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Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes |
Kritik
von Falk T. Puschmann
Und so begint "Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes" oder im Original "Raiders of the Lost Ark". Wir schreiben das Jahr 1981 und es schien als sei das Abenteuer-Kino am Ende. Da machten sich die beiden jungen, aufstrebenden Filmemacher Steven Spielberg und George Lucas auf, diesem totgesagten Genre neues Leben einzuhauchen. Mit einer phantastischen Geschichte, gepaart mit einem ordentlichen Quentchen Humor schufen die beiden die perfekte Mischung, die auch noch heute den Zuschauer in seinen Bann zieht.
Übrigens heute kaum noch zu glauben, dass damals eigentlich Tom Selleck den peitschenschwingenden Dozenten spielen sollte. Nachdem dieser aber dankend abgelehnt hatte, erinnerte sich Mr. Lucas an einen jungen, talentierten Darsteller, der schon in seinem Star Wars-Film eine gute Figur gemacht hatte, und siehe da Harrison Ford entpuppte sich als die ideale Besetzung für die Hauptrolle des Archäologen. Aber auch bei den anderen Rollen bewies man Fingerspitzen Gefühl. Der Unvergessene Markus Brody, der singende Salah - Herr der Ringe-Gimli Darsteller John-Rhys Davies in einer seiner frühen Rollen - Karen Allen als toughen Counterpart zu Indy und auch die Bösewichte passen perfekt in ihre Rollen.
Der kultverdächtige Schmetter-Sound von John Williams tut sein übrigens und lässt die Bilder wachsen. Dazu kommt eine gehörige Portion Action - die sogar noch heute gut aussieht. Dass sind die Zutaten aus den perfektes Popkornkino entsteht. Da verwundert es wohl kaum, dass der Film erfolgreich genug war, um zwei Fortsetungen nach sich zu ziehen, eine dritte sogar schon in der Pipeline. Also nix wie die Bullenpeitsche und den Fedora geschnappt und auf geht's...das Abenteuer beginnt.
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