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"Meine Herren, danke für ihr Kommen. Die Besprechung dient der Einteilung der nächsten Patrouillen. Captain Tallas wird mit der Midway heute noch aufbrechen und die Grenze entlang fliegen. Sie, Captain Grayham, folgen morgen früh. Commander Worf, sie fliegen mit der Defiant eine kurze Sicherungspatrouille. Die Trafalgar bleibt auf Abruf an der Station." Er wollte schon seine Vortrag beenden, dann sah er Branford an: "Zu ihnen, Captain Branford. Sie werden in drei Tagen losfliegen. Der Flugplan wird jedem von ihnen noch übermittelt. Halten sie die Augen offen, meine Herren. Wegtreten."
Draußen nahm sich Sisko Branford zur Seite.
"Chris, ich habe von deinen Bemühungen wegen Towell gehört. Meinst du nicht, das ist ziemlich aussichtslos?"
Branford zog die Augenbrauen hoch: "Vielleicht. Aber ich kann diese Einsätze nicht auf längere Sicht so durchführen. Mit dieser Taktik verhindern wir eine Annäherung an die Cardassianer. Gerade jetzt, wo es ihnen nicht so gut geht, könnten sie bereit sein, Frieden zu schließen."
"Oder einen Krieg zu führen. Das meinst du doch, oder?" fügte Sisko hinzu.
Branford nickte: "Genau. Warten wir ab was passiert. Bis später, Ben."
Branford begegnete im Speiseraum der Exeter kurz darauf Sandra Galen. Sie saß alleine an einem Tisch. Branford fragte höflich, ob er sich setzen dürfte und Sandra bot ihm lächelnd den Platz an.
"Ich hörte, du feierst mit Commander Dax den "Tag der Initiation". Ich muss sagen, für einen Menschen ist das eine große Ehre. Wenn mich meine Kenntnisse der Trill nicht verlassen haben, so wird nur ein Mensch an diesem Tag eingeladen, der einem sehr nahe steht." analysierte sie ihn.
Branford sah sie böse an: "Was möchtest du mir sagen, Sandra? Soll ich mich von Dax fernhalten?"
"Keinesfalls, Chris. Tu, was du für richtig hältst." erwiderte sie.
"Weißt du, ich muss zugeben, ich habe ein schlechtes Gewissen. Wegen Nella. Vielleicht wird das mit Dax etwas mehr, als ich zu Anfang annahm."
Sandra blickte ihn lange an und antwortete: "Hör mal, es ist zwar erst zwei Monate her. Aber keiner kann dich für deine Gefühle verantwortlich machen. Wenn du mit Dax etwas anfangen möchtest, dann tu es. Nella wollte bestimmt nicht, dass du alleine und unglücklich bist."
Branford berührte ihre Hand: "Danke für deine Hilfe. Bei dir kann ich mir sicher sein, dass du einen freundschaftlichen Rat gibst."
Sie lächelte zurück: "Ich bin für dich da. Da weißt du, und daran ändert sich nichts."
Exakt um 18.00 Uhr stand Branford vor Jadzia`s Quartier. Er klingelte und die Tür öffnete sich.
"Hallo, Jadzia. Herzlichen Glückwunsch zu ihrem "Tag der Initiation". Ich meine, wenn man das in ihrer Kultur sagt." begrüßte Branford sie.
"Nun, man kann es so sagen. Kommen sie herein und nehmen sie Platz." erwiderte Dax lächelnd.
Branford betrat das Quartier und nahm auf dem Sofa Platz.
"Ich hätte ihnen etwas mitgebracht, aber ich konnte mir nicht vorstellen, ob oder was man einem Trill zu diesem Tag schenkt."
Jadzia schüttelte den Kopf: "Normalerweise bekommt man nichts geschenkt. Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen." Sie nahm eine Kerze und stellte sie auf den Tisch. Dann regelte sie das Licht etwas herunter.
"Nun können wir beginnen." Sie holte einen Kelch und zwei Tassen, die anscheinend aus einem Material ähnlich Kupfer hergestellt wurden.
Sie reichte Branford eine Tasse und schenkte etwas von dem Getränk ein. Sich selbst nahm sie ebenfalls eine volle Tasse.
"Man blickt sich tief in die Augen, Christopher. In dieser Situation trinkt man das Getränk." erklärte sie und kniete sich auf ein Kissen. Branford tat es ihr gleich und kniete sich ebenfalls hin.
Dann tranken sie die Tassen aus und setzten sie ab. Branford schluckte es herunter. Es schmeckte bitter, dann ein wenig süßlich.
"Ein interessanter Geschmack. Bitter und süß. Zwei Eigenschaften, die sich selten zusammen finden lassen."
Jadzia lächelte ihn an: "So ist es. Danke, dass sie mit mir diesen Moment geteilt haben."
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