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Leichtes Licht fiel in das Schlafzimmer. Dana fürchtete sich das Licht anzuschalten.
Vielleicht würde wieder eine Feder auf ihrem Nachttisch liegen?
Sie atmete tief durch und schaltete die Tischlampe ein. Nichts. Keine weiße Feder.
Dana lächelte. Aber nur für kurze Zeit, dann musste sie wieder an den Traum denken.
Jedes Mal spürte sie einen Stich im Herzen, wenn sie daran dachte, wie ihr Partner auf der
Strasse lag. Ihr Freund.
Langsam konnte sie sich nicht mehr einreden, das alles nur ein Zufall war.
Dana stand auf und ging ins Wohnzimmer. Sie suchte nach ihrer Arbeitstasche mit der Feder. Doch die Feder war nicht da.
"Verdammt, ich muss sie im Büro liegen gelassen haben." fluchte sie und fasste sich an den Kopf. Seufzend steuerte sie wieder ihr Bett an und setzte sie sich auf die Bettkante. Sie konnte nicht glauben, dass alles eine Bedeutung hatte. Sie wollte es nicht. Mulder wird nicht sterben. Und sie würde nie tatenlos reagieren, wenn ihr Partner in Gefahr war. Partner. Er war mehr als nur ein Partner. Er war ihr Leben.
Sie musste versuchen noch mal einzuschlafen. Wenn sie es nicht tun würde, wäre sie am nächsten Tag zu müde um ihn zu retten.
"Was für ein Quatsch" sagte sie laut.
Dana legte sich aufs Bett und schloss die Augen. Eine halbe Stunde lang blieb sie so liegen, bis sie endlich einschlief, ohne etwas zu träumen.
Ausgeruht, dennoch etwas zerschlagen betrat Dana Scully ihr Büro. Überrascht blieb sie stehen. Mulder saß wie immer in seinem Sessel, in seiner Hand hielt er die Feder. Er blickte auf und lächelte Scully an.
"Scully, schön, dass Sie schon da sind. Ich hab ein paar Neuigkeit für sie!" meinte er geheimnisvoll.
Sie ging zum Schreibtisch und stellte ihre Tasche ab. Als Mulder ihre volle Aufmerksamkeit hatte, fuhr er fort.
"Ich hab einiges über Ihre Feder hier rausbekommen!"
Scully bekam eine Gänsehaut und fluchte insgeheim, dass sie die Feder hier vergessen hatte.
"Ich hab sie untersuchen lassen. Sie stammt von keinem bekannten Tier auf diesem Planeten.
Also, wo haben Sie die Feder wirklich gefunden?" fragte er fordernd.
"Auf der Strasse, wie ich es Ihnen gestern erzählt habe!" log sie.
"Kommen Sie Scully, sie können mich nicht anlügen. Warum machen Sie so ein Geheimnis um diese Feder?"
`Wenn Du wüsstest` dachte Scully und war froh, dass sie die Worte nicht laut gesagt hatte.
Es herrschte eine Weile Stille und Mulder bemerkte, dass er jetzt nicht viel von Scully erfahren würde.
"Ich muss in einer viertel Stunde kurz weg. Wie wär`s, wenn wir uns um 9 Uhr in dem Café La Belle, gegenüber von hier treffen würden? Vielleicht sind Sie dann gesprächiger?"
Scully nickte nur. Dann hatte sie wenigstens Zeit, sich eine gute Ausrede einfallen zu lassen.
Mulder würde jetzt nicht aufhören nachzuhaken.
Er gab ihr die Feder und verließ das Büro. Nachdenklich starrte Dana auf die Feder in ihrer Hand.
Plötzlich vernahm sie ein Leuchten von der Feder aus. Erschrocken, ließ Dana die Feder fallen, als diese kochend heiß wurde.
Die Feder glühte förmlich auf.
Dana rieb sich die Augen, in der Hoffnung, dass alles nur pure Einbildung ist und die Feder ganz normal auf dem Boden lag. Jedoch ohne Erfolg.
Nach ein paar Sekunden verebbte das Glühen.
Dana war fassungslos. Es musste eine Erklärung dafür geben. Wahrscheinlich war sie doch nicht so ausgeruht, wie sie dachte und hatte schon Halluzination?
Sie drehte sich um und schüttelte den Kopf. Zielstrebig und schnell verließ sie das Büro und ging in das Café, wo sie sich mit Mulder treffen wollte.
Nachdem sie draußen einen Tisch gefunden hatte, bestellte sie sich einen Kaffee, den sie wirklich zu brauchen schien.
Auf der Strasse vernahm sie laute Hupgeräusche. Sie schaute hin und sah, dass eine Menge Autos von einem Baufahrzeug am schnell fahren behindert wurden.
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