serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Kapitel 1
:: Kapitel 2
:: Kapitel 3
:: Kapitel 4
:: Kapitel 5


Voyager


"Meutereien"

von Andreas Kohn

5


 « :: Kommentare :: » 

Kathryn Janeway sah, wie Louis Zimmerman erschrocken aufsprang, als sich die Türen vor ihr öffneten. Seine Augen flackerten in panischem Schrecken, als er Seska, Chakotay, Freeman und drei Yeomans der Sicherheit hinter ihr die Krankenstation betreten sah.
"Kathryn?" Seine Stimme zitterte.
Janeway lächelte beruhigend. "Beruhigen Sie sich, Louis. Es ist alles in Ordnung. Lieutenant Seska ist auf unserer Seite." Sie warf der Sicherheitschefin einen amüsierten Blick zu. "Gott sei Dank, denn sonst wäre es ziemlich übel ausgegangen. Sie war zu clever für uns und hat die ganze Charade durchschaut. Aber sie hat sich entschlossen, die Meutereien auf der Voyager ein für alle mal zu beenden. Auf ihre Weise."
Louis sah unsicher von einem zum anderen. Sein Blick blieb an dem vor Wut kochenden Chakotay hängen. Jetzt erst bemerkte er, dass die Sicherheitsbeamten gar nicht Janeway, sondern ihn in die Mitte genommen hatten. "Und was ist mit ihm?"
Seska sah zu Chakotay, und Louis hatte nie erwartet, dass sie ihn jemals mit solche Verachtung ansehen würde. "Er hat das ganze noch nicht so ganz durchschaut." Sie lächelte bitter. "Genaugenommen hat er noch gar nichts verstanden. Wir haben ihn mitgebracht, um es ihm zu erklären. Was danach mit ihm geschehen wird, muss der Captain entscheiden." Sie sah ihren neuen alten, selbstgewählten Captain an; selbstsicher wie immer, aber auch respekt- und erwartungsvoll.
Louis seufzte. Die Anspannung der letzten Tage, die Ängste, die er um Kathryn und um sich selbst ausgestanden und zu verstecken versucht hatte, fielen mit einem Mal von ihm ab, und er ließ sich in einen Sessel fallen.
Jetzt war es vorbei.
Chakotay sprang einen Schritt vor, bevor ihn die Männer von der Sicherheit zu fassen bekamen. "Was soll das?" brüllte er. Eine Ader pulsierte an seiner Schläfe. "Ich bin der Captain der Voyager! Seska, du wirst diese Farce sofort beenden! Ich befehle dir als Captain…"
"Du bist nicht mehr der Captain!" erwiderte Seska ruhig. "Hast du das immer noch nicht begriffen?" Sie funkelte ihn an. Chakotay verschlug es die Stimme. "Janeway ist der Captain! Und sie ist ein tausendmal besserer Captain als du! Sie würde niemals ein Besatzungsmitglied ihrer Machtgier opfern! Sie kennt dieses Schiff und seine Besatzung! Sie kennt sogar deine ehemalige Mannschaft besser als du selbst! Deshalb werde ich Janeway erlauben, ihren Platz auf der Brücke, den du dir unrechtmäßig verschafft hast, wieder einzunehmen. Ich habe dich bei deinen Unternehmungen immer unterstützt, auch wenn ich das nicht hätte tun sollen. Aber du hast den Bogen eindeutig überspannt, und daher werde ich als Sicherheitsoffizier der Voyager meine Pflicht tun und die Sicherheit wieder herstellen und diese Meutereien ein für alle mal unterbinden." Ihre Stimme war ruhig, eisern. "Mach es nicht noch schlimmer. Sei still, hör zu und lerne!"
Kathryn hatte Seska erstaunt zugehört. Auch Louis und die Yeomans mochten kaum glauben, was sie gehört hatten. Chakotay starrte seine ehemalige Vertraute sprachlos an. Für einen Augenblick vergaß er sogar, wütend zu sein.
Seska seufzte und wandte sich an Janeway. "Erklären Sie’s ihm!"
Janeway nickte und ließ sich am Tisch neben Louis nieder. "Unser erstes Problem bestand darin, Paris und Tuvok aus dem Arrest zu befreien. Ganz abgesehen von prinzipiellen Erwägungen – ich konnte sie unmöglich im Arrest bleiben lassen, wer weiß was Sie sich sonst noch für sie ausgedacht hätten – brauchte Torres Tuvoks technische Kenntnisse, um das Problem der Subraumbrüche zu lösen, und ich brauchte Paris um meine ‘Gegenrevolte’ anzuzetteln..."
"B’Elanna auch?" Die laufenden Enthüllungen trafen Chakotay offensichtlich, aber er hatte sich schnell wieder in der Gewalt. "Aber Tuvok und Paris liegen da drüben, und ihr Leben ist keinen Credit mehr wert! Ihr ‘toller’ Fluchtplan war gescheitert!" rief Chakotay triumphierend.

 « Seite 1 »