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Angst über Amerika |
Kurzkritik
von Markus Rohde
 | | © McOne | Spannungsgeladener Terroristen-Thriller im süchtigmachenden Stil der Kultserie „24“! Das sagt das Cover. Die Spannung betonte eine Kritik von Variety und das ZDF sagte: „Vorbild gestanden hat hier vor allem die kultige TV-Serie 24". Neben dem Echtzeitgefühl, bezieht sich das vor allem wohl auf eine wackelige Kamera. Und man muss ganz ehrlich sagen: Diese ist zu Beginn unglaublich nervtötend, nimmt sich gottlob aber nachher ein wenig zurück. Mit samt seinen Spielerein wie eben dieser Kamera, Nachrichteneinblendungen und schwarz/weiß-Einstellungen kommt der Film erst einmal wie ein gewöhnlicher Thriller daher.
Und so hat der Film vor allem eine Sache die ihn rettet und eigentlich gar nicht schlecht macht: eine überraschende Wendung! Eine Wendung die man so nicht vermutet hätte. Und diese kommt eigentlich noch wuchtiger, weil man zuvor von eben der 08/15-Masche eingelullt wurde. Letztlich also eine gelungener Film eigenwilliger Machart der manchmal etwas weniger Penetranz bei selbiger nicht schlecht zu Gesicht gestanden hätte.
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