Regie:
Sergio Mimica-Gezzan
Drehbuch:
Carla Robinson
Hauptdarsteller:
Edward James Olmos (Commander William Adama)
Mary McDonnell (President Laura Roslin)
Katee Sackhoff (Lt. Kara "Starbuck" Thrace)
Jamie Bamber (Captain Lee "Apollo" Adama)
James Callis (Doctor Gaius Baltar)
Tricia Helfer (Nummer 6)
Grace Park (Lt. Sharon "Boomer" Valerii)
Gaststars:
Paul Campbell (Billy Keikeya)
Luciana Carro (Katraine/Kat)
Terry Chen (Perry/Chuckles)
Aaron Douglas (Chief Petty Officer Tyrol)
Michael Hogan (Col. Paul Tigh)
Alessandro Juliani (Lt. Gaeta)
Kandyse McClure (2nd Petty Officer Dualla)
Tobias Mehler (Zak Adama)
Bill Meilen (Caprica Cleric)
Bodie Olmos (Constanza/Hot Dog)
Tahmoh Penikett (Lt. Karl "Helo" Agathon)
Sam Witwer (Crashdown)
Donnelly Rhodes (Doktor)
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Als Starbuck von einer Mission nicht wiederkehrt, setzen Commander Adama und Apollo alle Hebel in Bewegung, sie zu finden. Sie nehmen dabei auf nichts und niemanden Rücksicht und bringen die gesamte Flotte in Gefahr!
Was bisher geschah:
Starbuck wird nach einem Unfall auf der Galactica von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss Commander Adama ihre Schuld am Tod seines Sohns Zak gestehen, worauf er sie aus seinem Bereitschaftsraum wirft. Bevor die Gelegenheit geklärt werden kann, greifen die Cylonen an und Starbuck stürzt mit ihrer Viper auf einem Wüstenplanet ab.
Und nun die Fortsetzung:
Der "Frischling" Hot Dog wird von Boomer und Crashdown geborgen. Auf der Kommandobrücke versuchen Apollo, Boomer und Adama festzustellen, wo Starbuck voraussichtlich abgestürzt ist. So schnell wie möglich macht Apollo sich in einer Viper auf der Suche.
Unterdessen wird Starbuck von ihrem Gleitschirm durch die gelbe Hölle eines unbekannten Planeten geschleift. Rechtzeitig, bevor sie einen Abgrund hinuntergezogen wird, schafft sie es, die Leine zu kappen.
Adama lässt sich einen Statusbericht geben. Bis jetzt gibt es allerdings noch keine Spur von Starbuck. Sie stellen fest, dass Starbucks Sauerstoffvorrat noch für etwas mehr als 46 Stunden reicht. Adama befiehlt der gesamten Flotte, nach Starbuck zu suchen. Präsidentin Roslin bietet an, die Suche mit zivilen Schiffen zu unterstützen.
Unterdessen versucht Nummer 6 Baltar von der Sinnlosigkeit der Suchaktion zu überzeugen. Dieser geht auch sofort damit zu Roslin, die jedoch abblockt: die Piloten würden auch jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzen.
Starbuck verarztet, an einen Hang gelehnt, ihr verletztes Bein. Sie prüft die Atmosphäre, die sich jedoch als sehr lebensfeindlich entpuppt. Also kämpft sie sich weiter durch die Einöde. Währenddessen zieht Apollo - nicht sehr weit entfernt - seine Kreise, aber er sieht sie nicht.
Helo und der Boomer-Klon sitzen immer noch in ihrem Bunker und genießen das Leben. Doch da stören die Cylonen das idyllische Zusammensein und Helo muss sich mit Waffengewalt verteidigen. Er schafft es, einen der Cylonen niederzuschießen, wird aber unter einem Stapel Töpfe begraben und verliert daraufhin sein Bewusstsein.
Starbuck versucht, höher zu kommen, um ihre Chancen zu verbessern, gesehen zu werden. Daraufhin stößt sie auf ein weiteres abgestürztes Schiff, eine Cylonendrone. Das Schiff erweist sich aber als nicht aktivierbar. Irgendwo anders kreist Apollo über dem Planeten, da wird er zur Galactica zum Nachtanken zurückbeordert. Fluchend macht er sich auf den Rückweg.
Adama und Tigh befinden sich unterdessen in einer Auseinandersetzung. Tigh hält es für sehr riskant, die Flotte so schutzlos im Orbit zu halten, während die gesamten Kampflieger auf Suchmission sind. Daraufhin platzt Adama der Kragen und er weist seine Nummer 1 in seine Schranken. Der Commander will Starbuck um keinen Preis zurücklassen.
Als Helo wieder zu sich kommt, ist er allein. Keine Spur der Cylonen oder von Boomer. Ziellos läuft er durch die Straßen und ruft Boomers Namen. Was ist nur mit ihr geschehen?
Starbuck untersucht weiter das fremde Schiff und macht eine Entdeckung: der Raider ist eine bio-mechanische Maschine, die über keinen Piloten verfügte. Unter der Hülle gibt es eine Vielzahl an Organen und Adern.
Die Lage auf der Galactica spitzt sich zu. Als Apollo und Adama die Suche nach Starbuck nicht einstellen wollen, obwohl ihr Sauerstoff nahezu aufgebraucht ist, kommt Präsidentin Roslin persönlich an Bord, um die Situation zu klären. Es kommt zum Eklat - die Suche wird auf Drängen der Präsidentin abgebrochen!
Starbuck hat es unterdessen geschafft, eine Sauerstoffquelle an Bord des Raiders anzuzapfen und so zunächst dem sicheren Tod des Erstickens zu entkommen. Fieberhaft versucht sie, hinter die Funktionalität des Schiffes zu kommen und es irgendwie wieder flott zu machen. Endlich gelingt es ihr, und sie hebt vom Planeten ab.
An Bord der Galactica wird Alarm ausgelöst: ein feindlicher Jäger der Cylonen wird ausgemacht! Sofort sollen Viper gestartet werden, um die Flotte zu verteidigen. Doch eine Fehlfunktion der Startrampen ermöglicht nur den Start von Apollos Viper. Der will sofort einen Angriff starten, doch stutzt er kurz, da der Raider seine Waffen nicht aktiviert hat und ein eigenartiges Flugverhalten zeigt. Er setzt sich hinter das feindliche Schiff und glaubt, seinen Augen nicht zu trauen: auf der Hülle des Raiders steht deutlich: "STARBUCK"!
von Falk T. Puschmann
War es in der letzten Folge Starbuck, die sich sehr emotional und unprofessionell benahm, greift dieser Virus jetzt auf die Adamas über. Kannte man den Captain bisher als besonnen Kämpfer, wird er von seinen Gefühlen und seinem schlechten Gewissen verfolgt. Er hat Angst, nach Zak auch noch Starbuck zu verlieren, die für ihn zu einer Tochter geworden ist. Auch die Enttäuschung, dass Starbuck ihn die ganzen Jahre über ihre Schuld am Tod Zaks im Dunkeln gelassen hat, ist auf einmal vergessen.
Auch Apollo kennt nur noch ein Ziel: Um jeden Preis Starbuck wiederzufinden. Dabei schlägt er alle guten Ratschläge in den Wind und hört nicht einmal auf Roslin.
Bei Starbuck geht es unterdessen ums nackte Überleben und dabei wächst sie einmal wieder über sich hinaus.
Interessant ist auch, dass wir endlich ein wenig mehr über die Cylonentechnik erfahren. War es in der alten Serie ja so, dass Centurio-Androiden die Jäger steuerten, so ist das neue Schiff eine eigene Lebensform. Es gibt also keinen Piloten. |