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Galactica 2003


:: Mini-Serie
:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 33
:: 1x02 Water
:: 1x03 Bastille Day
:: 1x04 Act of Contrition
:: 1x05 You can't go home again
:: 1x06 Litmus
:: 1x07 Six Degrees of Separation
:: 1x08 Flesh and Bone
:: 1x09 Secret and Lies
:: 1x10 The Hand of God
:: 1x11 Colonial Day
:: 1x12 Kobol's last Gleaming I
:: 1x13 Kobol's last Gleaming II


Episodenguide


1x10 "The Hand of God"

[Die Hand Gottes]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (5) » 
Regie:
Jeff Woolnough
Drehbuch:
David Weddle, Bradley Thomson

Hauptdarsteller:
Edward James Olmos (Commander William Adama)
Mary McDonnell (President Laura Roslin)
Katee Sackhoff (Lt. Kara "Starbuck" Thrace)
Jamie Bamber (Captain Lee "Apollo" Adama)
James Callis (Doctor Gaius Baltar)
Tricia Helfer (Nummer 6)
Grace Park (Lt. Sharon "Boomer" Valerii)

 Kurzinhalt
Die Flotte ist auf der Suche nach neuem Brennstoff, da die bisherige Flucht fast alle Reserven aufgebraucht hat. Allerdings stellt sich heraus, dass der einzige Asteroid, der über ein Vorkommen verfügt, ein Stützpunkt der Cylonen ist. Leider hat die Galactica keine Wahl. Starbuck stellt einen halsbrecherischen Plan auf, doch da sie sich noch von ihrem Unfall erholen muss, soll Apollo den Plan in die Tat umsetzen. Ob das gut gehen kann?


 Inhalt
Gab es in der letzten Folge noch eine kleine Erholungspause vor den Cylonen, so ziehen nun neue existenzbedrohliche Probleme auf. Als hätte man in der Vergangenheit nicht schon genug mit Wasserverlusten, Infiltration, Sabotage etc. zu kämpfen gehabt, geht nun auch noch der Treibstoff zur Neige. Nur noch zwei Jumps und dann ist man "dead in the water". Doch auch für dieses Problem gibt es eine Lösung, die Gefahr und Belohnung zugleich in Aussicht stellt.

In der Nähe findet sich ein Mond, der das benötigte Tylium in rauhen Mengen bereit hält - genug, um die Flotte jahrelang zu versorgen. Der Haken ist, dass die Cylonen den Menschen wieder einmal einen Schritt voraus und bereits anwesend sind. Wagt die Galactica erstmalig den Angriff auf die Cylonen und riskiert damit alles?

Nun, die Folge wäre wahrscheinlich ziemlich langweilig, wenn die Galactica einfach ihre Flucht ins Unbekannte fortsetzen würde. Und die kommenden Episoden dann sehr deprimierend. Man würde die Überreste der Menschheit dabei beobachten, wie sie ohne Treibstoff dahintrieben und irgendwann verhungerten oder von Cylonen zerstört würden.

Diese Zukunft vor Augen fackelt man nicht lange und heckt einen Angriffsplan aus, der so genial wie gefährlich ist...

Währenddessen wird Baltar durch Nummer 6 langsam zur Cylonen-Kirche bekehrt. Und Präsidentin Laura Roslin, der am hellichten Tag Bilder von Schlangen erscheinen, weiß sich nicht zu helfen und fragt Priesterin Elosha um Rat. Diese enthüllt ihr, dass ihre Visionen bereits in den 3600 Jahre alten heiligen Schriften durch das Orakel Pythia beschrieben werden, das auch vom Niedergang und der Wiedergeburt der Menschheit spricht - und von einem Führer, der die Menschheit in ihre neue Heimat leitet, die Reise selbst aber nicht überlebt...

Derweil sieht Helo auf Caprica eine zweite Nummer 6 und fragt sich so langsam, was überhaupt los ist - und Boomer hat ausgeprägte Morgenübelkeit und wir fragen uns, was überhaupt mit ihr los ist. Sie meint, es wären die Bohnen von gestern gewesen; ich meine, da kündigt sich etwas anderes an...


 Episodenreview
von Christoph Herbig

Die neue Battlestar-Galactica-Serie hat uns in den vergangenen Folgen bereits mit einem faszinierenden Stilmix aus Scifi-Realismus, Action, Charakterdrama und Humor verwöhnt. In der 10. Folge "The Hand Of God" setzen die Macher noch einen drauf und bereichern die Serie durch ein starkes Mythologie-Element. Zuviel des Guten? Ich halte es für absolut
gelungen - lenkt es die Serie doch erneut in eine völlig neue Richtung und gibt einigen Charakteren weiteren Tiefgang, der sich auch in der Entwicklung in den kommenden Folgen zeigen wird.

Nebenbei gibt es in "The Hand Of God" so richtig was aufs Auge. Diese Folge enthält eine wahre Orgie an CGI-Effekten. Der Höhepunkt ist sicher der Angriff der Viper auf die Basis, die sich mit Boden-Luft-Raketen, Flakgeschützen und einem Raketenabwehrschild wehrt, sowie Apollos Flug in den "Star Wars"-Graben...

Alles in allem ist Episode 10 mühelos die bisher Beste der Serie. Auch wenn der Hauptplot etwas konstruiert wirkt, treibt sie die verschiedenen Handlungsstränge entscheidend voran, bietet viele schöne Charaktermomente, z.B. auch zwischen Vater und Sohn Adama und lässt einen am Ende, in Baltars Phantasiewelt, nachdenklich stehend zurück...