Regie:
Rowan Woods
Drehbuch:
Babs Greyhosky
Erstaustrahlung USA:
02. April 1999
Erstaustrahlung GB:
13. Dezember 1999
Erstaustrahlung DE (Pay-TV):
26. September 2000
Erstaustrahlung DE (Free-TV):
13. Oktober 2000
Hauptdarsteller:
Ben Browder (John Crichton)
Claudia Black (Aeryn Sun)
Virginia Hey (Pa'u Zotoh Zhaan)
Anthony Simcoe (Ka D'Argo)
Jonathan Hardy (Dominar Rygel XVI)
Lani Tupu (Pilots englische Stimme)
Darsteller:
John Clayton (Verell)
Lisa Hensley (Matala)
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Eine kleine Personentransportkapsel steht kurz vor der Zerstörung. Die Moyacrew nimmt die beiden Insassen, Verell & Matala auf. Jedoch schon kurze Zeit später merkt Crichton das etwas an Bord nicht stimmt...
Moya stößt auf ein Raumschiff, das kurz vor der subatomaren Zerstörung steht. Als D'Argo feststellt, dass die Insassen des Rettungsshuttles, das in letzter Sekunde das Schiff verlässt, Ilanics, eine mit den Luxanern verwandte Spezies sind, nimmt Moyas Crew sie an Bord. Es handelt sich dabei um einen Wissenschaftler, Verell, und seine Assistentin Matala.
Crichton wird von einer subatomaren Entladung an Bord des fremden Shuttles getroffen. Danach bekommt er Visionen, die zunächst sexuelle Phantasien mit Matala beinhalten, später jedoch auch zeigen, dass Matala Verell, D'Argo und Crichton tötet. Er begreift, daß er in die Zukunft springt und, da ihm zunächst niemand glaubt, versucht selbige zu ändern.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Steve Palaser
Ich muß sagen, diese Episode hat mir nicht so gut gefallen. Als ich den Titel gelesen hatte, freute ich mich darauf, da ich dachte mich erwartet eine komplexe Zeitreisefolge, wie sie auch die verschiedenen "Star Trek"-Serien hervorgebracht haben. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Die Handlung dieser Folge war zu vorhersehbar, hatte kaum Charaktermomente und träufelte so vor sich hin, ohne einen Spannungsbogen aufzubauen oder den Zuschauer am Bildschirm zu fesseln.
Die Episode ist nicht wirklich schlecht, aber sie schafft es leider in keiner Szene, den in den ersten beiden Episoden etablierten hohen Standard zu halten. Die gesamte Episode spielt an Bord von Moya, es gibt nur zwei Gastdarsteller und die (sehr guten) Special Effects sind auch nur spärlich gesät. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es sich hier um eine sogenannte "Bottle Show" handelt, wie sie in fast allen Serien produziert werden.
Als "Bottle Show" bezeichnet man Episoden, die mit so wenig finanziellem Aufwand wie möglich (keine Außenaufnahmen, wenig bis keine Gaststars, wenig Effekte) produziert werden, um das gesparte Geld für aufwendige Episoden ausgeben zu können. Das Problem bei "Bottle Shows" ist, dass sie logischerweise noch wesentlich mehr von einem guten Drehbuch abhängig sind als Episoden, die den Zuschauer mit Effekten und Actionsequenzen verwöhnen.
Dieses Drehbuch vermochte es leider nicht, da es zu durchschnittlich war. Aber ich habe auch etwas Gutes über die Episode zu sagen, und das betrifft die Regie. Rowan Wood schafft es, durch interessante Kamerawinkel, Kamerafahrten und Ausleuchtungen, die Folge zumindest gut aussehen zu lassen, wenn auch ansonsten nicht viel Positives aus dieser Episode herauszuholen ist.
Die ersten beiden Episoden waren "must-see-TV", wohingegen man nicht wirklich etwas verpasst hat, wenn man diese Episode nicht kennt. |