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Mirror Universe


"Rebellen"

von Mario Scholz

3. Kapitel


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Langsam ging Lefler an den Konsolen entlang, strich mit der Hand über die Oberfläche. Soweit er erkennen konnte, gab es an Bord gleich zwei taktische Konsolen, je eine auf jeder Seite. Weiter vorn befand sich links die Maschinenkontrolle sowie rechts die Wissenschaftskonsole.
Direkt in der Mittelachse des Schiffes befand sich eine weitere, halbkreisförmige Konsole - die Conn. Doch die Konsole war mehr - sie bot Zugriff auf alle wichtigen Schiffsfunktionen - außer der Steuerung verfügte sie über einfache taktische Analysefunktionen sowie Waffenkontrolle und Kommunikation. Eine Multifunktionskonsole, die er der Crew ermöglichte, in Notsituationen das Schiff mit einer sehr geringen Besatzung zu fliegen. Lefler hatte gelesen, daß Starfleet beabsichtigte, solche Konsolen in allen zukünftigen Schiffen der Sternenflotte einzusetzen.
Eine Stimme riß ihn aus seinen Gedanken, und er brauchte eine Sekunde, ehe er sie Christine zuordnen konnte.
»Könnten Sie jetzt bitte die Transaktion bestätigen? Ich würde gerne von hier verschwinden. Ich fühle mich hier irgendwie etwas nervös.«
Lefler sah gerade rechtzeitig über die Schulter, um mitzubekommen, wie Farrell seinen Daumen auf das PADD drückte.
»Die Firma dankt.« Zufrieden steckte Christine den Datenblock wieder ein.
Farrell deutete auf den Turbolift. »Ich begleite Sie noch von Bord - Sie benötigen einen Zugangscode, um die Schleuse zu öffnen.«
In diesem Moment erklang ein Alarm von einer der unzähligen Konsolen. Verwirrt blickte Farrell sich um und schauderte, als er entdeckte, um welche Konsole es sich handelte. Mit schier riesigen Schritten rannte er hinüber zu einer der taktischen Anzeigen.
Lefler sah, wie Farrells Gesicht ein wenig an Farbe verlor, während er zur Konsole hinüber hastete.
»Verfluchter Mist!« rief Farrell dann.
Verfluchter Mist - daß hörte sich alles andere als gut an, fand Lefler.
»Entschuldigung, würde mich bitte jemand zur Luftschleuse begleiten?« verlangte Christine erneut. »Ich will aus diesem Schiff raus!«
Farrell schüttelte resigniert den Kopf. »Dafür ist es jetzt zu spät, Captain.«
Christines Augen verengten sich zu Schlitzen, als sie Farrell fixierte. »Wie meinen Sie das?«
Der Ingenieur seufzte. »Die Luftschleuse wurde soeben von außen verriegelt.«
»Wie konnte das passieren?« mischte sich McAllister ein.
Farrell zuckte mit den Schultern. »Was fragst du mich? Irgendwie hat die Sternenflottensicherheit Wind von unserer Anwesenheit hier bekommen. Wir sind an Bord gefangen.«
Als McAllister das hörte, fluchte er ebenso ausgiebig wie Christine O’Donnell
»Ich möchte Euch ja nicht die Laune verderben, aber ich fürchte, ich habe noch weitere schlechte Neuigkeiten für Euch - es nähern sich uns drei kleine Schiffe der Sicherheit. Sie werden in zwei Minuten in Traktorstrahlreichweite sein.« Leflers Nervosität war wie weggewischt, während er sich an der zweiten taktischen Kontrolle niederließ.

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