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Needful Things


Kritik

von Dirk Wilkens-Hagenkötter

"Needful Things" basiert auf einem Roman von Horror-Altmeister Stephen King, und wie die meisten Verfilmungen wurde auch dieser für das amerikanische Fernsehen produziert. Das hat natürlich auch in den USA den Nachteil, dass man nicht alles das zeigen kann, was der Roman hergibt. Allerdings hätte es sich auch nicht wirklich gelohnt, jeden einzelnen Kunden von "Needful Things" vorzustellen, wie das noch im Buch geschieht, da das Muster jedes mal gleich verläuft: Der Kunde sieht etwas im Schaufenster, will es haben, betritt den Laden und bekommt das Teil mit der Auflage, einer Person einen Streich zu spielen.

Der Film beschränkt sich auf die wirklich wichtigen Figuren. Das Städtchen "Castle Rock" ist übrigens eine Fantasiestadt in Maine, die oft in Kings Romanen vorkommt. In Castle Rock hat schon der Hund Cujo für Unruhe gesorgt und hat eine Gruppe Kinder eine Leiche gesucht ("Stand by me").

"Needful Things" wäre nur einer unter vielen Filmen, wären da nicht die hervorragenden Hauptdarsteller Max von Sydow und Ed Harris. In weiteren Nebenrollen sieht man die hervorragende Amanda Plummer, J.T. Walsh und Don S. Davis. Allein dieses Aufgebot macht den Film sehenswert.

Regie führte Fraser Clarke Heston, der Sohn von Charlton "Ben Hur" Heston. Seine Regiearbeit ist allerdings nichts Besonderes. "Needful Things" war sein dritter und vorletzter Film, danach hat er wohl selbst eingesehen, dass er als Regisseur zu wenig zu bieten hat.