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Review (PC)


Star Trek: Voyager - Elite Force


getestet von Roland Austinat

Autobahnausfahrt verpaßt?
Halb so wild: Einfach die nächste nehmen und umdrehen. Die Voyager hat's da etwas schwerer: Sie ist 70 Jahre von ihrem Ziel entfernt und außerdem noch mit kaputtem Antrieb in einem Raumschifffriedhof gestrandet.

Elite Force
Gemeinsam einsam: Bei einer Mission auf einem Borg-Kubus greift Seven of Nine ihre ehemaligen Brüder und Schwestern an ihrer Seite an.
Sternzeit 48038,5: Das Raumschiff Voyager startet zu seinem Jungfernflug. Noch ahnt niemand der 150 Besatzungsmitglieder, dass eine vergleichsweise harmlose Jagd nach Maquis-Rebellen etwas länger dauern sollte: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von Warp 9,975 schlappe 70 Jahre, um genau zu sein.

Die Heimreise der Voyager aus dem Delta-Quadranten verläuft alles andere als langweilig - jedenfalls für die Crew, der Fernsehzuschauer kommt bei manchen Episoden der jüngsten Star-Trek-Serie nicht aus dem Gähnen heraus. Inzwischen hat sich die Situation etwas gebessert: Deep Space Nine ist abgeschlossen, die kreativen Köpfe des Paramount-Medienkonzerns konzentrieren sich nun auf das einzig übrige Trek-Unternehmen. Die Spiele-Entwickler auch: "Star Trek Voyager: Elite Force" ist der erste Titel um Janeway und Co.

S.O.S. - wo sind wir?

Elite Force
Die just aufgelesene Stasiswaffe macht hier kurzen Prozess mit den Etherianern.
Die NCC 74656, wie die Voyager mit bürgerlichem Namen heißt, trifft bei ihrer Reise immer wieder auf übel gesonnene Zeitgenossen, die im besten Fall nur das Schiff entern und die Besatzung in ein Internierungslager stecken wollen. Keine schönen Aussichten. Deswegen erdachten die Designer von Raven Software das Hazard-Team und schoben ihre Idee gewitzt Lieutenant Tuvok in die Schuhe. Dabei handelt es sich um zwei Kommandoeinheiten à sieben Personen, die für Captain Janeway in Krisenfällen die Kastanien aus dem Warp-Kern holen und die Sicherheit des Schiffs garantieren sollen.
Ein solcher Krisenfall trifft just nach einer Übungsmission ein:

Die Voyager wird von einem ungeklärten Phänomen in eine Art Raumschifffriedhof teleportiert, der obendrein von einem Dämpfungsfeld umgeben ist. Dabei gingen Antrieb und Sensoren selbstverständlich in die Binsen - liest sich wie in einer TV-Folge, oder? So muss sich das Hazard-Team auf diversen Schiffen des Friedhofs nach Rettungsmöglichkeiten umsehen und Stück für Stück herausfinden, wer hinter der Entführungsaktion steckt. Als rangmäßig zweithöchster Offizier mit dabei: Sie als Fähnrich Alexander - auf Wunsch auch Alexandria - Munro.

Stimmungshoch

Elite Force
Chell, der ängstliche Bolianer, lädt in einem fremdartigen Vehikel wertvolle Daten über den Raumschiff-Friedhof herunter.
Elite Force ist nicht der erste 3D-Action-Titel im Enterprise-Universum. Das grottenschlechte, quälend langsame "Star Trek: Generations" sowie das etwas trockene "Klingon Honor Guard" liegen Ihnen und uns noch heute schwer im Magen. Doch frohe Kunde - die Raven-Designer müssen "Half-Life" und die "Dark Project"-Titel exzessiv gespielt haben: Elite Force ist ungeheuer abwechslungsreich und besticht durch seine dichte Atmosphäre, die weit über die eines normalen 3D-Shooters hinaus geht. Dazu erweiterten die Raven-Jungs die eingekaufte "Quake 3 Arena"-Engine um das sogenannte Icarus-Skript-System, das für einen kräftigen Schuss Leben sorgt: Etliche Personen reden miteinander, reagieren auf Ihre Anwesenheit, helfen Ihnen oder bitten um Ihr Eingreifen. Ein Funkspruch während einer Aussenmission enthüllt neue Details, ein Kollege betritt nach kurzem Gespräch den Raum oder öffnet Ihnen eine Tür. In anderen Abschnitten schleichen Sie sich wie Meisterdieb Garrett an schlafenden Gegnern vorbei und belauschen patroullierende Wachen.

Gelegentlich stehen sogar Entscheidungen an: Wagen Sie einen Ego-Trip zur Befreiung eines Besatzungsmitglieds? Oder gehen Sie stur nach Befehl vor? Je nach Persönlichkeit reagieren Ihre Team-Mitglieder individuell auf Ihre Entscheidungen: die Scharfschützin Telsia Murphy ist eher kühl und zurückhaltend, der Sprengexperte Austin Chang ruhig und besonnen, die Feldmedizinerin Juliet Jurot kritisch und aufmüpfig. Der bolianische Feldtechniker Chell ist eher ängstlich und braucht öfter eine Aufmunterung.

Hirn einschalten

Elite Force
Tom Paris' ganzer Stolz: der selbst entwickelte Delta-Flyer
Elite Force ist in acht Hauptmissionen mit rund 40 Subleveln aufgeteilt. Der Übergang zwischen diesen läuft fließend und ist nur durch Ladepausen beziehungsweise ein Briefing vor den Haupteinsätzen erkennbar. Zahlreiche Szenen spielen an Bord der Voyager. Dafür wurde der 344 Meter lange Raumer der Intrepid-Klasse frappierend genau nachgebaut:
Der Maschinenraum, die Krankenstation, die Brücke, ein Hangar, selbst Jeffries-Röhren und Aufzugsschächte warten auf einen Besuch. Rund 80 Prozent des Schiffes sollen angeblich im Spiel begehbar sein. Leider nicht in einem Stück - je nach Sublevel wird fleißig nachgeladen, oft versperren Energiebarrieren, die beim Transfer zum Raumschiffhof entstandene Schäden absichern, Ihnen den Weg.

Neben den schon erwähnten, automatisch ablaufenden Dialogen können Sie sich jederzeit einer anderen Figur nähern und sie versuchen, mit einem Druck auf die Leertasten anzusprechen. Wichtig, um über den Gefühlszustand der einzelnen Team-Mitglieder Bescheid zu wissen. Dazu kommen zahlreiche Geschicklichkeits-Einlagen, bei denen Sie Feinden auf die falsche Fährte locken oder Hindernisse überwinden.
Ein Beispiel: In einem feindlichen Schiff krabbeln Sie durch Versorgungsschächte und eliminieren dabei einige Parasiten, die Ihnen forsch entgegenhüpfen. Sie erreichen eine Halle, in der einige Klingonen arbeiten, schleichen sich geduckt an ein Kontrollpult und deaktivieren eine Abwasserpumpe.

Die Klingonen sind erregt und fahren mit einem Aufzug ein Stockwerk tiefer, um bei der Pumpe nach dem rechten zu sehen. Denn einer meint, das vielleicht ein Parasit in die Pumpe geraten wäre, ein anderer warnt davor, dass im Notfall der Abwasser-Füllstand nicht mehr gesenkt werden könnte. Das bringt Sie auf die Idee, mit einer anderen Konsole den Füllstand zu erhöhen: Die Klingonen ertrinken und das Abwasser schwemmt in einem Schacht, den Sie überqueren müssen, eine Kiste nach oben. Über die springen Sie bequem auf die andere Seite.

Zu den Waffen!

Elite Force
Igitt: Diese Lüftungsschächte sollten erst mal wieder gesäubert werden.
Ganz ohne Feuergefechte läuft Elite Force trotzdem nicht ab - schließlich handelt es sich immer noch um einen 3D-Action-Titel. Borg, Klingonen, Hirogen, Etherianer, Malonen und neun andere Völkchen sind auch keine Anwärter auf den nächsten Friedensnobelpreis. Dennoch sollten Sie bewaffnete Konflikte so lange wie möglich herauszögern, in der Überzahl sind Sie so gut wie nie. Und beobachten Sie Ihre Gegner: Anderenfalls ist es beispielsweise unmöglich, einen übermächtigen Hirogen-Jäger und -Captain zu besiegen.

Nicht alle der insgesamt neun Waffen besitzen Sie schon von Anfang an: Zu Beginn sind es gerade mal ein Standard-Phaser und ein Phasergewehr. Auf den Missionen finden Sie jedoch weitere, etwa eine Stasiswaffe, einen Tetryon-Disruptor oder einen Bogenschweißer. Seven of Nine entwickelte für den Kampf gegen ihre Artgenossen den U-Mod, den Unendlichkeits-Modulator. Dieser Ballermann moduliert ständig die Frequenz des ausgesandten, energiereichen Laserstrahls, so dass die Borg ihre Schutzschilde nicht darauf einstellen können. Allen Waffen gemein ist eine zweite Funktion, die erhöhten Energieverbrauch gegen einen mächtigeren Schuß eintauscht. Zum Glück tanken Sie Waffen- und Lebensenergie unterwegs wieder auf.

In einigen Einsätzen sind Sie allein, in anderen mit ein paar Kameraden unterwegs. Letzteres hat Vor-, aber auch Nachteile: So geben Ihnen Ihre Teammitglieder Feuerschutz, umgekehrt müssen Sie verhindern, dass etwa Seven of Nine beim Knacken eines Schlosses hinterrücks niedergemeuchelt wird. Der Tod eines Team-Mitglieds führt allerdings in den meisten Fällen zum Abbruch der Mission - passen Sie also auf, wohin Sie schießen.
Neben Ihnen, den 13 Mitgliedern des Hazard-Teams und zahlreichen Besatzungsmitgliedern sind auch alle neun Senior-Offiziere von Captain Janeway bis zum Koch und Pausenclown Neelix mit dabei. Manche nur kurz, andere etwas länger. So begleitet Sie beispielsweise Seven of Nine bei einer Mission in einem Borg-Kubus, Fähnrich Tom Paris fliegt Sie mit dem Delta-Flyer zu einem Einsatzgebiet. Übrigens nur, wenn Sie vorher die Andockklammern des Flyers lösen.

Sauber und gut

Elite Force
Beim nächsten Mal kommen Sie etwas eher vorbei, Fähnrich Munro!
Es liegt sicher nicht an der verwendeten Grafik-Engine, dass die Umgebung teilweise etwas klinisch-kühl wirkt. Schauen Sie sich zum Vergleich mal "Heavy Metal F.A.K.K. 2" an, das die gleiche Engine nutzt. Sicher, im Klingonen-Cockpit wabert der übliche Dunst und die Waffeneffekte sind spektakulär, doch sonst bleibt alles relativ Star-Trek-aseptisch sauber und aufgeräumt.
Hier hat "Deus Ex" mit unzähligen Gimmicks wie herumliegenden Zeitungen oder Computerkonsolen, deren Nutzung für das Spiel nicht zwingend nötig sind, die Nase vorn.
Trotz angeblich neu durchgeführten Motion-Capturings gleiten die Kollegen des Hazard-Teams optisch seltsam durch die Gegend - manchmal direkt vor Ihre Füße, so dass Sie erst mal um sie herumlaufen müssen.

Das passiert Fähnrich Munro im "von außen"-Steuermodus übrigens auch selbst: Rufen Sie mit der "°"-Taste (ganz oben links auf der Tastatur) die Konsole auf und tippen Sie "cg_thirdperson 1" ein. Schon spielen Sie in einer - recht gewöhnungsbedürftigen - Action-Adventure-Perspektive.
Dafür überzeugt Elite Force akustisch voll und ganz. Wahlweise sprechen die Polygon-Astronauten mit ihren deutschen Synchron- oder den Originalstimmen - da freut sich der Fan. Antriebs-, Tür-, Konsolen- und Aufzugsgeräusche kommen direkt aus den Paramount-Klangbibliotheken und verstärken den Eindruck des "dabei seins" noch.

Ganz klare Sache: Voyager-Fans kommen an diesem Titel nicht vorbei - Elite Force ist spannender als so manche Fernseh-Staffel. Auch alle Enterprise-Sympathisanten, die sich für Janeway und Konsorten nie ganz erwärmen konnten - sonst verpassen sie eins der besten 3D-Action-Titel des Jahres.

Fakten

  • 8 Missionen mit rund 40 Subleveln
  • 14 Alien-Rassen
  • 9 Waffen
  • 4 Schwierigkeitsgrade
  • Jederzeit speicherbar
  • Gute Mehrspieler-Modi mit 17 Karten und 58 Charakteren
  • Wahlweise deutsche Synchron- oder Originalsprecher mit deutschen Untertiteln
  • Nutzt die "Quake 3 Arena"-Engine
  • Anwählbares Tutorial
  • Bildschirmhintergründe als Gimmick dabei
  • Mac-Version in Arbeit

Neulich, auf dem Holodeck - der Mehrspieler-Modus

Elite Force
Energie!
Fast ein kleines Wunder, dass Paramount Pictures als Lizenzinhaberin die teilweise wilden Ballereien im ach so friedlichen Star-Trek-Universum toleriert. Die reinen Mehrspieler-Partien, die Sie über ein eigenes Icon starten, finden allerdings komplett auf dem Holodeck statt - so gibt's deutlich weniger echte Tote. Und deswegen sind auch die Einzelspieler-Level nicht nachspielbar. Clevere Erklärung.

Auf dem "Holodeck" warten also zwölf eigens gebastelte Level für Solo- und Team-Deathmatches und fünf Capture-the-Flag-Arenen. Von Raumschiff-inspirierten, herrlich verwinkelten Korridoren und Hangar-Hallen bis hin zu düsteren Klingonen-Festungen ist alles dabei. Die Voyager suchen Sie allerdings vergeblich. Dafür bauten die Raven-Designer bewährte Schiffskomponenten, etwa Transporterplattformen, die als Teleporter zwischen verschiedenen Level-Abschnitten dienten, zusammen. Auch Turbolift-Schächte und Jefferies-Röhren sind dabei, doch darin sind Sie extrem verwundbar.
Jeder der Level besitzt ein "Stammpersonal" verschiedener Gegner aus dem Einzelspieler-Modus. Im Borg-Kubus sind das verständlicherweise andere als in einem Föderationsraumer. Insgesamt 58 Charaktere, darunter die Brückencrew, die beiden Hazard-Teams sowie jede Menge Außerirdische kommen so zusammen.

Wie bei "Quake 3 Arena" dürfen Sie eigene Internet-Server eröffnen, in die sich andere Spieler einklinken und gemeinsam oder gegeneinander durchs All flitzen - für Langzeitspielspaß ist also auch dann gesorgt, wenn die Voyager den heimischen Alpha-Quadranten schon längst wieder erreicht hat.

Fazit

Faszinierend: Elite Force spricht selbst Leute wie mich an, denen 3D-Shooter sonst nicht allzu viel bedeuten. Aber durch die umwerfende Präsentation und die durchgehende Story fühle ich mich wie mitten in einer guten TV-Doppelfolge - Hut ab, Raven Software. Gäbe es noch eine Präsentations-Wertung, müßte die eine 100 bekommen: Mit "Vorfilm", Vorspann, den Missionen, in denen sich Action und ruhige Momente perfekt ergänzen, ist Elite Force fernsehreif.
Kritikpunkte wollen Sie hören? Da fallen mir höchstens die Ladezeiten zwischen den Subleveln oder die etwas schrägen Animationen ein. Und dass das Spiel irgendwann vorbei ist. Ist es ein 3D-Shooter? Ein Action-Adventure? Ein 3D-Abenteuer mit Ballerelementen? Keine Ahnung. Für mich ist Elite Force schlicht und ergreifend der beste Star-Trek-Titel seit Jahren.

Testversion: Beta vom August 2000
Betriebssystem: Windows 95/98
Sprache: Deutsch/Englisch, wählbar
Multi-Player: 2 bis 16 (per Netzwerk, Internet)
3D-Grafik: OpenGL
Hardware, Minimum: PentiumII/233, 64 MByte RAM, 3D-Karte
Hardware, Empfehlung: PentiumIII/500, 128 MByte RAM, 3D-Karte
http://www.ravensoftware.com/eliteforce, http://www.hazardteam.de

Copyright © by PC Player / Future Verlag

Redakteur: Roland Austinat
Alle Rechte vorbehalten

Links:
:: "Star Trek Voyager: Elite Force" bestellen
:: Hintergrund: PC Trek - Eine kurze Geschichte der Sternzeit


Wertung und weitere Informationen
  Bewertung
Grafik: 8 von 10
Sound: 9 von 10
Gameplay: 8 von 10
Atmosphäre: 9 von 10
 
88 88 von 100 Punkten
TitelStar Trek: Voyager - Elite Force
GenreAdventure
EntwicklerRaven Software
PublisherActivision
Release2000
USKab 16 Jahren
Getestete PlattformPC/Windows



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