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Branford unterbrach ihn: "..eine Pokerpartie mit ihrer Maschinencrew zu Ende spielen. Und, gewonnen?"
Cassels lachte und sagte nichts.
"Jake, irgendwann haben wir eine Warpkernbruch und sie merken nichts. Chief, Energie."
Auf der Plattform materialisierte die junge Frau. Sie war, gelinde gesagt atemberaubend. Ihre schulterlangen braunen Haare, ihr Gesicht, ihre Figur, alles war irgendwie perfekt.
Branford ging zu ihr hin und reichte ihr die Hand: "Guten Tag, Miss Gansburry. Ich bin Captain Christopher Branford, das ist Lieutenant Commander Jake Cassels, unser Chefingenieur. Willkommen an Bord der Exeter."
Cassels reichte ihr ebenfalls die Hand: "Ich kann mich meinem Captain nur anschließen. Freut mich sehr, Miss Gansburry."
Die junge Dame war etwas verlegen: "Ich danke ihnen. Aber bitte, nennen sie mich Valerie. Oder Val, das ist mein Spitzname. Mit 17 braucht man mich noch nicht mit Miss anreden."
"Wenn sie es so wollen, gerne. Sie werden im Maschinenraum mit Mister Cassels arbeiten. Zusätzlich werden sie sich bei unserem Wissenschaftsoffizier aufhalten, Lieutenant Delany. Ich hoffe, sie werden sich bei uns wohlfühlen. Jake, zeigen sie ihr bitte das Quartier. Später können sie einen Rundgang ansetzen."
Cassels nickte: "Mit Vergnügen, Captain. Würden sie mir bitte folgen?"
Die Zwei verließen den Raum.
"Andrew, ich hoffe, unser Jake kann sich in Miss Gansburry`s Fall zurückhalten."
Lamar grinste: "Ich könnte es nicht, wenn ich nicht verheiratet wäre, Sir."
Branford bemerkte ironisch: "Ich werde noch die Pflicht einführen, dass jeder Stabsoffizier verheiratet sein muss. Bis dann, Andrew."
Eine Viertelstunde später kam Deep-Space-Nine in Sicht. Branford war auf der Brücke.
"Lieutenant Jacobs, rufen sie Deep-Space-Nine." befahl er.
Auf dem Schirm erschien ein Klingone, der eine Sternenflottenuniform trug.
Branford erhob sich: "Ich grüße sie, Commander Worf."
Der Klingone war überrascht: "Kennen wir uns, Captain?"
Branford schüttelte den Kopf: "Nein, entschuldigen sie. Ich bin Captain Branford. Ich bin ein guter Freund von Captain Riker, er hat mir viel von ihnen erzählt."
Worf verzog keine Miene: "Captain Riker. Ah ja. Sir, sie haben die Erlaubnis, an Pylon zwei anzulegen. Willkommen auf Deep-Space-Nine."
Der Schirm erlosch.
"Nun, Mister Worf ist keine gesprächige Natur." bemerkte Sandra Galen.
Branford sah sie an: "Will hat mir das erzählt. So ist er nun mal."
Er setzte sich wieder: "Fähnrich, bringen sie die Exeter in Anlegeposition. Nur Manöverdüsen."
Waringthon steuerte das Schiff geschickt an den Dockmast heran. Als sie sich direkt unter ihm befand, schaltete sie auf Gegenschub.
"Alles bereit zu Andocken, Sir." meldete sie pflichtbewusst.
Branford deutete auf den Schirm: "Machen sie weiter, Fähnrich. Sie kennen die Befehle."
Waringthon fragte nach: "Ich soll das Dockmanöver abschließen, Sir?"
"Wo wir doch schon soweit sind, natürlich." erwiderte Branford.
Waringthon nickte: "Haltepunkte ausfahren, Systeme auf äußeren Versorgungsmodus umstellen. Die Trägheitsdämpfer bleiben auf Normalbetrieb. Lieutenant Jacobs, treffen sie Vorbereitungen für Deuterium-Übernahme. Nehmen sie einen Druckausgleich im Andockring vor. Das wäre alles."
Jacobs grinste und erwiderte: "Jawohl, Madam."
Waringthon blickte Branford an.
"Warten sie auf etwas, Miss Waringthon?" fragte er süffisant.
Sie schüttelte den Kopf: "Nein, Sir."
"Gut, dann können sie sich ablösen lassen." Er wollte sich wieder dem Datenpadd zuwenden, da fügte er hinzu: "Das war gute Arbeit."
Sie strahlte und verließ ihren Posten.
"Nummer 1, sie machen mit dem Personalwesen weiter. Ist für Mister Randolph schon ein Quartier besorgt worden?"
Fogarty nickte: "Ja. Er wird morgen an Bord kommen. Sind sie auf der Station?"
Branford nickte: "So ist es. Heißen sie den Lieutenant in meinem Namen willkommen. Wo ist eigentlich Lieutenant Baldwell?"
Die Frage hatte sich im gleichen Moment erledigt, denn Baldwell betrat die Brücke.
"Ich wollte mich von ihnen allen verabschieden. Es war eine schöne Zeit hier."
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