serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Galactica 2003


:: Mini-Serie
:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 33
:: 1x02 Water
:: 1x03 Bastille Day
:: 1x04 Act of Contrition
:: 1x05 You can't go home again
:: 1x06 Litmus
:: 1x07 Six Degrees of Separation
:: 1x08 Flesh and Bone
:: 1x09 Secret and Lies
:: 1x10 The Hand of God
:: 1x11 Colonial Day
:: 1x12 Kobol's last Gleaming I
:: 1x13 Kobol's last Gleaming II


Episodenguide


1x03 "Bastille Day"

[Meuterei auf der Astral Queen]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (3) » 
Regie:
Allan Kroecker
Drehbuch:
Tony Graphia

Hauptdarsteller:
Edward James Olmos (Commander William Adama)
Mary McDonnell (President Laura Roslin)
Katee Sackhoff (Lt. Kara "Starbuck" Thrace)
Jamie Bamber (Captain Lee "Apollo" Adama)
James Callis (Doctor Gaius Baltar)
Tricia Helfer (Nummer 6)
Grace Park (Lt. Sharon "Boomer" Valerii)

Gaststars:
Matthew Bennett (Doral)
Paul Campbell (Billy Keikeya)
Nicki Clyne (Crewman Specialist Cally)
Wilkiens (Pat Adrien Dorval)
Aaron Douglas (Chief Petty Officer Tyrol)
Richard Hatch (Tom Zarek)
Michael Hogan (Col. Paul Tigh)
Colby Johannson (Ryan "Flat Top" Cisco)
Alessandro Juliani (Lt. Gaeta)
Kandyse McClure (2nd Petty Officer Dualla)
Alonso Oyarzun (Crewman Specialist Socinus)
Tahmoh Penikett (Lt. Karl "Helo" Agathon)
Ron Selmour (Seaborne)
Brent Stait (Mason)
Connor Widdows (Boxey)

 Kurzinhalt
Zum Wiederauffüllen des Wasservorrats muss das Eis eines Mondes abgebaut werden. Als Arbeitskräfte will man die Gefangen eines Gefängnistransporters einspannen. Sie sollen dafür Ihre Freiheit und Privilegien in der Bevölkerung wiedergewinnen. Doch der Anführer der Gefangenen - ein ehemaliger Freiheitskämpfer und Terrorist namens Tom Zarek - verfolgt ganz eigene Pläne.


 Inhalt
Was bisher geschah:
Nach dem Sabotageakt eines unerkannten Cylonen-Agenten hat die Galactica mehr als 60% ihres Wasservorrats verloren. Jetzt muss schnell eine neue Quelle gefunden werden - und das, bevor der Saboteur wieder zuschlagen kann oder die gesamte Flotte ohne Wasser ist.

Und nun die Fortsetzung:
Col. Tigh wacht in der Mitte der Nacht auf. Unruhig durchsucht er seine Schränke und wird fündig. Das Verlangen nach Alkohol ist zu stark: er gießt sich ein kleines Glas ein und kippt es in einem Zug. Ein weiteres folgt.

Das Briefing am nächsten Morgen bringt erste Bilder vom erkundeten Eismond. Bleibt nur das Problem, wer das Eis schmilzt und es auf die Galactica bringt. Etwa 1000 Helfer würden erforderlich sein. Apollo schlägt vor, den Gefangenen des angeschlossenen Gefängnisses Amnestie anzubieten, wenn sie sich an der Unternehmung beteiligen. Während Roslin dem Plan eine reelle Chance einräumt, ist Adama strickt dagegen - doch Präsidentin Roslin hat entschieden. Apollo soll auf dem Schiff die Verhandlungen leiten.

Dass sich Apollo derart auf Roslins Seite stellt, gefällt Adama überhaupt nicht, und er bringt seinen Unmut auch zum Ausdruck. Apollo jedoch ist von seinem Plan überzeugt. An Bord der "Astro Queen" - dem besagte Gefangenentransporter - macht Apollo sein Angebot. Die Reaktion fällt aber deutlich anders aus als erwartet. Ein einziger Gefangener tritt vor und verkündet, dass sie das Angebot zu schätzen wüssten, aber ablehnen. Der Mann entpuppt sich als niemand Geringeres als Tom Zarek: für die einen ein Volksheld, für die anderen ein Terrorist und Mörder.

Auf Caprica schlagen sich Helo und der Boomer-Klon derweil durch die verlassene Hauptstadt von Caprica. Sie wissen nicht, dass sie beobachten werden. Auf einem nahen Hausdach steht ein Nummer 6-Klon, der sich mit Aaron Doral, dem Public Relations Mann (der sich in der Pilotminiserie als weiterer Cylonen-Klon entpuppt hatte), unterhält. Sie beobachten interessiert ihr kleines Experiment. "Die Cylonen sind die Kinder, die Menschen sind die Eltern. Und damit die Kinder selber erwachsen werden können, müssen die Eltern sterben.".

Inzwischen versucht Apollo an Bord der "Astro Queen" Tom Zarek davon zu überzeugen, doch noch beim Eisabbau zu helfen. Apollo weiß, dass, sollte er Zarek umstimmen können, vermutlich alle mitmachen würden. Dieser bleibt jedoch unnachgiebig. Dann geht alles sehr schnell. Eine bestochene Wache öffnet die Zellen und die Gefangenen stürmen die Brücke des Schiffes. Apollo und seine Kameraden wehren sich nach Kräften, doch die Situation ist hoffungslos - alle finden sich als Gefangene in den Zellen wieder. Es wird deutlich, dass Zarek dieses von Anfang an geplant hatte. Doch was bezweckt er damit?

Auf der Galactica ahnt man noch nichts von alledem. Starbuck hält Ihre erste Missionsbesprechung und macht dies in Ihrer gewohnt lockeren Art. Das stößt Col. Tigh sehr bitter auf. Auch, dass sie den Jungen Boxey mitgenommen hat. Tigh und Starbuck liefern sich ein kurzes Wortgefecht, wobei Tigh wieder einmal über Starbucks Qualifikationen herzieht und Starbuck Tighs Schwäche für Hochprozentiges anprangert.

Baltar ist bei Adama - er muss sich einmal wieder rechtfertigen, warum sein Cylonen-Detektor immer noch nicht fertig ist. Er versucht einmal mehr, sich Adama gegenüber herauszureden, doch Adama lässt ihn nicht gewähren, diesmal nicht! Und die beiläufigen Kommentare der imaginären Nummer 6 machen die Situation eher schwieriger, als dass sie helfen. Als Adama beinahe den Bluff durchschaut hat, knickt Baltar ein. Er sei nicht der richtige Mann für diesen Job...
Nummer 6 kann nicht glauben, was sie da hört und versucht, ihn wieder zu seiner Geschichte zurückzubringen. Doch Ihre Einschüchterungen machen Baltar eher noch unsicherer. Erst als Adama ihm klipp und klar sagt, dass es keinen anderen Mann für den Job gibt, und er gerade deshalb nicht zurücktreten kann, wird Baltar langsam wieder ruhiger und lässt sich doch noch einmal von Nummer 6 soufflieren: er bräuchte einen Atomsprengkopf, da Cylonen auf Strahlung empfindlich reagieren. Was hat sie nur vor? Für den Augenblick scheint es so, als sei Adama wieder zufriedengestellt.

Unterdessen konspiriert Tyrol mit Boomer. Aus Liebe zu ihr hat der den Fund des Sprengsatzes an Bord nicht gemeldet. Während sie sich in den Armen liegen, betritt Col Tigh den Raum und nimmt sich Boomer vor. Sie soll ihre gar nicht mehr so geheime Liebesbeziehung zu Tyrol beenden, da im Krieg für derlei Liebeleien kein Platz sei. Doch da kommt eine Durchsage mit Forderungen von Tom Zarek, und alle anderen Dinge scheinen für den Moment vergessen. Aber ist es wirklich nur Zareks Ziel, demokratische Wahlen zu bekommen, um eine neue gewählte Führung zu bekommen, oder steckt weit mehr dahinter? Können die Geiseln unversehrt befreit werden und wann wird der Saboteur das nächste Mal zuschlagen?


 Episodenreview
von Falk T. Puschmann

"Bastille Day" ist einmal mehr eine sehr düstere Folge mit einer Menge Aktion. Dennoch bleiben die Charaktere im Vordergrund und - worauf Fans der alten und neuen Serie schon lange gewartet haben - es kommt endlich zum ersten Treffen der Generation. Tom Zarek wird nämlich von niemand Geringerem gespielt als Galactica-Chef-Aktivist und Original Apollo-Darsteller Richard Hatch.

Interessant dabei ist, dass er diesmal genau das Gegenteil seines alten "Alter Ego" Apollo spielen darf: Einen undurchsichtigen Anführer der Gefangenen. Das macht er auch ziemlich gut und so ist die Folge auch ein echtes Highlight der Serie - weitere Gastauftritte von Hatch übrigens nicht ausgeschlossen.

Aber auch in den anderen Handlungssträngen passiert eine Menge: wir erfahren ein weiteres kleines Puzzlestück zum Masterplan der Cylonen. Wir erleben, wie das Vater-Sohn-Verhältnis von Apollo und Adama sich weiter entwickelt. Wir lernen etwas mehr über das Galactica Universum und rätseln weiter, ob Nummer 6 in Baltars Kopf nur ein Auswuchs seines schlechten Gewissens oder eine echte psychische Präsenz ist, die Baltar einmal mehr in eine bestimmte Richtung drängt.

Dabei bleiben alle Charaktere durch und durch menschlich, was diese Serie eben so sehr auszeichnet. Der düstere Tenor der bisherigen Folgen wird gehalten und noch verstärkt. Die meisten Fragen bleiben offen und werden noch intensiviert.

Eine weitere spannende Folge, die auf mehr hoffen lässt!