In den sechziger Jahren gehörte das amerikanische Fernsehen noch nicht zu den Orten, an denen populäre und bekannte Schauspieler ihre Karrieren mehr oder minder abrupt beenden ließen. Don Siegel gehörte 1967 zu einer kleinen Gruppe von immer stärker nach vorne drängenden Filmemachern, welche insbesondere dem Western einen Schub gegeben haben. Sam Peckinpah wäre als weiterer Name zu nennen. Insbesondere Peckinpah und Siegel haben ihr Handwerk bei den unzähligen populären amerikanischen TV- Westernserien im Grunde von der Pieke auf gelernt. Während sich Peckinpah in seinen folgenden Kinofilmen mehr und mehr mit dem Demontage des Mythos Western auseinandersetzte - in „The Wild Bunch“ werden eine Handvoll Gangster in ihrer letzten Schlacht zu Helden der Stunde - verschrieb sich Siegel, weniger der Dekonstruktion klassischer Westernheldentypen als dem Phänomen des einst stolzen und jetzt gebrochenen Mannes.
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