Filmkritik
von Falk Puschmann
Wenn Ihr einen tiefgründigen Film, mit einer intelligent geschriebenen Story sucht, mit scharf gezeichneten Charakteren und vielen komplexen Handlungssträngen, dann...
...seid Ihr hier vollkommen falsch: „Charlie’s Angels“ oder „Drei Engel für Charlie - Volle Power“ oder „Full Throttle“, verleugnet zu keinem Zeitpunkt was es ist. Schnelle, videoclipartig geschnittene, kurzweilige Unterhaltung, von der man sich einfach treiben lassen kann, ohne viel darüber nachzudenken ... ist das schlimm? - eigentlich nicht, denn wer den ersten Teil gesehen hat, der wird wohl kaum etwas anderes erwartet haben.
Teil II wartet mit praktisch der gleichen Hauptbesetzung auf wie Teil I, da hätten wir Cameron Diaz, als Natalie, Lucy Liu, als Alex und E.T.s groß gewordene Freundin Drew Barrymore als Dylan. Wieder dabei auch der „Friends“-Star Matt LeBlank und Luke Wilson als nichts ahnende Freunde. Sogar bei den Schurken treffen wir auf ein alt bekanntes Gesicht, denn auch den Thin Man aus Teil I alias Crispin "George McFly" Glover. Verabschieden müssen wir uns allerdings vom Anarcho-Komödiant Tom Green und Bill Murray, der sich nach Teil I geschworen haben soll, nie wieder mit Lucy Liu vor einer Kamera zu stehen.
Neu dabei ist und hier wird es richtig interessant: Demi Moore als gefallener Engel Madison Lee, die praktisch die dunkle Seite der Macht dieses Films verkörpert. Außerdem dabei Berny Mack der sichtlich bemüht ist, die von Bill Murray abgegebene Rolle des Bosley auf seine Weise auszufüllen. Daneben ist übrigens auch - James Bond lässt grüßen - ein gewisser John Cleese mit von der Party ... hmm, irgendwie kommt mir der Name bekannt vor?
Zur Story ...hmm, geht irgendjemand in den Film wegen der Story ... hmm hmm, also gut, da geht es um zwei Ringe, in denen die Identitäten aller sich im Zeugenschutzprogramm befindlichen Personen verschlüsselt sind ... umrahmt wird das ganze von jeder Menge Aktion.
Übrigens lohnt es sich im Film die Augen auf zu halten, den auch in den kleinen Rollen sind einige SciFi-Genre-Veteranen zu finden, so erleben wir z.B. Prinzessin Leia, alias Carrie Fisher, oder Robert "das schwarze Loch" Foster.
Zur Wertung: Die kann nur ausfallen, wer Teil 1 in sein Herz geschlossen hat, der wird sicher mit Teil 2 genauso glücklich und so verhält sich das auch umgekehrt.
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