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The Next Generation


"Die Fremde"

von Karin Sauter


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"Cheryl, beruhigen Sie sich. Niemand tut ihnen etwas. Sie sollten sich lieber freuen."
"Wirklich, Dr. Crusher? Hier ist es nicht verboten, ein Kind zu bekommen?"
"Nein. Warum dachten Sie, es sei verboten?"
"Ich erinnere mich, daß meine Mutter es mir irgendwann einmal erzählte."
"Sie erinnern sich?"
"Ja. Aber ich komme nicht an den Rest meiner Erinnerungen heran. Sie liegen dicht unter der Oberfläche, trotzdem bleiben sie mir verborgen." Aber langsam lösten sich die Nebel in ihrem Kopf auf und alle Erinnerungen tauchten wieder auf. Cheryl berichtete vor den Offizieren der Enterprise: "Ich weiß wieder wo ich herkam und wie ich heiße. Mein richtiger Name", sie überlegte angestrengt, "ist Demora. Aber mein Vater nannte mich Demi. Oh, es ist so lange her, seit ich ihn das letzte Mal sah. Sein Gesicht ist ganz verschwommen. Wir nannten ihn Bill, meine Mutter... wie sah sie aus, was war ihr Name?... und ich. Als ich ganz klein war, gab es da auch noch eine andere Frau, sie war immer nett zu mir, wenn Mutter böse auf mich war und hat mir lustige Geschichten erzählt. Aber, alles verschwimmt im Nebel. Ich kann nichts mehr erkennen, Mutter!!!!" Mit einem Schluchzer brach sie zusammen. Sie weinte und die Offiziere standen hilflos daneben. Nur Deanna versuchte, sie zu trösten, vielleicht konnte ihr die Freundschaft dabei helfen.

Nachdem Demoras Gedächtnis wieder zurückgekehrt war, wurden sich die beiden Freundinnen noch ähnlicher. Langsam verschwand Dems, wie sie gerufen wurde, Scheu und Unsicherheit, sie bewegte sich sicherer und wurde selbstbewußter. So manches Mal wurden die beiden verwechselt, vor allem wenn eine alleine unterwegs war und Zivilkleidung trug. Durch Zufall stellte sich heraus, daß Dem ohne eine Ausbildung die Starfleet Leute trotzdem in Dingen, die eigentlich nur an der Academy gelehrt wurden, übertraf. Data schrieb ein Schnellprogramm des Lehrstoffes für sie und schon bald wurde sie Mitglied der Brückencrew.

Da passierte eines Tages etwas Schreckliches: Die Enterprise reagierte auf den Hilferuf eines Planeten, und ein Landeteam, bestehend aus Riker, Dr. Crusher und einem Fähnrich des Sicherheitsdienstes, wurde hinabgebeamt. Die Chakaar, Bewohner des Planeten, nahmen das Außenteam gefangen.
"Erster Silu der Chakaar an Captain Picard: Sein Team befindet sich in Unseren Händen. Seine einzige Möglichkeit, seine Leute zu retten, besteht darin, Uns zwei seiner Shuttle mit allen Geräten zu überlassen. Versuche Er nicht, sie zu befreien, es würde tödlich enden!" Trotz dieser Drohung entschloß sich Picard, die Drei durch Worf und Troi retten zu lassen. Diese Mission mißglückte und nur Worf konnte gerettet werden. "Captain Picard! Da er nicht auf die Bekanntmachung hören wollte, wird einer seiner Leute jetzt sterben. Man bringe die junge blonde Frau! Er höre ihren letzten Schrei: ahh..!"
Der junge Fähnrich der Sicherheit war blond gewesen und eine Stimmanalyse zeigte, daß sie geschrien hatte. Durch die Regeln Starfleets, nicht mit Geiselnehmern und Erpressern zu verhandeln, war Picard gezwungen, seine Leute zurückzulassen. Damit hat die Enterprise drei wichtige Offiziere verloren: William Riker, Deanna Troi und Beverly Crusher.

"Captain, ich weiß, Starfleet geht nicht auf Erpressung ein. Aber sie müssen Ihre Leute retten. Ich weiß, ich verlange viel von Ihnen, aber tun Sie es!"
"So sehr ich es bedaure, ich muß mich an meine Befehle halten. Es tut mir auch leid um meine Leute."
"Captain, womit kann ich Sie umstimmen?"
"Nennen Sie mir den wahren Grund ihrer Anwesenheit. Dann sehen wir weiter."
"Ich komme aus der Zukunft, um zu verhindern, daß meine Eltern von ihnen aufgegeben werden."
"Und wer sind ihre Eltern?"
"Deanna Troi und William Riker. Nein, nicht die Offiziere, die Sie vor einigen Tagen noch in ihrer Mannschaft hatten. Meine Eltern sind nicht mehr dieselben Personen, die Sie kennen, nachdem sie 22 Jahre in Gefangenschaft zubrachten. Denken Sie genau darüber nach, ob Sie wissen wollen, was mit ihnen geschehen ist beziehungsweise geschehen wird. Aber beeilen Sie sich, Sie haben noch 10 Monate, die Geschichte zu ändern. Sonst war meine Reise umsonst, und der Tod meiner Mutter, der sie mir erst ermöglichte."

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