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02.01.07, 03:48 Uhr
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Bram Stocker
unregistriert
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Diese Filmkritik ist blödsinnig und alles andere als zutreffend. Alleine Worte wie "Schrott" zu benutzen zeugt von mangelder Bewertungstechnick bzw Kritikgabe. Ich würde keinen Deut auf diese "Filmkritik" geben. Schon gar nicht da der Film sehr gelungen war. Nehmen wir zB die übertriebene Art wie Dracula und seine Bräute dargestellt waren. Dies ist wie sich jeder denken kann mit Absicht geschehen da Dracula hier nunmal als sehr exzentrisch dargestellt werden sollte. Die Dialoge sind alles andere als Schlecht oder Desorientierent. Im Gegenteil sie glänzen durch verständlichkeit und emotionaler Stärke. Ich könnte weiter auflisten was in diesem Kritiktext verworren oder gar simpel erfunden war aber ich empfehle allen Lessern den Film lieber selber zu sehen.
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23.12.07, 16:35 Uhr
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cave canem
Transmetropolitan Fan
registriert seit:
Aug 2006
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Was ein Desaster. Ich hatte damals hohe Erwartungen an den Film und ich wurde mehr als nur Entäuscht. In den ersten Minuten der schwarzweiss Sequenz dachte ich noch: Genial, ein Ironischer Einstieg als Kontrast zu einem düsteren Actionthriller und gleichzeitige Liebeserklärung an die Schwarzweissklassiker? Wow. Auch die Auseinandersetzung von Van Helsing am Anfang mit Mr.Hyde war Ok. Aber dann. Ich konnte ja nicht ahnen das diese "Ironie" ,die mit Dauer des Films immer lächerlicher wird, fortgeführt wurde. Die Ansätzte sind allesamt gut bis genial: Der Charakter Van Helsing als ein Erfüllungsgehilfe des Vatikan dem man seine wahre Identität verheimlicht hat und die Andeutung das er Gabriel ist, geniale Idee. Dracula, ein unsterbliches Wesen das keinen Nachwuchs zeugen kann aber trotzdem beseelt ist von diesem Wunsch und mehr über Van Helsings Herkunft weiss als er selbst, geniale Idee. Die Frankensteinthematik mit dem Willen und Wunsch Draculas Nachwuchs zu zeugen zu verknüpfen, geniale Idee. Uns so weiter und so weiter. Die Umsetzung ist jedoch so albern, aufgeblasen und völlig überzogen das man sich fragt was sich die Drehbuchautoren und der Regisseur dabei gedacht haben so schlecht mit ihren eigenen wirklich guten Ansätzen umzugehen. Handwerklich ist der Film sicherlich relativ gut gemacht. Tricktechnisch gibts nichts auszusetzten. Den Actionsequenzen und den komischen Elementen fehlt jedoch das Timing. Die Schauspieler bemühen sich, wirken aber meiner Meinung nach mit der selbst für einen Fantasy/Abenteuer/Horror-Streifen völlíg übertriebenen Überzeichnung ihrer Charaktere überfordert, was wohl weniger an ihrem Können lag sondern vielmehr an der wirren inszenierung. Der Cast ist prominent und hochklassik besetzt. Nur frage ich mich ob die Darsteller das chaotische Drehbuch überhaupt gelesen haben. Und wenn ja, müssen sie von den potentiel grandiosen Ideen geblendet gewesen sein, sonst hätten wohl einige niemals mitgewirkt. Bei dem Auftauchen von den "Kindern" Draculas und seinen Bräuten musste ich herzlich lachen was mir aber fast im Halse stecken blieb weil ich mich im selben Augenblick über diese miese Umsetzung einer ansonsten genialen Idee geärgert habe. Hunderte kleine fliegende Gremlinratten dem Publikum als Draculas Kinder zu verkaufen ist und war wohl das lächerlichste was ich in den letzten 15 Jahren im Kino sehen durfte. Wenigstens konnte mich der Showdown halbwegs überzeugen. Hier gibt es ansatzweise sowas wie gut inszenierte Actionsequenzen, Rasanz und einen hauch von Spannung. Das Ende jedoch ist so schmalzig und so dick überzogen mit Pathetischen Zuckerguss das ich fast einen Zuckerschock bekommen habe. Echt übel.
Fazit: Eine einzige Katastrophe. Eine sehr interessante Grundidee wird durch eine miese Umsetzung zu Grabe getragen. Dieser Film hat fast schon Uwe Boll Niveau, aber auch nur fast. Deshalb noch einen Stern.
Es gibt nichts was im Widerspruch zur Natur existieren kann, sondern nur im Widerspruch zu dem was wir wissen.
Beitrag geändert von cave canem [01.01.08, 14:30 Uhr]
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