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Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith


Die Deutschlandpremiere in Berlin

von Susanne Döpke

Das war er also, der Tag X. Deutschlandpremiere des vorläufig letzten Teils einer Science Fiction Saga, die Millionen Fans in ihren Bann gezogen hat. Weit über tausend Fans füllten den gesamten Marlene-Dietrich-Platz in Berlin, um den Anfang vom Ende mitzuerleben.

Stormtrooper, Wookies und Darth-Vader-Kopien bevölkerten den roten Teppich und posierten, bevor sie den wahren Akteuren und Machern Platz machen mussten. Die deutsche Prominenz war zahlreich vertreten. Nachdem sie sich zunächst relativ unbemerkt durch die Menge schummelten wie z. B. Schauspieler Jürgen Vogel und Moderatoren Ehepaar Kusmagk, wurden viele erst auf dem roten Teppich von den Wartenden wahrgenommen. Moderatorin Mo Asumang outete sich gar als Star Wars Fan und posierte im Rampenlicht mit einem Lichtschwert. Weitere Besucher waren Gerrit Kling, Christian Kahrmann, Tobi Schlegl, Joachim Król, Patrick Nuo,

Als mit Christopher Lee der erste Mitwirkende eintraf, kam die Begeisterung der Fans erst richtig in Schwung. Lautstärkemäßig übertroffen wurde dies nur noch durch die „Hayden, Hayden“-Sprechchöre unzähliger Teenie-Girls, die nur auf den Darsteller des „Anakin Skywalker“ Hayden Christensen gewartet hatten. Natalie Portman (Padme Amidala) erregte erhebliche Aufmerksamkeit mit ihrer Frisur, bzw. damit, dass sie keine hatte. Sie dreht momentan in Potsdam/Babelsberg „V for Vendetta“ und hat sich dafür den Kopf komplett kahl scheren lassen.
George Lucas, der Meister selbst, wirkte etwas eingeschüchtert, obwohl er bereits an den Vortagen die Weltpremiere auf dem Filmfestival in Cannes und bei der Premiere in London vor ähnlicher Kulisse auftrat. Er und Produzent Rick McCallum gaben, genau wie Portman und Christensen, zur Freude der Presse und der Fans fleißig Interviews und Autogramme.

Viele der umliegenden Restaurants waren von der Premiere nicht so begeistert, weil sie einen akuten Stühleschwund zu verzeichnen hatten, da die Fans sich im Gedränge so eine bessere Aussichtsposition verschafften. So patrouillierte ein entnervter McDonalds Mitarbeiter die Masse auf der Suche nach den verlorenen Stühlen.

Glücklicher waren da doch zwei Teenie-Mädchen aus dem „Hayden-Chor“. Sie bekamen von einem Premierenbesucher noch Eintrittskarten geschenkt, kletterten mit glänzenden Augen über die Absperrung und gingen hinter den Stars, deren Autogramme sie auf einem Schulblock gesammelt hatten, strahlend über den roten Teppich ins Kino. Auf alle Fälle war es so ein schönes Ende der Saga für die beiden.