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"Ich bin der, der zu danken hat." Er blickte verlegen im Raum herum. Sie knieten noch immer voreinander: "Eine komische Situation, Jadzia. Im Moment weiß ich gar nicht, was ich tun soll."
Jadzia beugte sich nach vorne: "Küssen sie mich einfach, wenn sie nicht wissen, was sie tun sollen."
Branford kam der Aufforderung nach und küsste Jadzia leidenschaftlich. Sie erwiderte seine Zärtlichkeiten.
"Was ist, Chris? Habe ich bei dir alte Wunden aufgerissen?" fragte sie, als Branford plötzlich aufhörte.
Er zuckte mit den Schultern. Dann erwiderte er: "Ich habe einen Menschen verloren, den ich sehr geliebt habe. Ich könnte das vermutlich nicht noch mal verkraften."
Sie nickte verständnisvoll: "Ich verstehe. Trotz allem habe ich mich in dich verliebt. Ich habe gehofft, dass du es ebenso siehst."
"Ich sehe es ebenso, Jadzia. Du faszinierst mich mit deiner Art. Ich werde versuchen, es auf eine neue Beziehung ankommen zu lassen."
Branford verbrachte die Nacht mit Jadzia und erlebte ein völlig neues Gefühl. Er stellte fest, dass ihre Gefühle auch die seinen waren.
Branford erwachte acht Stunden später. Jadzia lag neben ihm, nur mit einem Nachthemd bekleidet. Er weckte sie mit einem Kuss.
"Wie hast du geschlafen?"
Sie streckte sich aus: "Fantastisch. Das muss an dir gelegen haben."
Branford stand auf und holte ein Tablett, bestellte Brötchen und Kaffee beim Replikator. Dann wurde zusammen gefrühstückt.
Nach zehn Minuten wurden sie von einer Nachricht gestört. Es war Lieutenant Waringthon, die, wie er wusste, zu dieser Zeit das Kommando hatte.
"Waringthon an Branford. Guten Morgen, Sir. Verzeihen sie die Störung, aber Admiral Towell hat unseren Einsatz vorverlegt. Wir sollen in zwei Stunden starten."
Branford musste sich zurückhalten, um nicht zu fluchen.
"Bestätigt, Lieutenant. Rufen sie alle Stabsoffiziere zurück und leiten sie die Startvorbereitungen ein. Ich kommen in fünfzehn Minuten. Ende."
Jadzia blickte enttäuscht drein. Branford bemerkte den Blick und strich ihr mit der Hand über die Wange: "Tut mir leid. Aber der Admiral hat seine Befehle gegeben. Wir sehen uns erst in drei Wochen wieder, wenn wir von der Patrouille zurück sind. Leider ist unsere erste gemeinsame Zeit sehr kurz gewesen."
Sie nickte: "Ich verstehe. Wir sehen uns dann. Sei vorsichtig." Sie gab ihm einen Kuss. Dann brach Branford zu seinem Schiff auf.
"Bericht, Lieutenant Waringthon." ordnete Branford an, als er die Brücke betrat.
Die junge Frau erhob sich aus dem Kommandosessel: "Vorflugchecks wurden durchgeführt, Deuterium, Antimaterie und Torpedovorrat ergänzt. Diagnosen der Stufe 3 an allen Hauptsystemen wurden bereits vorgenommen. Wir sind klar zum Start."
Branford nickte: "Danke, Lieutenant." Er aktivierte die Bordsprechanlage: "Hier spricht der Captain. Wir haben einen vorzeitigen Abflugbefehl erhalten. Ich weiß, dass keiner von uns darüber glücklich ist. Aber wir müssen unsere Pflicht erfüllen. Ende der Übertragung."
Seine Stabsoffiziere trafen nach und nach ein. Unas übernahm die Steuerstation, Jacobs die Station des Einsatzleiters und Crusher die taktische Station. Fogarty und Galen setzten sich auf ihre Plätze links und rechts von Branford.
"Alles bereit, Sir." meldete Jacobs.
Branford nickte: "Also dann. Systeme auf Reiseflugmodus umstellen, Andockklammern lösen. Manöverdüsen halbe Kraft voraus. Bringen sie uns auf Kurs, Lieutenant Unas."
Die Exeter glitt langsam von Deep-Space-Nine weg.
"Setzen sie Kurs auf 201,090. Sobald wir aus dem System heraus sind, gehen sie auf Warp 4." befahl Branford.
Unas nickte und beschleunigte die Exeter auf Warpgeschwindigkeit.
"Commander Fogarty, ich möchte sie im Bereitschaftsraum sprechen. Lieutenant Unas, sie haben die Brücke."
"Nehmen sie Platz, Nummer 1."
Branford bot seinem 1.Offizier einen Stuhl an.
"Unsere Einsatzbefehle wurde vor zehn Minuten übermittelt. Wir sollen eine Patrouillenkurs an der cardassianischen Grenze anlegen und nach Aktivitäten auf ihrer Seite Ausschau halten." unterrichtete Branford den 1.Offizier.
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