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Review (PC)


Overspeed: High Performance Street Racing


getestet von Karsten Schindler

Overspeed
Als ein ehemaliger Fan der Serie "Need for Speed" und der Enttäuschung des Teils "Carbon" bin ich schon seit längerem auf der Suche nach "Ersatzware". Zwar ist der eben genannte Teil der NFS Reihe meiner Meinung nach mehr als mangelhaft, jedoch ist die NFS Reihe immer noch die Messlatte für Auto-Rennspiele, gerade wenn es sich um die Tuning-Szene als Spielgrundlage dreht! Somit also auch für "Overspeed High Performance Street Racing". Aber nun erst Mal der Reihe nach.

Installation

Overspeed
Ja, man kann seinen "Stil" wählen, jedoch nimmt dieser leider keinerlei Einfluss auf die Storyline! Warum? Es gibt keine!
Nach ca. 5 Minuten ist das Spiel auf dem Rechner installiert. Gut finde ich neben der "normalen" Installations-Routine die Option "Schnellinstallation" die einfach mit dem ersten Klick das Spiel in ein Standardverzeichnis installiert und fertig! Man kann spielen! Für solche Spieler, die lieber bestimmen, wo welche Dateien abgelagert werden, wird natürlich auch ein Standard-Installationsvorgang angeboten. Ohne große Probleme ist das Spiel also auf der Platte, und es kann losgehen. Gut gemacht!

Einstieg

Dieser kommt leider ohne Intro, oder irgendwelche Informationen was man nun warum jetzt tun soll, und man geht schnellen Schrittes direkt zur Profil-Wahl über! (Später wird einem klar: Da es keine Story gibt, für was also ein Intro...) Bei der Profilwahl kann man sich einen von je 4 männlichen oder weiblichen Charakteren auswählen. Zwar wird hier nach "Wähle deinen Stil!" gefragt, jedoch hat diese Auswahl, ob man eher "Rocker" oder "Hip-Hopper" ist, keinerlei Einfluss auf das Gameplay. Schade, wenn schon danach gefragt wird! Anschließend hat man noch die Wahl zwischen 2 verschiedenen Autos, bei der die Wahl aber nicht schwer fällt. "Nehme ich das bessere oder das schlechtere Auto?" Nun ja, wenigstens gilt hierbei nicht "Wer die Wahl hat, hat die Qual!".

Zu den Optionen im Spiel bleibt nur eines zu sagen: "Alles kann eingestellt werden!" Fahrhilfen oder die graphische Verzerrung bei starken G-Kräfte-Einwirkungen können sehr fein über einen Prozentregler gesteuert werden, ebenso wie Grafik-, Sound- und Spielsteuerungseinstellungen ist eigentlich alles einstellbar, was man möchte. Dies hebt das Spiel von "Need for Speed: Carbon" schon einmal deutlich ab, bei dem einem Spieler, gerade was die Zuweisung von Gampepad-Befehlen angeht, deutliche Grenzen aufgezeigt wurden. Die Menüführung könnte ansprechender gestaltet sein, aber der Inhalt stimmt!

Autos

Overspeed
Der Schlitten steht in der Garage und wartet endlich mal an die Luft zu kommen.
Zu den Autos bleibt zu sagen, dass keinerlei Markenrechte erworben wurden. Sämtliche Autos haben eigene Namen, jedoch sind uns diese Modelle allesamt irgendwie vertraut! Ein "`94 Quadro SD T5" ist uns bestimmt schon mal als "Audi Quattro" begegnet, der "`83 Phoenix Trend" erschien vor gut einem Jahrzehnt einmal als "Toyota Corolla" und mit dem "´06 Fujin MX" gewann man "getarnt" als "Mitsubishi Lancer EVO VII" schon mal bei den verschiedensten Rally Meisterschaften! Insgesamt stehen einem 10 Autos zur Verfügung, die im Laufe des Spieles aber erst freigeschaltet werden müssen!

Gameplay

Gleich zu Beginn fällt auf, dass ein Button "Karriere" fehlt, denn man ist bereits mittendrin. Neben einem noch nicht freigeschalteten "Zeitfahren-Modus" gibt es noch einen Mehrspieler und einen Quick-Race-Bereich. Für einen Fortschritt im Spiel ist aber der Einzelrennen-Modus wichtig. Das Spiel selbst ist relativ einfach gestrickt: Es gibt dich, du möchtest Autorennen fahren, du kannst Tuning-Kits und Autos freischalten. Es gibt 4 Orte an denen man auf Gegner warten kann, je nachdem wie gut man als Fahrer schon ist. Man klickt also auf "Einzelspieler" und schon sieht man sein Auto vor einem Markt stehen. Alle 15 Sekunden kommt nun ein weiterer Schlitten vorbei, der neben uns hält und uns entweder zu einem Rennen herausfordert, oder uns sagt, dass wir eigentlich in dem Spiel keine Chance hätten! Und das war es dann auch. Keine Rennvariationen, also immer nur Rundkursrennen mit variierender Rundenzahl, Rennen immer nur gegen einen Gegner, in der gleichen Richtung... Langeweile pur, aber glücklicherweise macht das Fahren Spaß ? Siehe Fahrphysik Nun gut. Fordert er uns heraus, so kann man neben der vom Gegner angebotenen Strecke und seinen Leistungsdaten (Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, PS) auch auswählen, um welchen Wetteinsatz gefahren wird! Dies funktioniert nicht über Geld, sondern in dem man Tuning-Kits anbietet! Man klickt nun auf seine Tuning-Kits, die man bereit ist zu setzen und der Gegner legt jeweils nach. Schade, dass man nicht frei wählen kann was man setzt, sondern nur aus den drei vom Computer vorgeschlagenen Kits für sich selbst wählt. Jedoch bieten die Gegner ausschließlich Kits an, die einem selbst auch fehlen. Dies macht wenigstens jeden Wetteinsatz lohnenswert. Tja, und dann geht die Fahrt los!

Die Strecken, es gibt derer auch nur 10, sind nicht allzu lang. Dies kann entweder als Vorteil oder als Nachteil gesehen werden. Ich entscheide mich für einen Nachteil, weil man schlicht nach einem Crash nur wenig Möglichkeit hat den Gegner wieder einzuholen bzw. schlicht der Spaß darunter leidet, wenn man zu häufig die selben Strecken in der selben Richtung fahren muss. Und so fährt man und fährt man und fährt man und ja! Fertig! Richtig aufregend wird es von der Geschichte des Spiels nicht mehr!

Tuning

Overspeed
So sieht Motortuning aus: "Für mich bitte einmal Motor I und Getriebe II!" Das ist leider genauso langweilig wie in den NFS-Reihen, mit dem Unterschied, dass man dort wenigstens bezahlen muss. Bei "Overspeed" ist alles umsonst!
Genau in diesem Bereich, nämlich dem Tuning zeigt sich eine von 2 großen Schwächen gegenüber der Messlatte "Need for Speed" Es gibt bestimmte Kits. "Antriebs Kit 1" z.B. oder "Farb-Kit 4". Man kann sein Auto also nicht einfach grün anmalen, sondern muss einen der wenigen vorgefertigten Tuning Sätze nehmen. Beispielsweise ein blaues Auto mit weißem Dach. Daran ist absolut nichts änderbar. Die wenigen Felgenarten oder Aufkleber z.B. die man wählen kann, sind allesamt nicht unbedingt toll, und irgendwie hat man auch keinen richtigen Einfluss darauf. Die Kits, die direkt die Leistung betreffen sind ähnlich gegliedert wie bei "NFS": Antrieb, Motor, Nitro, Reifen, etc. sind allesamt in bestimmten Levels angeordnet. Je mehr Siege man errungen hat, desto höhere Levels kann man durch den Sieg freischalten. Interessant zu wissen ist hierbei, dass beispielsweise ein Antrieb eines höheren Levels als der Level des Motor dafür sorgt, dass die Reifen leichter durchdrehen. Besser ist es also alles was miteinander funktionieren soll auch auf einem Level zu haben. Das finde ich positiv. Schade ist meiner Meinung nach das Fehlen von Geld und das unflexible Tunen! Man geht nicht irgendwo hin und kauft sich das, was man gerne haben möchte, oder lackiert seinen Wagen so, wie man ihn selbst gerne sehen möchte! Nein! Mann klickt auf die gewonnenen Sets. Wenn man eben nur eine Farbkarte "rot mit weißen Streifen" hat, so kann eben das Auto auch nur in "rot mit weißen Streifen" gefahren werden. Individualität sieht da anders aus! Beim Wetteinsatz zu Beginn eines Rennens bestimmt auch der Computer, was man selbst bereit sein muss zu setzen. Entweder man bestätigt diese Auswahl durch anklicken, oder eben nicht. Freie Wahl ist bei diesem Spiel schon eher als ein Fremdwort zu sehen!

Fahrphysik

Overspeed
Ein Blick über die Schulter des Fahrers riskieren? Bei Overspeed kein Problem...
Hat man sich nun zu einem Rennen entschieden und alle Einstellungen, so weit wie man diese denn bestimmen kann, vorgenommen, so geht es los. Motoren dröhnen, die Kamera schwenkt und das Rennen startet! Los geht’s! Mit quietschenden Reifen stürmt man vorwärts. Die Karte im Blick, um den Streckenverlauf vorhersehen zu können. Die erste Kurve kommt, man bremst und legt sich in die Kurve. Ab jetzt herrscht Realismus pur! Toll! Die Kamera verzieht ein wenig ihren Standpunkt, so als ob man Probleme hätte seinen Kopf zu halten. Das Auto schiebt über die Vorderachse und man ist erst mal damit beschäftigt sich zu fragen, was eigentlich gerade passiert. Als Arcade-Fahrwerke gewohnte NFS – Spieler fällt einem nun auf: "Nicht jedes Auto kann mit 120km/h eine 90° Kurve fahren!" Toll! Das Auto schaukelt sich ein wenig auf, das Heck bricht leicht aus, man kann es wieder einfangen und es geht weiter! Das macht irgendwie Spaß! Noch schnell gegen eine Mülltonne gefahren, einem parkenden Auto ausgewichen und zurück vom Bordstein auf die Straße und "Gas!"

Die Fahrphysik bei diesem Spiel erscheint deutlich realer als bei anderen Games dieses Genres. Man fährt nun schnell durch eine Kurve, während man feststellt, dass es unserem virtuellen Fahrer sehr schwer fallen muss bei dieser Geschwindigkeit weiter gerade aus zu schauen! Herrlich! Als wäre man es selbst, der da im Auto sitzt!

Irgendwann hat man sich nun also an das Handling der Autos gewöhnt. Nun ja bedingt: An was man sich nämlich absolut nicht gewöhnen kann ist der Rückwärtsgang. Egal ob mit Gamepad oder Tastatur: Fährt man rückwärts gibt der Fahrer Vollgas, die Reifen drehen durch, und man dreht sich meist bei Lenkradeinschlag völlig unkontrolliert in der Gegend herum. Aber weiter im Vorwärtsgang. Denn das was hierbei passiert macht einfach Spaß! Also, irgendwann hat man sich also an das Handling gewöhnt und man fährt einige Rennen. Das Gefühl beim Fahren ist einfach toll, und muss als das größte Plus dieses Spiels gesehen werden. Schnell stellt man beim engagierten Fahren, dass auch die Streckenvielfalt ein wenig gelitten hat. Insgesamt gibt es nur 10 verschiedene Strecken, man fährt immer nur gegen einen Gegner und man fährt immer nur bei Nacht!

Schließlich kann man sich auch von dem blöden Rückwärtsgang nerven zu lassen, der einem grundsätzlich ein Rennen verdirbt, wenn man ihn denn dann einsetzen muss! Wenn man nach einem Dreher oder Hängenbleiben an einer Laterne z.B. zurücksetzen muss, so geschieht dies mit Vollgas, man lenkt um sein Auto vom Hindernis wegzubewegen, das Auto beginnt sich zu drehen, man gibt Gas nach vorne und stellt fest, dass man sich nun bereits zum dritten Mal in dem Hindernis befindet, weil das Auto aufgrund der ständig durchdrehenden Räder über die Strecke eiert! Das ist meiner Meinung nach das einzig Negative an der Steuerungsphysik der Autos. Das nervt dann irgendwann doch! Tolle "Vorwärtsfahrphysik" hin oder her, der Spielspaß leidet sehr.

Auch gut finde ich das Schadensmodell, welches schließlich auch direkten Einfluss auf die Fahrphysik hat. Da klappert die Motorhaube, oder die Fahrertür geht auf uns zu, nach links lenken ist beinahe unmöglich, weil wir nach mehrere heftigen Einschlägen unseren Reifen geschrottet haben.... Herrlich! Habe ich schon erwähnt, das gerade in diesen Situationen das Dauervollgas im Rückwärtsgang sehr hinderlich erscheint? Nicht selten kommt es nun Drehern oder Unfällen z.B. mit Laternen, bei denen man gerne einen Meter zurück und dann dran vorbei möchte.. nun ja.. Blöd ist der Rückwärtsgang, toll finde ich aber, dass dieses Schadensmodell wirklich Einfluss hat, ohne aber dabei von zu viel Realismus bestimmt zu sein. Ein Einschlag in die Mauer deformiert das Auto, führt zu Lenkproblemen, aber nicht gleich zu einem Totalausfall. Es macht einfach irgendwie Spaß!

Grafik

Overspeed
Über das Schadensmodell kann man sich wirklich nicht beschweren - da gibt es keine halben Sachen!
Grafisch ist dieses Spiel durchschnittlicher Durchschnitt! Waren die Tuning-Kits die für mich erste große Schwäche dieses Spiels, so sind wir genau jetzt an der Zweiten angelangt! (Aber das sollte einem möglicherweise auch klar sein, wenn man die Mindestanforderung an die Grafikkarte liest). Dieses Spiel ist (leider) graphisch nicht sonderlich abwechslungsreich, aber meiner Meinung nach solide! Die Frage ist nur, ob es dieses Spiel überhaupt jemals dazu gedacht war, egal ob graphisch oder in bezug auf das Genre an sich, einen neuen Meilenstein zu setzen? Das glaube ich nicht! Befremdlich finde ich die Grafikoption "Rauschen" Hierbei wird eine Art Schleier über das Bild gelegt, und man hat das Gefühl schlechten Empfang bei einem TV Kanal zu haben. Was diese Option bewirken soll ist mir schleierhaft!

Die Ansichten sind reichhaltig, für jede F-Taste der Tatstatur gibt es genau eine Ansicht! Jedoch sollte man den Finger auf F1 oder F4 lassen. Das Spiel scheint für genau diese Ansichten, aus dem Cockpit heraus, gemacht. Schaltet man, bewegt sich eine Hand auch vom Lenkrad weg an den Schaltknauf, bei heftigen Lenkbewegungen greift der Fahrer am Lenkrad auch gerne mal über, die Ansicht wird je nach Geschwindigkeit angepasst. So kann man bei langsamer Kurvenfahrt z.B. weiter in die Kurve schauen, als wenn man schnell in eine Kurve fährt! Andere Perspektiven sind hier deutlich liebloser gestaltet! Für mich sind diese Cockpit-Sichten also die beste Wahl. In anderen Kameraperspektiven fällt einem schon auf, dass dieses Spiel nicht mit der Detailtreue z.B. von "NFS Underground 2" oder "NFS Most Wanted" mithalten kann... Gerade die sonst von mir präferierte Perspektive hinter dem Auto ist nicht besonders schön anzuschauen. Irgendwie wirken die Dimensionen leicht verschoben, das was in der Cockpit – Sicht noch toll war, ist nun hinderlich, da eben nicht mehr so gut umgesetzt. Ich habe diese Sicht irgendwann die 3 Promille Sicht genannt... Jedes Fahrsicherheitscenter könnte mit dieser Ansicht Menschen vom Alkoholmissbrauch am Steuer heilen!

Fazit

Dieses Spiel ist ein weiteres Spiel einer durch "NFS Underground" und den Film "The Fast and the Furious" losgetretenen Spiele - Lawine! Es wirkt in vielen Belangen so, als ob man das Nötigste was ein Spiel braucht zusammengepackt hat. "Overspeed" ist solide, kann aber für mich keinen Langzeitspaß entwickeln, wie es die guten NFS Spiele "Underground 2" und "Most Wanted" geschafft haben.

Fair finde ich vor allem aber den Preis! Während man bei EA mit "Carbon" nun dachte "Die kaufen eh alles, nehmen wir ruhig 50€ für unser unfertiges Spiel!" bezahlte man für "Overspeed" nur durchschnittlich 20€. Wer Lust auf ein Spiel hat, bei dem man durch die Fahrphysik das Gefühl bekommt wirklich in seinem Auto zu sitzen, der ist mit "Overspeed" gut bedient. Allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein. Graphisch und von der Atmosphäre her (Eine Story-Line ist überhaupt nicht vorhanden) ist "Overspeed" keine Offenbarung!

Wer jedoch die "Need for Speed" – Reihe nicht mehr anschauen kann, der sollte seine Augen für "Overspeed" ruhig noch mal öffnen!


Wertung und weitere Informationen
  Bewertung
Grafik: 6 von 10
Sound: 6 von 10
Gameplay: 8 von 10
Atmosphäre: 6 von 10
 
65 65 von 100 Punkten
TitelOverspeed: High Performance Street Racing
GenreSimulation
EntwicklerCity Interactive
PublisherCity Interactive
Release08. August 2007
USKab 6 Jahren
Getestete PlattformPC/Windows

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Trailer zu "Overspeed: High Performance Street Racing"







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