Kurz-Kritik
von Markus Rohde
"Ginger Snaps III – Der Anfang" steigt direkt in medias res ein, wird von Anfang an von Spannung getragen. Nun gut, kennt man die beiden Vorgänger, ist einem das Geheimnis der Bedrohung schon klar – Werwölfe, das verschweigt auch das Cover nicht. Dennoch strahlt der Film eine dichte Atmosphäre aus. Die Kälte des Winters fühlt man. Die Charaktere des Forts sind ebenso kalt.
Der Film hat etwas von einer Schauermär, ähnelt eher einem Märchen, wenn auch einem sehr schwarzen, als einem modernen Horrorfilm. Die Stimmung ist das wichtigste und auch gelungenste des Films. Charaktere und Schauspieler sind da eher reiner Standard. Doch die wunderschön gefilmte Landschaft und gewählten Motive lassen Abtauchen in eine längst vergangene Zeit.
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