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Filmwelt


:: Kommentare
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:: Die Filmkritik


Superman Returns


Eure Meinung



Superman Returns (2006)
10.08.06, 14:33 Uhr
Ghostwriter
unregistriert


Ich frage mich gerade ernsthaft ob der Kritiker den Film überhaupt gesehen hat. Vor allem weil er eine völlig falsche Sachlage bezüglich Lois wieder gibt.

Ausserdem kann man nicht behaupten das Clark mehr denn je der Trottel ist. Um das zu beurteilen muß man wohl auch das Original kennen.

Auch dem Rest dieser absolut unmöglichen Kritik, die fast schon an Beleidigung und Rufmord für Bryan Singer und seine Crew grenzt, kann ich nichts abgewinnen.

Übrigens heißt die gute Frau "Lois" und nicht "Louis". Fürs nächste mal wäre wohl eine ausführlichere Recherche angesagt. Ein Fan hätte sicher besser den Spagat hinbekommen eine objektive Bewertung zu schreiben als ein Anti-Fan.
10.08.06, 18:18 Uhr
roadrunner80
unregistriert


Ich stimmte Ghostwriter zu. Ich habe den Film in den USA gesehen, und er hat mir gut gefallen.

Superman Returns ist sicher kein absolutes Meisterwerk, aber ein unterhaltsamer Film, der die Erwartungen, die ich in ihn gesetzt habe, erfüllt hat.

Weiter möchte ich gar nicht auf die Kritik eingehen, da es hier wohl eher darum ging den Film bewusst schlecht zu machen, als einer ausgewogenen Kritik zu unterziehen. Er hat sicher einige Verbesserungspotenziale (vor allem im Hinblick auf Logik der Handlung...), aber die Figuren sind gut getroffen. Sowohl Lois, als auch Clark, wie auch Superman. Dass der Rest blass bleibt, liegt wohl an der Laufzeit des Filmes. Mehr Tiefe hätte eher 3 Stunden Laufzeit oder mehr verlangt. Und manche Charaktere, wie Lex Luthor, sind wohl bewusst eindimensional gehalten...

Mein Fazit an alle Leser der Review ist sich nicht von der schlechten Kritik ablenken zu lassen, und den Film trotzdem anzusehen.
13.08.06, 15:52 Uhr
pic
Warum ist in der Zukunft alles stark?


registriert seit:
Jul 2006
Warum steht unter den Kritiken nicht mal ein Name? Ah, jetzt rall ich's. Das soll ne Filmbeschreibung sein. Jedenfalls läufts bei den anderen Filmvorstellungen hier auf dieser Seite so. Komisch, warum gerade bei diesem Film statt ner Inhaltsangabe so was blödes steht.

Also ich nehm die paar Zeilen subjektiver Einseitigkeit mal ganz gelassen hin. Habe schon ausgewogenere Kritiken zum Film gelesen, die auch DEUTLICH umfangreicher gestaltet waren. Das ist bis jetzt die einzige Negativkritik, die mir vor die Augen gekommen ist. Am Mittwoch bilde ich mir mein eigenes Urteil.
Was du heute kannst besorgen, machte dir schon gestern sorgen.

Beitrag geändert von pic [13.08.06, 15:55 Uhr]
14.08.06, 14:42 Uhr
David Meiländer
Weltstar
SF-Radio Team




registriert seit:
Jul 2006
Guten Tag,

ihr seid gemein!

@ Ghostwriter: Habe den Film gesehen. Welche Fakten habe ich falsch dargestellt?

Ansonsten kann ich nur nochmal bekräftigen, dass Superman Returns aus meiner Sicht ein Reinfall ist. Der Film hat höchstens zwei - kurze - gute Action-Szenen und die Charaktere bleiben auf der Stelle stehen. Da ist keine Entwicklung im Laufe des Films zu sehen. Keine Perspektive, keine Veränderung. Im Nachhinein ist alles wie zuvor.

Wenn die spektakulärste Action-Szene in Lex Luthors Eisenbahnparadies stattfindet und die Charaktere völlig eindimensional sind, dann frage ich mich, was den Film dann eigentlich noch auszeichnen soll? Er ist weder ein guter Action-Blockbuster, noch ein Charakterfilm. Für letzteres hätte er sicher mehr Zeit gebraucht, für erstes hätte man einfach auf ein bisschen von der nervenden und aussichtslosen Gefühlsduselei von Lois (ja, ich habe gelernt. ) verzichten können.

Meine Überschrift war ja "Am Spagat zerbrochen", weil sich der Film nicht entscheiden kann, was er sein will. Das ist kein Rufmord, sondern die Meinung des Autors.

Viele Grüße,
David
17.08.06, 03:29 Uhr
Ghostwriter
unregistriert


Zitat:
Lois hat ihren Mann ein Kind...


Mag ja sein das Du vielleicht nicht spoilern wolltest, aber genauso wenig kannst Du Deine Kritik auf soetwas begründen, denn Richard ist keinesfalls Lois Mann.

[qoute]Er ist mehr denn je der unattraktive Trottel, der unsterblich in Lois Lane verliebt ist, aber wohl nie an sie heran kommen wird.[/quote]

Hier gilt: Bei diesem Punkt kann es nur so sein, daß wir unterschiedliche Filme gesehen haben und vor allem ein Indiz dafür das Du das Original nicht kennst. Ach man, darüber hab ich mich auch schon im ersten Post beschwert. Naja, doppelt hält besser.

Du mußt Deine Meinung auch nicht ändern, nur weil wir das anders sehen aber ich befürchte dennoch das dir der nötige Abstand fehlt eine solche Kritik zu schreiben.

Wenn Du die Märklin-Szene als spektakulärste Szene des Films siehst kann da doch etwas nicht stimmen und ich denke viele andere werden mir da zustimmen.

Was die Angelegenheit mit Lois im großen und ganzen angeht, war in diesem Film weitaus weniger Gefühlsduselei zu finden als im Original. Man erinnere sich nur mal an die ellenlange Flugszene nach dem Interview. Hatte ich schon gefragt ob Du das Original kennst?

Ich bleibe jedenfalls bei meiner Meinung. Du solltest lieber über etwas schreiben von dem du weniger negativ voreingenommen bist. Auch wenn nicht alle Kritiken gut sein können, hast Du es arg übertrieben.

Ach eins noch

Zitat:
Er ist weder ein guter Action-Blockbuster, noch ein Charakterfilm.


Was hat ein Blockbuster mit Action zu tun und warum kann ein Charakterfilm auch ein Blockbuster sein?
17.08.06, 05:44 Uhr
gucky
Benutzer/in


registriert seit:
Jul 2006
Obwohl ich der Kritik in den meisten Punkten ebenfalls nicht zustimmen kann, finde ich, daß man die Meinung des "Kritikers" respektieren sollte. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Allerdings komme ich doch nicht umhin zwei kleine Anmerkungen zu hinterlassen. Die Kritik liest sich in weiten Teilen so, als ob man jemanden, der diesem Comic-Helden grundsätzlich nichts abgewinnen kann, in den Film geschickt hat, um eine Kritik zu schreiben. Wenn dem so sein sollte, dann stand natürlich das Ergebnis mehr oder weniger von vornherein schon fest.

Und dem letzten Absatz muß ich leider doch deutlich widersprechen:

Zitat:

"Auch Hauptdarsteller Brandon Routh kann da nichts reißen. Im Gegenteil: Der Schauspieler ist eine komplette Fehlbesetzung. Sein Gesicht ist zu wenig markant, seine Züge glatt und weich. Das ist kein mächtiger Held, das ist ein bubenhafter Jüngling, der der Größe seiner Rolle nicht gerecht wird. Ein bisschen mehr Christian Bale und ein bisschen weniger Tobey Maguire wäre hier gut gewesen."

Also da sind sich doch fast alle Kritiker einig, daß das gerade nicht der Fall ist. Die nahezu einstimmige Aussage geht vielmehr in die Richtung, daß Mr. Routh dem früheren Superman-Darsteller fast schon unglaublich ähnlich sieht. Und wie wir doch alle wissen, ist Mr. Reeve für die meisten Comic-Fans wohl bis dato der beste Superman-Darsteller.

Für mich persönlich ist Mr. Routh gerade vom Aussehen und vom Typ her nahezu ideal für die Besetzung der Superman-Figur - er paßt gut zum Aussehen des alten Superman-Darstellers und auch gut zum "Look" der gezeichneten Comic-Figur.

Beitrag geändert von gucky [17.08.06, 05:46 Uhr]
17.08.06, 11:40 Uhr
pic
Warum ist in der Zukunft alles stark?


registriert seit:
Jul 2006


Der Film ist nur Haarscharf an den 5 Punkten vorbeigeschlittert - ich gebe 4,8

Ich stimme Ghostwriter zu: Superman I, sogar Teil II haben mehr Schnulzszenen parat gehalten. Nach einigen Kritiken hab ich mich auf einen sehr schnulzigen Superman eingstellt. Aber ich fand die Mischung aus Action und Charakterentwicklung sehr gelungen.



Zu dem Punktabzug gehört aber noch Perry White. Es mag sein, dass ich einfach nichts mit Langela anfangen kann. Aber er wirkt mir etwas zu lasch im Film. Nicht was er sagt stört mich, sondern wie er's sagt. Könnte auch sein, das es im Original besser klingt.

Gut waren die Animationen. Es gab nur sehr wenige Szenen, die CGI wirklich erkennen ließen. Leider war in der Hinsicht die bekannte Schlussszene DIE Schwachstelle. Aber in der Summe war der Einsatz der Tricktechnik sehr gut gewählt, nach meiner Laienmeinung. Auf jeden Fall besser als der fliegende Neo.

Es war schön, Superman so geräuscharm durch die lüfte schweben zu sehn.

<EDIT>

Und zu den Leistungen der Darsteller: Einfach großartig. An das Charisma eines Chritopher Reeves kommt man nur sehr schwer ran. Aber Mr. Routh hat gute Arbeit geleistet. Er stellt für mich keine Kopie, sondern eine neue Version von Superman dar. Ich mag zwar den Charakter Lex Luthor nicht sooo gern, aber Spacey hats so gut gemacht, dass ich mir noch einen Film mit ihm als Oberschurken vorstellen könnte.

</EDIT>


Nächste Woche gehts nochmal in den Film, um mehr Details aufzuschnappen. Auf (HD-)DVD ist er jetzt schon so gut wie im Regal.
Was du heute kannst besorgen, machte dir schon gestern sorgen.

Beitrag geändert von pic [17.08.06, 13:33 Uhr]
17.08.06, 12:06 Uhr
David Meiländer
Weltstar
SF-Radio Team




registriert seit:
Jul 2006
Guten Morgen,

hier kommt eine lange Mail.

an Ghostwriter:

zu "Lois hat mit ihrem Mann ein Kind": Hey, das ist die einzige Überraschung im Film. Man muss den armen Zuschauern ja nicht den letzten Spaß am Film nehmen!
Es stimmt, dass der arme Mann nicht ihr "Ehemann", sondern vielleicht eher ihr Lebensgefährte ist. Ich wäre mir aber etwas spießig vor gekommen, wenn ich ihre Beziehung als "eheähnliche Gemeinschaft" beschrieben hätte. Wahrscheinlich habe ich es deshalb unterbewusst so geschrieben. Außerdem: Dass Lois nicht verheiratet ist, wird zwar erwähnt, aber dramaturgisch kaum aufgegriffen. Mir erscheint das deshalb nicht so unheimlich wichtig. Wenn es wirklich eine Rolle spielte (was man nach dem Motto "sie wartet auf Superman" durchaus begründen könnte), dann ist das nur eine weitere Schwäche des Films.

Zitat:
Du solltest lieber über etwas schreiben von dem du weniger negativ voreingenommen bist.


Sicher: Jeder geht mit seinen eigenen Vorurteilen und Vorstellungen in so einen Film. Eine Filmkritik ist deshalb immer subjektiv. Man kann das gar nicht neutral machen. Wer total Superman-fanatisch ist - so wie Du - ist vielleicht wirklich etwas milder in der Beurteilung. Ob das besser ist, weiß ich nicht.

Ich persönlich bin kein Fanatiker, aber auch kein Gegner. Aber ich bin ein Bryan Singer-Bewunderer. Und als solcher hat mich der Film sehr enttäuscht.

Zitat:

Was hat ein Blockbuster mit Action zu tun und warum kann ein Charakterfilm auch ein Blockbuster sein?


Naja, das ist jetzt echt Haarspalterei - es sei denn, du möchtest gerne meine Rezension rezensieren. Kannst Du gerne machen, fände ich toll.

Oder Du machst eine "Gegenrezension", so nach dem Motto "Pro und Contra". Könnten wir dann nach vorne auf die Seite nehmen.

Viele Grüße,
David











Beitrag geändert von David Meiländer [17.08.06, 12:11 Uhr]
17.08.06, 18:08 Uhr
Stefan
Der "Held" was er verspricht...


registriert seit:
Jul 2006
Ich gebe dem Film auch knapp 5 Punkte.
Man hätte mehr zu Thema seiner Abwesenheit herausholen können und dies mit realen Begebenheiten verknüpfen können, um Supermans Tragik noch mehr zu unterstreichen.
Evtl. sollte man den Kommentarbesuchern die Möglichkeit geben eine eigene Kritik einzusenden.


"Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) hat vier Filme mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet und zweimal "wertvoll" vergeben. Drei Kurzfilme wurden ausgezeichnet.
Prädikat "besonders wertvoll" für:
....
Superman Returns - Comic-Adaption - USA 2006 - 154 Min
Regie: Bryan Singer
Buch: Michael Dougherty, Dan Harris
mit: Brandon Routh, Kate Bosworth, Kevin Spacey.

Alles andere als zum Gähnen ist das neue Abenteuer des Comic-Helden, die FBW-Jury war überrascht. Es menschelt aufs Schönste, die Konflikte sind nachvollziehbar, gleichzeitig kommt die Action voll zur Geltung. Der aufwendige und abwechslungsreich inszenierte Film überzeugt mit seiner visuellen Gestaltungskraft, seiner Medien-Ironie und seinem Tempo. Indem er sein Genre ernst nimmt, beflügelt er es und verblüfft sein Publikum.

Und die Damen und Herren der FBW gehen mit ihren Auszeichnungen sparsam und gewissenhaft um.
"Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben - für den Fall eines Schlangenbisses - außerdem sollte man immer eine Schlange dabeihaben."
W.C. Fields

Beitrag geändert von Stefan [17.08.06, 18:08 Uhr]
17.08.06, 19:35 Uhr
pic
Warum ist in der Zukunft alles stark?


registriert seit:
Jul 2006
@Stefan: Wow, da hat die FBW ja meinen Geschmack getroffen.

Aber im Prinzip zählt ja nur der Geschmack des Einzelnen. Ich für meinen Teil hoffe, dass er aber viele Leute angesprochen hat und anspricht.

Nächste Woche leiste ich meinen Beitrag zur möglichen Fortsetzung und geh nochmal in den Film.

Für die Fans, die sich mehr erhofft haben und sich verschaukelt fühlen, tuts mir ehrlich leid. Für mich ists einfach ne würdige Fortsetzung, die im nächsten Film aber mit noch mehr Tiefgang und Action aufwarten sollte.
Was du heute kannst besorgen, machte dir schon gestern sorgen.
23.08.06, 11:43 Uhr
LordBane
unregistriert


Hallo,

habe mir jetzt zig Kritiken und Foren zum Film durchgelesen und muss schon feststellen, dass er bei fast allen Kritiken durchfällt, hier allerdings doch einige der Meinung sind, dass er so schlecht nicht ist. Da ich von Kritiken grds. wenig halte und mir selber ein Bild mache, werde ich dann wohl doch hinein gehen müssen. Aber grds. rechne ich vorab mit einem blassen Hollywood Feuerwerkblockbuster, der zig Millionen für Effekte, aber wenig in Handlung setzt. Das ist ja das übliche Grundmuster. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

Gruß
10.09.06, 18:15 Uhr
cave canem
Transmetropolitan Fan


registriert seit:
Aug 2006
Ich war aufgrund der durchgängig miesen Kritiken angenehm überrascht das Superman Returns gute Kurzweilige Unterhaltung bot. Der Look des Films ist grandios. Die Magie der Bilder fesselnd. Dennoch, als ich das Kino verliess verspürte ich eine permanente, störende Unzufriedenheit. Ich musste einige Zeit überlegen was es war, was mich trotz guter Unterhaltung störte. Nach einiger Zeit kam ich drauf. Bryan Singers uninspirierte humorlose fixierung auf Richard Donners interpretation von Superman in den siebzigern. Richard Donner machte damals einen grandiosen Film mit sehr viel Ironie und Humor, der auch für die heutige Zeit und deren Möglichkeiten Maßstäbe setzt. Singer orientierte sich optisch (wo Superman Returns den anderen Teilen hoch überlegen ist) und von der Storyline an die Vorgänger. Soweit so cool. Er hat aber das ganze anscheinend viel zu ernst genommen.
Er rückt seinen Helden ohne Sinn für Ironie in ein schon messianisches Licht, eine überlebensgrosse Erlöserfigur mit der es schwer fällt sich zu identifizieren.

Als Superman nach 5 Jahren wieder auftaucht hat Lois einen Sohn und einen Verlobten. Kein Problem für den Man aus Stahl alias Clark Kent. Lieb und nett wie er nunmal ist zürnt er kein einziges mal. Weder ihr, noch dem Nebenbuhler.
Wieso belässt Singer es bei dieser Oberflächlichkeit der Emotionen? Wiese lässt er Clark/Superman nicht mal aufgrund dieser Dramatik Gefühl zeigen? Wut, Entäuschung, Eifersucht, Verbitterung... wenn er seinem Superman bloss einen dieser Gefühle gestattet hätte, hätte das dem Film allein schon deswegen mehr Tiefe und Qualität verliehen und dem Titelhelden Größe. Anstatt dessen zeigt sich sein Held fast gleichgültig. Anscheinend darf Singers Superman keine negativen Gefühle zeigen, eben der perfekte Superheld. Schade.
Anstatt diese tolle Idee und deren Tragik näher zu beleuchten, bleibt Singer hauptsächlich bei seiner kitschigen Erlösersymbolik, die nicht mehr zeitgemäß ist. Auch wirkt die Lovestory etwas unterkühlt, emotionslos und verkrampft. Was aber bestimmt nicht an den beiden Darstellern lag die dem ganzen wenigstens noch einen Hauch von Gefühl geben, sondern an der eindimensionalität des Drehbuchs.
Ich kann auch WB nicht verstehen, wieso man nicht wie bei Batman Begins auf einen Neunfang setzte. Ein ambivalenter und von Selbstzweifeln geplagter Superman hätte mit anderen gelungenen Comicverfilmungen und deren Helden wie Spiderman, den X-Men, Batman(Begins) usw. durchaus mithalten und sogar überflügeln können.

Kevin Spacey als Lex Luthor ist fantastisch, Brandon Routh spielt Clark Kent/Superman überraschend charmant und gut, und Kate Bosworth ist eine einzige Augenweide.
Die tollen CGI-Effekte sind allesamt als perfekt zu bezeichnen.
Mein Fazit: Der Film ist sehr viel besser als er von den meisten geredet wird. Bryan Singer hat es aber verpasst sich von den Vorgängerfilmen zu lösen, weswegen er anscheinend die Übersicht über seine eigenen sehr guten Ideen und Aspekte des Themas verlor. Tolle Darsteller mit hohem potential, bombastische CGI-Effekte und potentiel tolle Ideen. Schade drum. Hätte ein Klassiker werden müssen wurde aber leider nur eine etwas mehr als durchschnittliche Comicverfilmung mit gutem Unterhaltungswert.
Es gibt nichts was im Widerspruch zur Natur existieren kann, sondern nur im Widerspruch zu dem was wir wissen.


Beitrag geändert von cave canem [10.09.06, 20:21 Uhr]

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