serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Filmwelt


:: Kommentare
:: Besetzung
:: Redaktionsbewertung


:: Die Filmkritik


Superman II - Allein gegen Alle


Filmkritik

von Dirk Wilkens-Hagenkötter

Superman II – Allein gegen Alle entstand in einem Produktionsgang mit Superman I. Deshalb wurden die Szenen im Daily Planet und in der Festung der Einsamkeit als erstes gedreht – noch unter Regisseur Richard Donner. Nach Veröffentlichung von Superman the Movie wurde er aber überraschend von den Produzenten entlassen. An seine stelle trat Richard Lester, der für die Produzenten Alexander und Ilya Salkind schon Die 3 Musketiere bzw. Die 4 Musketiere drehte.

Richard Lesters Humor bei Superman war wesentlich direkter als der von Richard Donner. Ging Donner das Phänomen noch mehr liebevoll ironisch an, kam es bei Lester zu regelrechten Schenkelklopfern. Er hatte einfach kein Gespür für den amerikanischen Comic-Helden. Als Superman die US-Flagge zurück zum Weißen Haus trägt und dem Präsidenten verspricht ihn nie wieder allein zu lassen, ist es nur noch peinlich was auf der Leinwand geschieht. Man erkennt auch sehr deutlich den Qualitätsrutsch den die drei Krypton Verbrecher durchlaufen, wenn Szenen von Richard Donner mit denen von Richard Lester sich abwechseln. Toll sind die drei Kryptonier nie, aber bei Lesters Szenen sind sie einfach nur lächerlich. Einzig Gene Hackman als Lex Luthor rettet die Handlung um die Kryptonier. Er spielt gewohnt gekonnt und es macht Spass seinen Intrigen zuzusehen.

Christopher Reeve selbst hat keine Probleme an seine Darstellung aus dem ersten Film anzuknüpfen. Allerdings merkt man auch bei ihm, dass der neue Regisseur anderes von ihm erwartete als Richard Donner. Auch hier gilt: Jene Szenen die Lester drehte wirken nicht so gut, wie die von Donner.

Ursprünglich sollte auch Marlon Brando wieder als Jor-El mitspielen, aber er verlangte zu viel Gage. So musste Susannah York einspringen, die als Superman’s Mutter auf die Verbrecher aus der Phantomzone hinweist und auch die Machine erklärt, die Superman zu einem normalen Menschen machen kann. Eine sicher sehr gute Lösung – beherrscht Susannah York doch im Gegensatz zu Brando ihren Text.

Alles in Allem ist Superman II eine gelungene Fortsetzung. Es ist von großen Vorteil, das man die Vorgeschichte weglassen und gleich in die Handlung einsteigen konnte.