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"Du hast alles getan. Laut den Untersuchungen hätte kein Captain der Welt dieses Unglück verhindern können. Selbst wenn ihr die Scans direkt auf die Sonne gerichtet hättet, sie trat so schnell ein, dass ihr die Exeter nicht aus dem System hättet fliegen können." erwiderte Jadzia und küsste ihn.
Eine Stunde später waren sie zurück beim Haus. Als Branford und Jadzia durch die Tür traten, wurden sie von Branford`s Vater begrüßt: "Das seid Ihr ja endlich! Ich dachte schon, ich müsste ohne Euch beide essen! Kommt, setzt Euch!"
Joseph Branford war ein sehr offenherziger Mensch, wenn es um Leute ging, die er kannte. Jadzia lächelte. Sie hatte in den letzten zwei Wochen, in der sie bei ihm zu Gast waren, ihn recht gut kennengelernt. Branford rückte Jadzia einen Stuhl heran und sie setzte sich. Auf dem Tisch stand ein Tablett, auf dem ein appetitlich gerichteter Fisch war.
"Danke, Vater. Für alles." erwiderte Branford und nahm Platz.
Joseph Branford lachte: "Bitte, bedient Euch. Wehe, wenn etwas übrigbleibt."
Es war zwei Wochen später. Branford hatte zusammen mit Jadzia eine wunderschöne Zeit verlebt. Sie waren zusammen spazieren gegangen und hatten viele andere Dinge erlebt. So langsam überwand er seine inneren Probleme und konnte wirklich Urlaub machen.
Branford steuerte das Schneemobil durch ein tiefverschneites Tal. Jadzia saß neben ihm auf dem Beifahrersitz und betrachtete interessiert die Landschaft.
"Wunderschön, Chris. So etwas habe ich vor meinem Aufenthalt auf der Erde noch nie gesehen." sagte sie träumerisch.
Branford sah sie verduzt an: "Du hast noch nie zuvor Schnee gesehen?"
Sie schüttelte lächelnd den Kopf: "Nein. Auf Trill gibt es nur subtropische Zonen. Also kein Schnee."
"Kann ich mir gar nicht vorstellen. In meiner Kindheit und Jugend habe ich den Winter immer als die schönste Jahreszeit empfunden. Winterspaziergänge mit meinem Hund, Schlittschuhlaufen und Skifahren, das waren alles die Dinge, die ich geliebt habe." resümierte Branford nachdenklich.
Jadzia sah ihn ernst aus ihren blauen Augen an: "Du wünscht Dir doch nicht die Vergangenheit zurück, Chris?"
"Nicht unbedingt. Aber hin und wieder wünsche ich mir schon, etwas weniger Verantwortung zu haben. Nur dann sehe ich mir an, was ich alles tun kann und diese Wünsche verschwinden wieder. Ganz plötzlich." erwiderte er ernst.
Er sah aus der Frontscheibe: "Wir sollten so langsam unser Nachtlager aufbrechen, Jadzia. Es wird bald dunkel sein."
Er stoppte das Schneemobil an einer geschützten Stelle und stellte das Thermozelt auf. Sie legten ihre Schlafsäcke hinein und machten sich etwas zu essen. Das Zelt war innen warm und behaglich. Jadzia bereitete geschickt eine Suppe zu, die sie gemeinsam aßen.
Später lag Branford zusammen mit Jadzia im Schlafsack.
"Gute Nacht, Jadzia. Ich bin sehr froh, dass Du da bist." flüsterte Branford.
Sie gab ihm einen Kuss: "Genau wie ich. Gute Nacht."
Am nächsten Morgen brachen sie früh auf und kehrten zu dem Blockhaus zurück. Branford`s Vater kam zur Tür heraus und winkte aufgeregt.
Branford und Jadzia stiegen aus dem Schneemobil aus und schauten ihn an.
"Was ist passiert, Vater?" fragte Branford.
Sein Vater erwiderte: "Ich habe eine Nachricht von der Exeter, Christopher. Dein 1.Offizier lässt Dir ausrichten, dass Du und Jadzia auf`s Schiff beamen solltet. Es scheint ein Einsatzbefehl zu sein."
Branford nickte: "Danke, Vater." Er sah Jadzia an: "Holen wir unsere Sachen und beamen rauf."
Zehn Minuten später war alles gepackt und sie hatten ihre Uniformen an. Branford und Jadzia gingen die Treppe in das Wohnzimmer des Hauses hinunter.
"Hier, nimm Dir eine Flasche Whisky mit, Christopher. Trink sie aber nur in einer besonderen Stunde." Er umarmte ihn: "Alles Gute, mein Sohn."
Dann verabschiedete er sich von Jadzia: "Kommen Sie bald wieder, Jadzia. Und passen Sie auf meinen Sohn auf."
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