Regie:
Sergio Mimica-Gezzan
Drehbuch:
Dawn Prestwich, Nicole Yorkin
Hauptdarsteller:
Edward James Olmos (Commander William Adama)
Mary McDonnell (President Laura Roslin)
Katee Sackhoff (Lt. Kara "Starbuck" Thrace)
Jamie Bamber (Captain Lee "Apollo" Adama)
James Callis (Doctor Gaius Baltar)
Tricia Helfer (Nummer 6)
Grace Park (Lt. Sharon "Boomer" Valerii)
Gaststars:
Nicki Clyne (Crewman Specialist Cally)
Aaron Douglas (Chief Petty Officer Galen Tyrol)
Michael Hogan (Col. Saul Tigh)
Alessandro Juliani (Lt. Gaeta)
Kandyse McClure (2nd Petty Officer Dualla)
Richard Hatch (Tom Zarek)
Donnelly Rhodes (Doctor)
Sam Witwer (Crashdown)
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Endlich erreicht der Doktor die Galactica und beginnt mit Cmd. Adamas Operation. Während Präsidentin Roslin immer noch im Gefängnis sitzt und langsam den Verstand zu verlieren scheint, entgleitet Col. Tigh langsam die Situation. Er fühlt sich von jedem neuen Problem überfordert und greift vermehrt zur Flasche. Außerdem verlangt der Rat der Zwölf von ihm eine Rechfertigung für Roslins Festsetzung. Es sieht nicht gut für ihn aus. Letztendlich trifft er eine folgenschwere Entscheidung!
Auf Kobol müssen die Überlebenden des Absturzes tatenlos mit ansehen, wie die Cylonen ein Luftabwehrgeschütz aufbauen, das potentielle Rettungsmissionen zu einem schnellen Ende bringen soll. Verzweifelt schmieden unsere Helden einen hoffnungslosen Plan. Können sie das Geschütz außer Gefecht setzten, bevor die von Apollo geleitete Rettungscrew in die Falle tappt?
von Falk T. Puschmann
Auch diese Folge lässt uns kaum zur Ruhe kommen. Während Tyrol mit der Bürde seines Kommandos und der damit verbundenen Verluste hadert, wird Baltar zu einer Art Held wider Willen - oder ist alles doch nur wieder eine von Nummer 6 initiierte Manipulation, die ihn auf seine neue Aufgabe als Beschützer vorbereiten soll? Im Zuge der Ereignisse werden wir uns zudem von einem weiteren, regelmäßig wiederkehrenden Seriencharakter verabschieden müssen, der allerdings nicht dem Konflikt mit den Cylonen, sondern einem Kommandokoller zum Opfer fällt: Crashdown. Wenigstens wird in dieser Episode endlich der "Kobol-Absturz-Storybogen" abgeschlossen. So schön grün das alles auch sein mag, es war an der Zeit!
Auf der Galactica ist auch nach dem überstandenen Angriff der Cylonen noch keine Verschnaufpause in Sicht. Wir erleben einen immer verzweifelter und hilfloser wirkenden Col. Tigh, dem Zug um Zug die Kontrolle über die Ereignisse entgleitet. So muss er sich mit dem Rat der Zwölf auseinandersetzen und erleidet eine bittere Niederlage, als er versucht, Präsidentin Roslin als Verrückte zu diskreditieren. Er schwankt außerdem mal wieder zwischen Alkohol und den Manipulationen seiner Frau Ellen, die ja schon in der letzten Staffel ein ganz eigenes Süppchen kochte. Am Ende muss Tigh eingestehen, dass ihm ohne Cmd. Adama nur ein letzter Ausweg bleibt, damit die zivile Regierung aufhört, ihm in den Rücken zu fallen: das Kriegsrecht ausrufen. Das ist genau das, was er unter keinen Umständen je machen wollte. Daher stammt übrigens auch der Titel der Episode: ”Fragged“ was sehr frei übersetzt soviel wie „im Eimer” bzw. „erledigt“ bedeutet.
Worauf wir dieses Mal allerdings vergeblich warten, ist ein neues Kapitel "Helo und Starbuck entdecken Capica". Immerhin dürften die nächsten beiden Folgen "Resistance" und "The Farm" endlich auch diesen Handlungsstrang voranbringen.
Fazit:
Endlich Schluss mit der grünen Hölle! Allerdings eine weitere Nervenfetzer-Episode, die neues Konfliktmaterial bereithält. Trotzdem könnte Cmd. Adama langsam wieder zu sich kommen. Und auch der neue Auftritt von Richard Hatch geht ein wenig in Bedeutungslosigkeit unter. Alles in Allem zwar wieder eine überdurchschnittlich gute Folge, die noch fesselt, aber doch etwas zur letzten Folge abfällt. Hoffentlich geht es bald wieder aufwärts... so say we all! |