Nitpicker's Guide
von Markus Rohde
Der Nitpicker's Guide entstand nach dem Vorbild der erfolgreichen Heyne-Buchreihe von Phil Farrand.
Ähnlich wie bei der Buchreihe gibt es mehrere Kategorien, in welche die Fehler und Ungereimtheiten eingeteilt sind.
Handlungsschwächen
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Als die Borg in der Vergangenheit auf die Siedlung schiessen, zerstören sie auch die Kneipe,
aus der soeben Lily und Cochrane kamen. Später treffen sich Riker und Troi allerdings in
eben dieser Kneipe. Ja, sie wird später gar zu einer Art Stammtreff.
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Lily erzählt Jean-Luc, dass sie 6 Monate gebraucht hat, um genug Titan für ein Cockpit
zusammenzuschnorren. Was ist denn mit den Warpgondeln und der benötigten Technik? Sind sie
Standard bei Atomraketen im Krieg gewesen? Und vor allem, woher hat sie zehn Jahre nach dem 3.
Weltkrieg die Antimaterie her? Braucht man eigentlich nicht ein Energiefeld, um Antimaterie
einzudämmen?
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Kurz, nachdem Picard Lily überzeugt hat, dass sie auf einem Raumschiff ist, gehen sie beide
durch das Schiff. Plötzlich löst sich ein Borg von einer Wand, und es scheint, dass er
irgendwo hingehen will. Jean-Luc und Lily stehen ihm im Weg und weichen schnell aus, woraufhin
der Borg nichts weiter zu tun hat, als sinnloserweise wieder zur Wand zurückzukehren.
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Als die Borg das Holodeck betreten, sagt der Türsteher, dass es in dem Nachtclub
Kleidungsvorschriften gäbe, wobei er sie seltsam mustert. Komisch. Keinem der anderen
Gäste fällt der seltsame Look der beiden Drohnen auf.
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Als Picard auf der Kontrollkonsole der Deflektorschüssel herumtippt, bemerkt er, dass LCARS
deaktiviert ist und er es aktivieren muss. Warum teilt er den beiden anderen seine Erkenntnis
nicht mit, anstatt sie damit Zeit verlieren zu lassen, es selbst herauszufinden.
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Woher hat Worf sein Mek'leth? Ist es nicht gefährlich, eine scharfe Klinge so nah an einem
Raumanzug, den ein Borg ohne Mühe einritzen kann, zu tragen?
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Worf bindet sich sein Bein mit dem Schlauch, der am Arm des Borg hing, ab. Allerdings oberhalb
des Loches, wodurch sein Bein unterhalb des Knies zumindest erfrieren müsste.
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In der Szene im Maschinenraum, als die Plasmakühltanks zerstört sind, blickt die
Borgkönigin nach oben, worauf Kabel nach unten kommen. Picard schnappt sich eins und
klettert nach oben. Die Borgkönigin hält sich an ihm fest. Warum aber holt sie sich
nicht ein eigenes Kabel?
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Als das Kühlmittel abgesaugt ist, geht Picard zur Borgkönigin und bricht ihr Genick.
Dann spricht ihn Data an, und der Captain kümmert sich endlich um ihn. Scheinbar hat er sich
vorher keine Sorgen um seine Nummer 2 gemacht. Data flüstert ausserdem wie ein Mann, der nur
noch Minuten zu leben hat. Dann drückt er Picard die Hand, die Beiden schauen sich an und
gehen los, als wäre nichts geschehen. Scheinbar kann Data seit dem Emo-Chip auch
melodramatisch sein.
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Cochrane sagt: "Mein Gott. Sie sind wirklich aus einer anderen Welt." Allerdings sah
der Vulkanier zu diesem Zeitpunkt noch aus wie ein Mensch, der bloss aus einem neu entwickelten
Flugzeug steigt. Und ausserdem wäre man vielleicht ein wenig enttäuscht, kein
grünes Männlein oder ähnliches zu sehen. Schliesslich wird dieses Bild in unserer Zeit
immer wieder aufgegriffen, und dieser Film spielt auch in nicht allzu ferner Zukunft - etwa in 65
Jahren.
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Woher wussten die Vulkanier eigentlich, woher genau von der Erde die Phoenix kam? Beim Start und
bei der Landung war kein Warpantrieb im Spiel - also keine Ionenspur.
Grundlagenveränderungen
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Ein Sicherheitsoffizier meldet Worf bei einem Bericht, die Borg hätten Deck 28 bis 11 unter
ihrer Kontrolle. Scheinbar haben die Borg sogar im Zuge ihrer Assimilierung angebaut. Picard sagt
nämlich später zu Lily, die Enterprise hätte bloss 24 Decks.
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Picard erklärt den anderen, dass sie mit einem Schuss auf die Deflektorschüssel das
halbe Schiff in die Luft jagen könnten. Warum zur Hölle schiesst er dann darauf, um
einen Borg loszuwerden?
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Weshalb kann Worf eigentlich die Selbstzerstörung der Enterprise einleiten? Bisher war dies
doch nur Besatzungsmitgliedern möglich.
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Als die Rettungskapseln starten, sieht es so aus als täten sie das vor allem von der
Abflachung der Untertassensektion aus. Diese befindet sich auf Deck 8. Eine Weile zuvor erfuhren
wir allerdings bereits, dass die Borg schon auf Deck 5 eingedrungen sind.
Geräte, Ausrüstung und Maschinen
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Hat die Enterprise-E eigentlich auch einen ablativen Panzer, oder warum kann sie während
eines Kampfes die Defiant evakuieren ohne grossen Schaden zu nehmen?
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Weswegen funktioniert eigentlich die Türmechanik der Krankenstation nicht, als die Borg
diese betreten wollen? Etwa, damit die Besatzung genug Zeit zum Fliehen hat?
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Ist es nicht eigenartig, dass der Borg-Neurotransmitter genau in den Trikorder passt und Picard
nur wenige Tasten drücken muss, um zu wissen, welche Daten er enthält?
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Picard wünscht, als er die Selbstzerstörungssequenz auslöst, einen stillen
Countdown, um die Borg nicht zu warnen. Warum zum Teufel tönt der Computer trotzdem
"Selbstzerstörung in 15 Minuten"? Jetzt wissen die Borg bescheid, und auch, wenn
es keine weiteren Warnungen geben wird, wissen die Borg sicherlich, wie lange 15 Minuten sind.
Das Argument, dass die Ansage nur auf der Brücke zu hören war gilt nicht, da die
Borgkönigin später von der Selbstzerstörung weiss. Ausserdem könnte in dem
Fall auch weiterhin auf der Brücke der Countdown laufen. Schliesslich würde der Feind
ihn nicht hören.
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Die Phoenix ist ein 3-Sitzer (Cochrane, Riker, Geordi)! Wer wäre denn ausser Cochrane und
Lily noch mitgeflogen? Es werden auf jeden Fall drei Mann benötigt, da Riker und Geordi
gleichzeitig an entgegengesetzten Sitzen des Schiffes Knöpfe drücken müssen.
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Wie ist eigentlich die Phoenix gelandet? Sie ist nicht im All geblieben, da sie erstens keinen
Transporter hat und zweitens im 24. Jahrhundert im Smithsonian Institute in Washington steht.
Letzteres steht auch gegen eine Notlandung à la "Treffen der Generationen".
Probleme mit Kontinuität und Produktion
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Im Waffenraum verteilt Picard Typ-3-Phaser an die Teams. Dabei handelt es sich um die Modelle mit
rundem schwarzem Lauf. Später dann tragen sie die Version mit kantigem silbernen Lauf. Als
Worf das Medo-Team aus der Jeffriesröhre holt, hat sein Team wieder mysteriöserweise
erstgenannte Phaser. Ebenso Picard und seine Truppe.
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Einmal schiesst Picard, um Aufmerksamkeit zu erregen, auf die Borg und zieht augenblicklich Lily
in eine Tür auf der linken Seite des Ganges. Dann sieht man von innen, wie sie den Raum
betreten. Und zwar kommen sie von links um die Ecke, und nicht von rechts wie es hätte sein
müssen.
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Picard löst für die Flucht von einem Borg seine magnetischen Schuhe, stösst sich
ab, um dann auf der anderen Seite der Deflektorschüssel zu landen. Allerdings stösst er
sich von einer Schrägen ab, wodurch er vom Schiff wegtreiben müsste, aber ganz bestimmt
nicht parallel zum geraden Boden. Ausserdem fliegt er durch den Dampf, der aus dem Boden
strömt. Durch den Druck des Nebels müsste er ebenfalls in den Weltraum abdriften.
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An dem Dampf, der aus dem von Picard geschaffenem Loch in der Deflektorschüssel strömt,
sieht man, dass man auf der Erde gedreht hat. Der Dampf strömt nämlich wieder auf den
Boden zurück.
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Picard schlägt im Besprechungsraum das Phasergewehr durch eine Scheibe gegen die goldenen
Modelle aller Enterprises. Die Enterprise-D dreht sich ein wenig, sonst gibt es keine
Schäden (bis auf die Scheibe). In der nächsten Kameraeinstellung ist die Enterprise-D
völlig zerstört, und die Enterprise-C hat keine Untertassensektion mehr. Hat Picard
vielleicht unbemerkt noch einmal paar mal zugeschlagen, um sich gänzlich abzureagieren? Er
scheint sein früheres Schiff ja echt zu lieben.
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Als der Countdown zum Start der Phoenix gezählt wird, ist Deanna zu langsam. Zwar stimmt die
Zeit von der Anzeige T-38s bis zum Start, aber als Troi von zwölf spricht, sind es lediglich
noch zehn Sekunden bis zum Start. Vielleicht hatte Deanna ja auch Probleme mit Zahlen, als sie
die "Enterprise-D" zu Bruch flog.
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Als Data die Entschlüsselungscodes eingibt, hat sein Arm nicht einen Kratzer, obwohl er vor
seiner Kussszene von einem Borg verletzt wurde.
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