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  • Abenteuer:
    Der Abenteuerfilm definiert sich dabei hauptsächlich durch die Queste (die eine Jagd nach einem bestimmten Ziel bezeichnet) und ist im Gegensatz zur Fantasy nicht auf Zauberei, Magie oder Fantasiewesen angewiesen. Indiana Jones ist immer auf der Suche nach einem besonderen Gegenstand mit historischem Wert; der Rote Korsar oder Captain Jack Sparrow auf die Suche nach einem Schatz; Zorro oder Robin Hood nach der Freiheit für das Volk. Meist sind diese Helden nicht nur auf der Suche, sondern haben auch einen scheinbar übermächtigen Gegner, den sie aber in den meisten Fällen mit ein wenig Hilfe von guten Freunden besiegen können. Die Welt, in der die Helden agieren, ist im Abenteuerfilm weitgehend realistisch und hat nur wenige irreale Elemente, die sich gut in die bekannte und reale Welt einfügen.

    Literatur:
    - wikipedia
    - Genres, Themen, Töne, Drehbuchwerkstatt München, München 2002
    - Filmgenres/Abenteuerfilm, Reclam, Stuttgart 2004


  • Animation:
    Diese Filmform kommt völlig ohne Schauspieler aus und war daher in der Vergangenheit meist ein sogenannter Trickfilm. Eine Untergruppe davon ist der Zeichentrickfilm und davon wiederum der Anime eine Untergruppe, die speziell japanisch ist.
    Bis in die Neunziger Jahre war der Trickfilm in 90 Prozent aller Fälle ein Zeichentrickfilm. Beispiele gibt es da genug - Disney war da immer ein, wenn nicht der große Vorreiter und hielt den ersten Platz über Jahrzehnte hinweg - es gab einfach keine Konkurrenz. Wer wäre nicht mit einem dieser Filme aufgewachsen: "Schneewittchen", "Peter Pan", "Bambi", "Aladdin", "König der Löwen". Erst mit der Entwicklung der Möglichkeiten am Computer gab es auf einmal auch mehr Konkurrenz: die Fox und die von Spielberg, Katzenberg und Geffen gegründete Dreamworks etablierten sich neben Disney. Zunächst mit zweidimensionalem Zeichentrick (von der Fox wären da "Anastasia" und "Titan A.E" zu nennen), stieg Dreamworks beinahe sofort in komplett digitale Filme ein ("Shrek" ist hier das beste Beispiel). Inzwischen gehen die Zeichentrickproduktionen in Hollywood weitgehend zugunsten der animierten CGI zurück. Beste Beispiele aus aller Welt: "Back to Gaya" (Deutschland), "Final Fantasy - The Spirit Within" (Japan/USA) oder "Shrek" (USA). Dennoch finden auch andere Formen des Trickfilms immer wieder ihren Weg auf die Leinwand: zu nennen wären da in den letzten Jahren "Wallace & Gromit" (Figuren aus Knetmasse) oder "Team America" (Marionettenpuppen).
    Der Rückgang von Zeichentrickfilmen kann in direktem Zusammenhang mit dem Vormarsch der Anime zu tun haben. Anime ist ein fester Ausdruck für einen japanischen Zeichentrick bzw. 2D-Film (während ein Manga ein Comic, also ein Printprodukt, ist). Während fürs Fernsehen die japanischen Zeichentrickserien auch hierzulande schon sehr früh bekannt waren (man denke nur an "Heidi", "Captain Future" und die "Biene Maja"), galt der hier in Deutschland 1991 gezeigte Kinofilm "Akira" (1988) noch lange als Geheimtipp. Der japanische Anime hat es nach wie vor schwer im Westen - allerdings erfreuen sich derzeit besonders Filme des japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki ("Prinzessin Mononoke", "Chihiros Reise ins Zauberland", "Das wandelnde Schloss") auch beim breiten Publikum wachsender Beliebtheit.

  • Anime:
    Diese Filmform kommt völlig ohne Schauspieler aus und war daher in der Vergangenheit meist ein sogenannter Trickfilm. Eine Untergruppe davon ist der Zeichentrickfilm und davon wiederum der Anime eine Untergruppe, die speziell japanisch ist.
    Bis in die Neunziger Jahre war der Trickfilm in 90 Prozent aller Fälle ein Zeichentrickfilm. Beispiele gibt es da genug - Disney war da immer ein, wenn nicht der große Vorreiter und hielt den ersten Platz über Jahrzehnte hinweg - es gab einfach keine Konkurrenz. Wer wäre nicht mit einem dieser Filme aufgewachsen: "Schneewittchen", "Peter Pan", "Bambi", "Aladdin", "König der Löwen". Erst mit der Entwicklung der Möglichkeiten am Computer gab es auf einmal auch mehr Konkurrenz: die Fox und die von Spielberg, Katzenberg und Geffen gegründete Dreamworks etablierten sich neben Disney. Zunächst mit zweidimensionalem Zeichentrick (von der Fox wären da "Anastasia" und "Titan A.E" zu nennen), stieg Dreamworks beinahe sofort in komplett digitale Filme ein ("Shrek" ist hier das beste Beispiel). Inzwischen gehen die Zeichentrickproduktionen in Hollywood weitgehend zugunsten der animierten CGI zurück. Beste Beispiele aus aller Welt: "Back to Gaya" (Deutschland), "Final Fantasy - The Spirit Within" (Japan/USA) oder "Shrek" (USA). Dennoch finden auch andere Formen des Trickfilms immer wieder ihren Weg auf die Leinwand: zu nennen wären da in den letzten Jahren "Wallace & Gromit" (Figuren aus Knetmasse) oder "Team America" (Marionettenpuppen).
    Der Rückgang von Zeichentrickfilmen kann in direktem Zusammenhang mit dem Vormarsch der Anime zu tun haben. Anime ist ein fester Ausdruck für einen japanischen Zeichentrick bzw. 2D-Film (während ein Manga ein Comic, also ein Printprodukt, ist). Während fürs Fernsehen die japanischen Zeichentrickserien auch hierzulande schon sehr früh bekannt waren (man denke nur an "Heidi", "Captain Future" und die "Biene Maja"), galt der hier in Deutschland 1991 gezeigte Kinofilm "Akira" (1988) noch lange als Geheimtipp. Der japanische Anime hat es nach wie vor schwer im Westen - allerdings erfreuen sich derzeit besonders Filme des japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki ("Prinzessin Mononoke", "Chihiros Reise ins Zauberland", "Das wandelnde Schloss") auch beim breiten Publikum wachsender Beliebtheit.

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