Firefly


:: Staffelübersicht


:: 1x01 Serenity, Part 1
:: 1x02 Serenity, Part 2
:: 1x03 The Train Job
:: 1x04 Bushwhacked
:: 1x05 Shindig
:: 1x06 Safe
:: 1x07 Our Mrs. Reynolds
:: 1x08 Jaynestown
:: 1x09 Out of Gas
:: 1x10 Ariel
:: 1x11 War Stories
:: 1x12 Trash
:: 1x13 The Message
:: 1x14 Heart of Gold
:: 1x15 Objects in Space


Episodenguide


1x08 "Jaynestown"

[dt. Titel noch nicht festgelegt]


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 Synopsis
Simon und Kaylee diskutieren seinen Gebrauch von Schimpfwörtern, als Inara vorbeikommt. Sie hat einen Termin auf dem nÀchsten Planeten. Auf eben diesem Planeten hat sich Jayne vor ein paar Jahren nicht wenige Feinde gemacht, deshalb will er nicht ohne ein paar strategisch versteckte Waffen runtergehen - auf der Suche nach Klebeband hat er Simons Krankenstation auseinander genommen. Doch der Doc benutzt kein Schimpfwort.

Da auf dem Planeten keine Waffen erlaubt sind, verbietet Mal Jayne, welche mitzunehmen. Er muss die Menge an Tape um seinen Bauch wieder abreißen.

Wash landet das Schiff und sagt Inara, wann sie ihr Shuttle abkoppeln kann. Als die Crew der Serenity den Planeten betritt schlĂ€gt ihr ein durch dringender Geruch entgegen - die einzige Verdienstquelle hier ist die Herstellung von Ton, ĂŒber die Zwischenstufe Modder. Kaylee und Shepherd ĂŒberzeugen Simon, dass er mit auf die Außenmission soll. Mal will, dass er den KĂ€ufer mimt - im sauberen Anzug mit gepflegten HĂ€nden macht Simon einen ganz anderen Eindruck als Mal oder Jayne. Letzterer protestiert lautstark, verschwindet dann aber unter Kapuze und sonstiger Verkleidung.

In der 'Fabrik' lĂ€sst sich Simon alles zeigen. Dann schauen sich Mal und die anderen selbst ein wenig um. Sie bezweifeln, dass Jaynes Vermummung nötig ist - niemand wird sich nach so vielen Jahren wieder erkennen. Kurz darauf stoppen sie vor einem Denkmal fĂŒr Jayne Cobb. Simon flucht. Die Mannschaft schaut unglĂ€ubig auf die Statue. Mal fragt, was damals passiert ist. Jayne hatte den Richter beraubt, dann sind einige Dinge schief gelaufen und er musste fliehen.

Inara trifft derweil auf den Richter, der sich ihr als Mr. Higgins vorstellt. Gut gekleidet, mit großem Haus. Sie vereinbaren einen Termin fĂŒr den Abend.

Auf der Serenity ist River damit beschĂ€ftigt, Shepherds Bibel zu 'reparieren'. Sie markiert Stellen, schreibt Notizen rein und reißt Seiten heraus - sie ist kaputt, macht keinen Sinn, es ist alles unlogisch und statistisch unmöglich. Shepherd ist leicht entsetzt und erklĂ€rt River, dass die Bibel nicht logisch sein muss, es geht um Glauben und nicht um tatsĂ€chliche Fakten oder Logik.

In einer Bar auf dem Mond, treffen sie auf etwas besser angezogenen Mann. Er erklĂ€rt Mal, dass Kessler, ihr Mittelsmann, nicht mehr da ist. Bei der letzten Sache wurde er geschnappt und bestraft - seine HĂ€nde und FĂŒĂŸe wurden abgehakt und er wurde in den Sumpf gerollt. Der gut angezogene Mann wird jetzt den Handel abschließen und rĂ€t Mal sich unauffĂ€llig zu verhalten.

Nachdem der Mann verschwunden ist, fĂ€ngt der SĂ€nger in der Bar ein neues Lied an - es ist ĂŒber Jayne und seine guten Taten. Es scheint, als ob Jayne eine Art Robin Hood-Legende auf Higgins Mond ist. Beim Refrain singt das ganze Lokal mit.

Mal fragt wieder nach - diesmal erzĂ€hlt Jayne die ganze Geschichte. Er hatte das Geld vom Richter gestohlen, aber als er losfliegen wollte, ist etwas schief gegangen und das ganze Geld ist mitten in der Stadt abgestĂŒrzt - zur Freude der Bewohner.

Auf der Serenity bringt River ein paar herausgerissene Bibelseiten zurĂŒck. Shepherd wĂ€scht sich gerade die offenen Haare und sieht recht anders aus, ein wenig wie Sideshow-Bob in weiß. River rennt schreiend davon.

Als Jayne und die anderen aus der Kneipe verschwinden wollen, erwartet sie vor der TĂŒr eine jubelnde Menge. Jayne rennt zurĂŒck in die Bar und trinkt sich erstmal ordentlich einen an.

Inara bereitet derweil die BegrĂŒĂŸungszeremonie vor. Higgins kommt mit seinem Sohn Fess herein und stellt ihn vor. FĂŒr ihn hat er Inara bestellt - Sie soll aus ihm einen richtigen Mann machen. Auf Inaras DrĂ€ngen verlĂ€sst er ihr Shuttle.

In der Bar hat sich Jayne mit seinen Fans angefreundet. Leicht angetrunken flirten Simon und Kaylee am Rande. Simon ist ein wenig bitter - er hat Leben gerettet und alles was nach ihm benannt wurde ist ein Hamster. Jayne lĂ€sst eine Kiste mit Geld fallen und bekommt eine Stadt. Mal macht sich derweil auf den Weg, um den Handel ĂŒber die BĂŒhne zu bringen.

In einem Loch auf dem Schiff versteckt sich River vor Shepherd. Seine Haare haben sie völlig aus der Bahn geworfen. Zoe sagt ihm, er soll sie wieder zusammenbinden. Kurz darauf kommen Mal und Wash zurĂŒck an Bord und erzĂ€hlen die Geschichte von Jayne. Mal konnte eine kleine Feier fĂŒr den nĂ€chsten Tag organisieren - sie wird als Ablenkung dienen.

An Bord von Inaras Shuttle unterhalten sich Fess und sie. Inara sagt ihm, dass er anders als sein Vaters ist und sie ihm nicht zu Diensten sein wĂŒrde - Fess schon.

Indessen schließt Jayne Freundschaft mit einem der jungen Arbeiter. Der Mudder erzĂ€hlt, sie hĂ€tten Higgins gezwungen, ihnen das Geld zu ĂŒberlassen. Und als Higgins Jaynes Statue abreißen wollte, haben sie einen Aufstand gemacht.

Der Vorarbeiter informiert derweil Richter Higgins, dass Jayne Cobb in der Stadt ist. FĂŒr seine Rache lĂ€sst Higgins Jaynes alten Partner aus seiner Zelle. Er gibt ihm sogar eine Waffe, sodass er Jayne aus dem Weg rĂ€umt. Nach dem Raub vor vier Jahren wurde er von Jayne aus dem Shuttle geworfen und auf dem Mond zurĂŒckgelassen. Seitdem hat er in der Zelle vor sich hingerottet.

Als Mal zurĂŒck in die Bar kommt, findet er Kaylee und Simon gemĂŒtlich beisammen vor. Simon geht sofort auf Abstand und Kaylee ist sauer. Sie schlĂ€gt Simon vor, FrĂŒhstĂŒck zu essen - wĂ€hrend sie, Mal und Jayne zu dessen Auftritt gehen. Verdattert tut Simon, was ihm gesagt wurde.

In Inaras Shuttle gesteht Fess, dass er erwartet hĂ€tte, sich anders zu fĂŒhlen - danach. Ob er jetzt ein richtiger Mann ist, fragt er Inara. Doch sie erklĂ€rt ihm, dass nur er selbst zum Mann werden kann, ohne fremde Mithilfe. In dem Moment pocht Higgins an die TĂŒr.

Vor der Jayne-Feier spricht Mal noch einmal alles mit dem "Helden" durch. Jayne fĂŒhlt sich nicht ganz wohl bei der Sache. Er will "seine Leute" vielleicht doch nicht hintergehen. Mal lĂ€sst sich nicht beirren und fĂ€hrt mit Wash, Zoe und Kaylee los, die Ware zu holen.

Fess erzĂ€hlt Inara, was sein Vater gewollt hat - das Jayne, Held der Mudder, zurĂŒck ist. Auch Fess hegt fĂŒr den Mythos einiges an Sympathien. Weiterhin erklĂ€rt er, dass Higgins die Serenity per Landlock am Boden fest hĂ€lt, sodass Jayne nicht fliehen kann.

In der Bar findet Jaynes alter Partner Simon und schlĂ€gt ihn zusammen, als dieser ihm nicht sagt, wo Jayne ist. Simon hat noch einmal GlĂŒck, als ĂŒber der Kneipe die Feier anfĂ€ngt und Jaynes Partner es hört. Draußen können sich Mal und die anderen mit der Ware an der Feier vorbei ins Schiff schleichen. Jayne beginnt derweil seine Rede zu den Muddern. Die Menge ist begeistert, bis ein Schuss fĂ€llt.

Jaynes Partner Stitch wirft Simon zwischen die Leute und fordert Jayne heraus. Er erzĂ€hlt den Muddern was damals wirklich passiert ist: Jayne und er haben Higgins ausgeraubt. Auf der Flucht mussten sie alles aus dem Schiff werfen, um leichter zu werden. Als nur noch Jayne, Stitch und das Geld ĂŒbrig waren, hat Jayne zuerst Stitch aus dem Shuttle geworfen und erst am Ende das Geld.

Jayne will sich das nicht weiter anhören und geht auf Stitch los. Der zieht eine Flinte und schießt auf ihn. Der Mudder, mit dem Jayne Freundschaft geschlossen hat, wirft sich in die Schusslinie und rettet Jayne das Leben. Danach schlĂ€gt Jayne Stitch den SchĂ€del ein. Er rennt zum dem jungen Mudder, doch der ist tot. Jayne regt sich auf ĂŒber seine Dummheit und wirft die Statue von sich um. Dann verschwindet er mit Mal und den anderen auf der Serenity.

Auf dem Schiff hat Wash noch mit dem Landlock zu kÀmpfen, als es plötzlich gelöst wird. Die Serenity fliegt los. In Higgins Haus bietet Fess seinem Vater zum ersten Mal die Stirn.

Nachdem Simon sich verarztet hat, erklÀrt er Kaylee warum er so sehr an seiner Art und Weise festhÀlt - es ist das einzige, was ihm geblieben ist. Und es ist sein Weg, ihr seine Zuneigung und seinen Respekt zu zeigen.

Im Laderaum der Serenity steht Jayne und kann immer noch nicht fassen, dass der Mudder sich fĂŒr ihn geopfert hat. Er, Jayne, sei das alles nicht wert. Mal sagt, ihm, dass es nicht um Wahrheit und Wert gehe. Es geht, darum was Menschen glauben, was sie brauchen. Nur das zĂ€hlt.