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Star Trek


"Force Omega 2"

Die Schlacht von Cheron

von Tobias Jens Ruppert


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"Computer, Hyperraumverbindung herstellen. Geheimfrequenz, Genehmigung Peters, Alpha-Foxtrot 3272." ordnete er an.
Der Computer fragte: "Nennen sie Namen, Rang und Position der Person, mit der sie sprechen möchten."
Peters erwiderte: "Name Mendez, Regina. Rang Lieutenant Commander, Position Stabschef des Oberkommandos."
Auf dem Bildschirm erschien die junge, stets braungebrannte Stabschefin des Oberkommandos. Sie wirkte auf Peters ungemein gut gelaunt, einen Umstand, der ihn in dieser Situation nicht gefiel.
"Guten Morgen, Captain. Haben sie sich schon die Direktiven angesehen?" fragte sie unumwunden.
Peters nickte mit einem eindeutigen Gesichtsausdruck: "Ja, Commander. Aber ganz ehrlich, ich habe einige Dinge gefunden, die mir nicht gefallen."
"Was zum Beispiel, Captain?" wollte Mendez wissen.
"Die Crew der Repulse darf nicht bei Force-Omega-Operationen eingesetzt werden. Sie wollen, dass wir die Crew dieses Schiffes mit einbinden. Aber in diesem Falle wäre die Geheimhaltung nicht mehr zu gewährleisten. Außerdem, ich bin nicht bereit, diese Offiziere einer unnötigen Gefahr auszusetzen."
Mendez nickte: "Ich werde das prüfen, Sir. Natürlich berücksichtigen wir ihre Ansichten bei der Handhabung der Missionen."
"Das wäre im Moment alles, Commander. Peters Ende." schloss Peters das Gespräch und lehnte sich zurück. Wieder waren seine Gedanken bei der Sanford-Crew. Er hatte empfindlich auf eine leichte Unordnung in den Direktiven reagiert, dass wusste er. Aber er wollte keinesfalls, dass der Crew des neuen Basisschiffes, der U.S.S. Repulse, etwas passierte. Die Repulse war vor drei Wochen eingetroffen. Sie war ein stark modifizierter Kreuzer der Excelsior-Klasse. Unter anderem verfügte sie über ein Tarnsystem und Quantentorpedolauncher. Ihre Crew umfasste 379 Mitglieder, der 1. Offizier war Lt. Commander Robert Tyler, ein erfahrener Kommando-Offizier, der problemlos die Repulse führen konnte. Wenn es jedoch in den Einsatz gehen würde, sollte Peters das Kommando übernehmen. Er hatte diese Entscheidung von Admiral Joseph Austin akzeptiert, auch wenn ihm diese zusätzliche Verantwortung nicht unbedingt recht war.

"Sir, haben sie einen Augenblick Zeit?"
Peters sah von dem Datenpadd auf, das er gerade durchlas. In der Tür stand Lieutenant Martin Rogers, der Einsatzoffizier der Repulse. Peters fand den unterhaltsamen Schotten sehr sympathisch, denn er sorgte beinahe immer für gute Laune, auch unter den Force-Omega-Mitgliedern.
"Sicher, Lieutenant. Setzen sie sich. Was gibt es?" erwiderte Peters und bot einen Platz an.
Rogers begann: "Ich habe den Bericht über die Systeme des Repulse zusammengestellt. Wenn sie ihn durchlesen möchten?"
"Sagen sie, wie sieht es mit den Waffensystemen aus, wenn das Tarnsystem aktiviert ist?" wollte Peters wissen.
Rogers schüttelte den Kopf: "Nein, Captain. Mit aktivierter Tarnung können weder die Quantentorpedos noch die Phaser eingesetzt werden. Leider."
"Gut. Wie gut ist dieses Tarnsystem, verglichen mit den romulanischen oder den klingonischen Systemen?" wollte Peters weiterhin wissen.
Rogers lächelte breit: "Das System ist mit den romulanischen mindestens vergleichbar, wenn nicht noch besser. Und besser als die klingonischen Tarnsysteme ist es allemal."
Peters wollte eine weitere Frage stellen, die Rogers sofort erriet.
"Ich weiß, was sie fragen wollen. Die Romulaner können uns nicht orten. Das Tarnsytem benutzt eine andere Technik, um das Licht zu brechen und um das Schiff herumzuleiten. Laut unseren Geheimdienstberichten sind die Romulaner gegenwärtig nicht in der Lage, uns aufzuspüren." erklärte er ausführlich.
Peters nickte anerkennend: "Gute Arbeit, Lieutenant. Ich danke ihnen. Das wäre im Moment alles."
"Gern geschehen, Sir." erwiderte Rogers und verließ den Raum.

Peters verließ geistesabwesend sein Büro, um etwas essen zu gehen. Er schlenderte den Korridor entlang. Hinter einer Ecke kam ihm Captain Mike Traid entgegen, der Kommandant des Frachtschiffes Yellow Star. Er hatte zur Abwechslung nicht seine abgewetzte Jacke an, sondern eine Standard-Uniform. Das war für Peters ungewohnt. Traid war ein beileibe locker auftretender Sternenflottenoffizier, der der Aura seines Ranges nicht ganz entsprach. Doch nichtsdestotrotz war er Peters ein guter Freund, der immer ein offenes Ohr für Probleme hatte.

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