Inhaltsangabe
von Holger Lodahl
Die in "A Beautiful Mind" erzählte Geschichte des Mathematikers John Nash beginnt Ende der 1940er Jahre, als Nash gerade auf dem Uni-Campus ankommt. An der Elite-Universität Princeton wird er seiner Leidenschaft, der Mathematik, nachgehen.
Schnell wird deutlich, dass er lieber allein ist und sonderbare Charakterzüge entwickelt: Er möchte keine Vorlesungen besuchen, weil sie den Geist beim Denken hindern; die Arbeiten seiner Kommilitonen stempelt er verächtlich als bar jeder Idee ab und Frauen sind für ihn eher ein Objekt der mathematische Analyse denn der Begierde. Einzig sein Zimmergenosse hält es länger mit ihm aus.
Nash hat Größeres im Sinn: Er möchte eine revolutionäre mathematische Theorie aufstellen, die ihm zu großem Ansehen verhelfen soll. Als er eine solche tatsächlich entwickelt, wird das Pentagon auf ihn aufmerksam.
Obwohl Nash wenig von sozialen Umgangsformen hält, lernt er die hübsche Alicia kennen und heiratet sie. Gleichzeitig bekommt er von der Regierung einen Geheimauftrag: Er soll Codes untersuchen, die von den feindlichen Russen in US-Zeitschriften versteckt sind.
Nash erliegt seinem eigenen Anspruch und setzt sich selbst immer mehr unter Druck. Als er schließlich von einem ihm unbekannten Arzt überwältigt wird und in einer geschlossenen Psychiatrie erwacht, muss er sich sagen lassen, er sei schizophren. Seine Welt bricht für ihn zusammen. Der Geheimauftrag sowie Zimmergenosse sollen Ursprung dieser Krankheit und seiner Phantasie sein.
Die Krankheit und deren Auswirkungen sind nun Nashs größte Herausforderung. Er muss sein ganzes Leben hinterfragen und herausfinden, was echt ist und was nicht. Darüber vergehen die Jahre, und als er im hohen Alter sogar den Nobelpreis überreicht bekommt, hat er die Krankheit noch immer nicht vollständig besiegt. Jedoch konnte er sich immer auf die Unterstützung seiner Frau verlassen.
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