höchstpersönlich auf dem Schlachtfeld zu erarbeiten hat. So werden Erntefahrzeuge in die Spice-Felder geschickt, Bauern tragen ächzend Säcke mit Holz, Gold und anderen Baumarktartikeln über die Karte, Drohnen knabbern fleißig wertvolle Mineralvorkommen an und Ölbohrtürme zapfen den Reichtum aus dem Boden. Nicht so in Dawn of War (und dem hauseigenen Company of Heroes). Hier gingen die Entwickler von der durchaus einleuchtenden Überlegung aus, dass kämpfende Truppen auf dem Schlachtfeld bestimmt Besseres zu tun haben als sich um Rohstoffnachschub zu kümmern und stattdessen lieber der Aktivität nachgehen sollten, die ihre Aufgabe ist: Territorium erobern und verteidigen. Aus diesem Grund gibt es auf den Schlachtfeldern von Dawn of War keine Tiberiumfelder, Kristallminen, Nutzholzschonungen, Titanvorkommen, Sumpfgasblasen oder irgendwelche anderen abbaubaren Rohstoffe, sondern Kontrollpunkte. Das sind nichts anderes als Checkpoints im Gelände, die mit Infanterietrupps eingenommen werden können und auf denen sodann das Banner der eigenen Fraktion flattert. Je mehr dieser Punkte man sich aneignet, desto mehr Beschaffungspunkte oder "Requisition" für den Einheitenkauf erhält man vom Oberkommando. Eine sehr elegante und unkomplizierte Lösung, die den lästigen Eiertanz um die Rohstoffe, der doch in fast allen anderen Echtzeitstrategiespielen einen großen Teil der Aufmerksamkeit des Spielers fordert, sehr zu einem zweitrangigen Faktor degradiert. So kann man sich deutlich besser um das Kommandieren der eigenen Truppen kümmern, was auch bitter nötig ist, wenn man seine Seite zu glanzvollen Siegen führen möchte.

Warhammer 40k - Dawn of War
Diese Jungs sind harte Kerle. Eigene Verluste und ein bisschen Nieselregen – pah!
Dawn of War weicht auch in diesem Punkt von althergebrachten Strategiespiel-Konzepten ab. Einfach einmal schnell auf die Waffenfabrik klicken, 30 oder 40 Exemplare der dicksten verfügbaren Kampfpanzer bauen, das ganze Rudel dann per Angriffsbefehl zur Gegnerbasis rollen lassen, sich gemütlich zurücklehnen und das subtile Dampfwalzenmanöver dann bei einer Dose Bier und ein paar Erdnüsschen genüsslich beobachten ist keine Alternative für einen Kommandeur im 40. Jahrtausend. Zuallererst ist anzumerken, dass die sonst in Strategiespielen so stiefmütterlich behandelte Infanterie, die meist nur als Kanonenfutter dient und gegen mächtigere, später im Spielverlauf verfügbare Einheiten oft gar keinen Stich machen kann, konstant sinnvoll bleibt. Wer sonst sollte sich die Füße schmutzig machen und Kontrollpunkte einnehmen, oder sich fluchend in die Deckung eines Einschlagskraters werfen, trotz heftigem Beschuss die Zähne zusammenbeißen und dem Gegner Saures geben? Natürlich darf man als Kommandeur einer Expeditionsstreitmacht der Space Marines oder mächtiger Ork-Warboss allerlei großkalibriges Kriegsgerät über die zerschossenen Schlachtfelder rumpeln und stampfen lassen, aber trotzdem sind und bleiben die Stars in Dawn of War die Fußtruppen. Da sie in Squads organisiert sind, muss man nicht jeden einzelnen Kämpfer an der Hand nehmen, und meist lassen sich Trupps noch nach Herzenslust zusätzlich mit spezialisierten Waffen und Anführern ausrüsten. Gegen nahkampfstarke Raufbolde wie zum Beispiel Orks drückt man seinen Marines am besten ein paar Flammenwerfer in die Hand, und wenn es Panzer oder Gebäude zu zerlöchern gibt, leisten Raketenwerfer gute Dienste.

Fazit

Warhammer 40k - Dawn of War
Alle Feinde des Imperiums fürchten den Zorn der Space Marines!
Obwohl Dawn of War für Kenner der finsteren Welt des 40. Jahrtausends ein wahres Fest ist, bietet es auch dem völlig Uneingeweihten ein Echtzeitstrategiespielvergnügen der Extraklasse. Alle Ohrensesselgeneräle, die gerne wunderschön animierte Truppen in einem krachenden, von Schlachtenlärm erfüllten Science-Fiction-Szenario kommandieren möchten, dürfen zuschlagen und sich dabei bedenkenlos der Gefahr aussetzen, vom hochgradig infektiösen Warhammer-Virus angesteckt zu werden (so, wie es mir passierte…). Natürlich ist das Spiel nicht mehr ganz taufrisch, aber das Erscheinen des jetzt definitiv letzten Erweiterungspakets ist eine gute Gelegenheit, sich die Komplettbox mit dem Grundspiel Dawn of War und den Erweiterungen Winter Assault, Dark Crusade und Soulstorm zuzulegen.


Wertung und weitere Informationen
  Bewertung
Grafik: 6 von 10
Sound: 9 von 10
Gameplay: 8 von 10
Atmosphäre: 9 von 10
 
80 80 von 100 Punkten
TitelWarhammer 40k - Dawn of War
GenreStrategie
EntwicklerRelic Entertainment
PublisherTHQ
ReleaseSeptember 2004
USKab 16 Jahren
Getestete PlattformPC/Windows

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SF-Radio Games: Review zu "Warhammer 40k - Dawn of War: Soulstorm"



Trailer zu "Warhammer 40k - Dawn of War"







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