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The X-Files


"John Doe"

von Sam23


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Für einen Moment schien es, als würde Mulder das Bewusstsein verlieren. Er griff sich stöhnend an den Kopf und starrte ins Nichts. Dann klärte sich sein Blick und er hob den Kopf.
"Scully?"
Dana spürte, wie ihr die Tränen über die Wangen rollten. "Mulder!"
Er machte einen vorsichtigen Schritt in ihre Richtung und diese Bewegung brach den Bann, der Dana auf der Schwelle der Tür festgehalten hatte. Mit drei hastigen Schritten war sie bei ihm und schlang wild schluchzend die Arme um seinen Körper. Sie atmete seinen Geruch ein, sog ihn in sich auf, zitternd und weinend. Sie spürte sein Herz schlagen und in ihre Tränen mischte sich ein Lachen. Er lebt. Er lebt.
Mulder hatte seine Arme um sie gelegt und so standen sie fest aneinander geklammert in der Mitte des Krankenzimmers. Dr. Greyson drehte sich um und schloss die Tür hinter sich. Er wollte das Wiedersehen der beiden nicht stören. Zeit für Erklärungen war später immer noch.
Keiner von beiden konnte sagen, wie lange sie so dagestanden hatten, einander einfach festgehalten hatten. Dana hatte die Augen geschlossen und genoss einfach nur seine Nähe, seine Wärme. Sie zitterte immer noch, doch ihre Tränen versiegten langsam.
"Scully!"
"Mulder!"
Es tat so gut, seine Stimme zu hören. Der Alptraum, in dem sie die letzten drei Monate gefangen gewesen war, war endlich zu ende. Sie hatte ihn wieder. Er war wieder bei ihr. Mulder strich ihr zart über den Rücken und flüsterte leise.
"Es tut mir so leid, es tut mir so unendlich leid."
Dana löste sich ein Stück von ihm und sah zu ihm auf. Auch Mulder hatte geweint. Doch nun stahl sich ein Lächeln über sein blasses Gesicht. Er konnte seine Augen nicht von ihr nehmen. Er hielt Scully in den Armen. Seine Scully. Dann plötzlich veränderte sich sein Blick. Er legte seine Hände auf ihre Schultern.
"Ist alles in Ordnung? Geht es dir gut?" Es hatte ihn nur Augenblicke gekostet, zu sehen, in welchem Zustand sie war.
Dana schloss die Augen und lehnte ihren Kopf gegen seine Brust. Sie wollte nicht reden. Sie wollte nur in seinen Armen liegen, wollte, dass dieser Augenblick nie endet. Mulder legte seine Arme wieder um sie und strich ihr zart über den Kopf.
"Ich... bin in Ordnung", schniefte Dana und hob den Kopf, um ihm in die Augen zu blicken. "Jetzt bin ich wieder in Ordnung."
Schmerz leuchtete in Mulders Augen, so deutlich, dass es Dana das Herz zusammenzog. Sie strich ihm mit der Hand sanft über die Wange und wischte eine Träne fort.
"Was ist mit Dir? Der Arzt sagte, du würdest unter Amnesie leiden."
Mulder schüttelte den Kopf. "Ich erinnere mich wieder. An das Meiste zumindest." Er schloss kurz die Augen und fragte leise. "Wie lange war ich weg?"
"Drei Monate."
Er öffnete die Augen wieder und legte seine Hände sanft auf ihre Wangen. Er sah ihr in die Augen, lange und tief und er wusste, wie sehr sie gelitten hatte, wusste es aus eigener Erfahrung.
"Es ist, als würde die Hälfte von dir fehlen.." flüsterte er mit einem Zittern in der Stimme. Dana schluchzte laut und eine Träne rollte über ihre Wange.
"Genauso fühlt es sich an."

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