serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Filmwelt


:: Kommentare
:: Besetzung


:: Die Filmkritik


Terminator


Filmkritik

von Roman Möhlmann

Im Jahre 1984 schuf ein nahezu unbekannter Regisseur namens James Cameron einen mit Science Fiction-Elementen angereicherten Actionreißer über eine Killermaschine aus der Zukunft, die von den regierenden Maschinen in die Vergangenheit geschickt wird, um die Geburt des späteren Rebellenführers der Menschen durch die Tötung der Mutter-in-spe, die ihrerseits einen Beschützer zur Seite gestellt bekommt, zu verhindern.

Der „Terminator“ war geboren.

Und der Rest ist bereits Geschichte.

Der Film war billig, nicht von der Machart her, sondern im Sinne von: günstig in Sachen Kosten. Dementsprechend war er auf finanzieller Seite durch Top-Einspielergebnisse immens erfolgreich, über die bis heute andauernde Auswertung für die Heimmedien brauchen wir nicht zu sprechen.
Die an sich simple Storyidee wurde durch ein bemerkenswertes Drehbuch aufbereitet und von Camerons grandioser Regie gekonnt und gelungen umgesetzt. „Der Terminator“ präsentiert sich, wenn auch leicht angestaubt, auch heute noch reißerisch und äußerst spannend. Der Actionklassiker wartet dank seiner starken Inszenierung mit dichter Atmosphäre auf, die durch die gelungene Musikuntermalung des mittlerweile ebenfalls klassischen Terminator-Themas von Brad Fiedel zusätzlich unterstrichen wird.

Die harten Actionszenen zeichnen sich zwar nicht durch übermäßige Eleganz aus, sind aber handwerklich fundiert gefilmt und ausreichend spektakulär.

Konnten sich auch die anderen Protagonisten durchaus sehen lassen (v.a. natürlich Michael Biehn, den wir aus „Aliens“ kennen, und Linda Hamilton, die wir in „T2“ wiedersehen sollten), überzeugte in seiner Paraderolle des Terminator natürlich vor allem Arnold „Äktschn-Film“ Schwarzenegger, der sich dank überzeugender Null-Miene und dazugehörigem Österreich-Akzent in die Herzen der Fans spielte und sich einer weiteren Erfolgskarriere (z. B. mit „Predator“, „Red Heat“, „Total Recall“ usw.) sicher sein konnte.

Dass man dem Streifen sein niedriges Budget in einigen Tricksequenzen ansieht, tut dem ganzen wirklich keinen Abbruch.

Kurzes, aber passendes Fazit:
Das Handlungskonzept war simpel, aber dennoch genial, und wurde mittlerweile zu Dutzenden in B-Movies kopiert.
Der damals unbekannte Mann namens James Cameron ist heute steinreich und auf der ganzen Welt durch Filme wie „Terminator 2 – Judgement Day“ (die Fortsetzung), „Aliens“, „The Abyss“, „Titanic“ oder auch „True Lies“ bekannt. Sein „Terminator“ ist berechtigterweise ein genreübergreifender Kultfilm geworden und kann zu Recht bereits als moderner Klassiker gewertet werden. Den Erfolg dieses wegweisenden Erstlings konnte Cameron 1991 mit dem grandiosen Nachfolger „T2 - Judgement Day“ fortsetzen.


Hinweis zu den Fassungen:
Ungekürzt sind die deutschen FSK 18-DVDs, von denen eine „Special“ und eine „Gold“ Edition erschienen sind, sowie natürlich die britischen 18er-Varianten und die amerikanische R-rated-Variante, die allesamt etwa eine Laufzeit von 102 Minuten haben. Um mehrere meist härtere Einstellungen mit einer Länge von etwa drei oder mehr Minuten sind alle deutschen FSK 16 – Fassungen sowie sämtliche mir bekannten TV-Ausstrahlungen gekürzt.