Farscape


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Premiere
:: 1x02 Throne For A Loss
:: 1x03 Back And Back And Back To The Future
:: 1x04 I, E. T.
:: 1x05 Exodus From Genesis
:: 1x06 Thank God It's Friday ... Again
:: 1x07 PK Tech Girl
:: 1x08 That Old Black Magic
:: 1x09 DNA Mad Scientist
:: 1x10 They've Got A Secret
:: 1x11 Till The Blood Runs Clear
:: 1x12 The Flax
:: 1x13 Rhapsody In Blue
:: 1x14 Jeremiah Crichton
:: 1x15 Durka Returns
:: 1x16 A Human Reaction
:: 1x17 Through The Looking Glass
:: 1x18 A Bug's Life
:: 1x19 Nerve
:: 1x20 The Hidden Memory
:: 1x21 Bone To Be Wild
:: 1x22 Family Ties


Episodenguide


1x01 "Premiere"

[Premiere]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Zitate :: Eure Meinung (0) » 

Regie:
Andrew Prowse
Drehbuch:
Rockne S. O'Bannon
Erstaustrahlung USA:
19. März 1999
Erstaustrahlung GB:
29. November 1999
Erstaustrahlung DE (Pay-TV):
19. September 2000
Erstaustrahlung DE (Free-TV):
08. Oktober 2000

Hauptdarsteller:
Ben Browder (John Crichton)
Claudia Black (Aeryn Sun)
Virginia Hey (Pa'u Zotoh Zhaan)
Anthony Simcoe (Ka D'Argo)
Jonathan Hardy (Dominar Rygel´s englische Stimme)
John Eccleston (Dominar Rygel´s & Pilot´s Spieler)
Lani Tupu (Pilot´s englische Stimme)

Gaststars:
Lani Tupu (Bialar Crais)
Kent McCord (Jack Crichton)
Christine Stephen-Daly (Lt. Teeg)

Darsteller:
Murray Bartlett (DK)
Damen Stephenson (Bioisolationsmann)
Colin Borgonon (Peacekeeperwaffenoffizier)
Greg Blandy (1. Peacekeeperwachmann)
Lawrence Woodward (2. Peacekeeperwachmann)

 Kurzinhalt
Ein Abenteuer für einen jungen Astronauten der NASA beginnt. Wärend des ersten Flug des neuen Prototypen verschlägt es John Crichton in einen abgelegenen Teil des Weltraumes...


 Inhalt
Die Gegenwart. Commander John Crichton, Astronaut der Internationalen Raumfahrtbehörde, startet mit einem Prototyp eines neuartigen und von ihm selbst mitentwickelten Raumschiffes. Sein Vater, Jack Crichton und sein Freund DK überwachen die Mission von der Basis aus. Das Raumschiff, die "Farscape 1", wird jedoch von einer elektromagnetischen Welle getroffen und in ein Wurmloch geschleudert. Als Crichton auf der anderen Seite irgendwo in einem ganz anderen Teil des Universums ankommt, befindet er sich mitten in einer Raumschlacht, bei der er aus Versehen mit einem anderen Raumschiff kollidiert. Der Pilot des anderen Schiffes, Tauvo Crais, findet den Tod. Die "Farscape 1" wird via Traktorstrahl in ein großes biomechanoides Raumschiff, einen Leviathan namens Moya, gesogen. Dort angekommen stellt John fest, dass Moya ein Gefangenentransporter ist, deren Gefangene gerade im Begriff sind zu fliehen. Da wären der Luxaner Ka D'Argo, ein Krieger, die delvianische Priesterin Zhaan, der ehemalige hynerianische Dominmar Rygel XVI., sowie der sechsarmige Pilot des Schiffes, der mit Moya in Symbiose verbunden ist.

Sie alle fliehen vor den Peacekeepern, die mit ihren Soldatenarmeen über tausende von Planeten in diesem Teil des Universums herrschen. Crichton, der das alles immer noch nicht glauben kann, sieht mit an, wie Moya ihre Fesseln sprengt und eine Stellarbeschleunigung (einen Hyperraumsprung) durchführt, um den Peacekeepern zu entkommen. Dabei gerät ein Abfangjäger der Peacekeeper, geflogen von Officer Aeryn Sun, in den Sog des Stellarfluges und wird mitgeschliffen. Aeryn Sun wird zusammen mit Crichton in eine Zelle gesperrt, da die Flüchtlinge nicht wissen, was sie von diesem Fremdling, der wie ein Peacekeeper aussieht, halten sollen. Nachdem Moya einen Handelsplaneten angeflogen hat und die Besatzung von Bord ist, brechen Aeryn und Crichton aus. Aeryn informiert ihren Vorgesetzten, Captain Bialar Crais, der jetzt einen persönlichen Rachefeldzug gegen Crichton führt, da dieser seinen Bruder auf dem Gewissen hat. Aeryn bezeichnet er als durch den Kontakt mit Crichton als für immer kontaminiert, weshalb er sie auch gefangen nimmt. Dank Crichtons Hilfe können die Gefangenen jedoch vom Handelsplaneten zu Moya entkommen und mit ihr einen StarBurst durchführen und fliehen. Eine unglaubliche Odyssee von sechs unterschiedlichen Charakteren nimmt ihren Anfang.


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Steve Palaser

Tja, was soll man sagen. Ich war zunächst auch skeptisch, als ich Vorberichte zu "Farscape" gelesen hatte ("Muppets in Space") und gerade in den ersten Minuten des Pilotfilms fühlte ich meine Befürchtungen bestätigt. Crichton als intelligenter, draufgängerischer Astronaut mit seinem besten Kumpel und seinem Vater, den er bewundert und nacheifern will, kam mir zunächst wie das typische stereotype Klischee amerikanischer Unterhaltung vor. Dies änderte sich allerdings ab dem Augenblick, in dem er durch das natürlich instabile, Wurmloch geschleudert wird, schlagartig.
Ab dem Augenblick kann man sich als Zuschauer mit Crichton absolut identifizieren. Er hat keinen Plan, wo er ist, was um ihn herum vorgeht und absolut keine Kontrolle über die Ereignisse. Die Aliens und die Gesamtsituation sind so fremdartig, dass man keine Zeit zum Verschnaufen bekommt. Der Handelsplanet braucht den Vergleich mit "Star Wars" auch nicht zu scheuen, was Kulisse, Aliens und Fremdartigkeit angeht und wenn am Ende diese sechs - sieben, wenn man Moya mitzählt - unterschiedlichen Charaktere gezwungen sind gemeinsam durch die "Uncharted Territories" zu reisen, fragt man sich gespannt wie es weitergeht.

Der Pilotfilm erfüllt alles, was ein Pilotfilm erfüllen muss. Er erklärt die Prämisse, stellt die Charaktere vor und schafft es dabei sogar noch, Spannung zu erzeugen, und das alles bei einer Länge von 48 Minuten!
Rygels und Pilots Mimik und Gestik sind so überzeugend gestaltet, dass der Zuschauer kein Problem damit hat, sie als vollwertige Charaktere anzuerkennen. D'Argo wirkt bedrohlich und die Chemie zwischen Aeryn und Crichton ist von Anfang an vorhanden, ein extrem wichtiges Element der ganzen Serie.
Mit Bialar Crais bekommt Crichton auch einen würdigen Bösewicht gegenübergestellt. Allerdings hat man, wenn man ausschließlich den Pilotfilm kennt, die Befürchtung, dass die Prämisse sehr schnell langweilig werden könnte, zum Beispiel indem man ständig Episoden bringt, in denen Crichton die Möglichkeit bekommt nach Hause zurückzukehren. Was allerdings, serientypisch, von vornherein zum Scheitern verurteilt wäre.
Ähnlich würde es mit endlosen Versuchen Crais sein, Crichton zu kriegen, was Crais im Laufe der Zeit zum Idioten abstempeln würde.

Glücklicherweise haben sich all die Befürchtungen nicht bestätigt, da die kreativen Köpfe hinter der Serie die Problematik erkannt haben und sie mit unerwarteten Wendungen umgehen. Aber dies wird erst im weiteren Verlauf der Serie deutlich, was es mir auch recht schwer macht, den Pilotfilm zu bewerten, da die Serie, bis auf wenige Ausnahmen von Episode zu Episode immer besser wird. Das es sich bei "Farscape" um eine Art "Anti-Star Trek" handelt, wird zum einen darin deutlich, dass an Bord von Moya keine militärische Struktur wie in "Star Trek" herrscht, sondern eher das Gegenteil, Anarchie, was auch einen Teil des Humors ausmacht. Außerdem würde "Star Trek" oder eine andere etablierte SF-Serie es nicht wagen, einen der Hauptcharaktere regelmäßig Helium furzen zu lassen.

Aber als Fazit kann man ohne Übertreibung sagen, dass es sich hierbei um einen gelungenen und interessanten Pilotfilm handelt, der allerdings das volle Potential der Serie - eine Mischung aus Drama, SF und Comedyelementen mit teilweise hervorragenden Schauspielleistungen - noch nicht vermitteln kann.