Kritik
von Dirk Wilkens-Hagenkötter
The sixth Sense ist ein bemerkenswerter Film. Er hat ein sehr überraschendes Ende und viele zweifeln, ob es überhaupt zu dem Gesehenen passt. Wenn man aber den Film ein zweites Mal sieht, nun mit dem Ende im Kopf – sieht man viele kleine Hinweise, die man beim ersten Mal übersehen hatte. Alle Szenen gewinnen nun plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
The sixth Sense ist einer von nur vier Horror-Filmen die eine Oscarnominierung für den Besten Film erhielten.
Regisseur Manoj Night Shyamalan gelang damit ein Überraschungshit. Der 1970 in Indien geborene Regisseur und Drehbuchautor hat mitttlerweile einige Erfolgsfilme vorzuweisen, wie beispielsweise „Signs“ oder „The Village“. Und man erkennt gewisse Eigenarten wie bei den meisten Regisseuren.
Fast immer spielen seine Geschichten in Philadelphia, der Stadt, in der er aufgewachsen ist. Das Ende seiner Filme wartet meist mit einer Überraschung auf, das so nicht erwartet worden ist. Kinder spielen eine wichtige Rolle, zumindest für eine der Hauptfiguren. Autounfälle markieren oft einen Wendepunkt bei den Hauptfiguren. Bei The sixth Sense erzählt Cole seiner Mutter, während sie wegen eines Autounfalls nicht weiterfahren können, von seinen Fähigkeiten. Und in jedem seiner Filme hat Shyamalan einen kleinen Cameoauftritt wie einst Alfred Hitchcock.
Bruce Willis spielte auch in Shyamalans nächstem Film „Unbreakable“ die Hauptrolle.
Bruce Willis, der Darsteller des Malcolm und Haley Joel Osment, der damals elfjährige Darsteller des Cole, können beide einen skurilen Club gründen: Beide spielten eine Figur, die Cole hieß und beide Coles sahen „tote Menschen“. Bruce Willis sagt das in „12 Monkeys“, dem Erfolgsfilm von Terry Gilliam. Und beiden Coles will niemand glauben. Das in beiden Filmtiteln eine Zahl steht, 12 das doppelte von 6 ist, beide Filme in Philadelphia spielen und in Deutschland beide Filmtitel im englischen Original belassen wurden, sei auch noch erwähnt.
|