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Ein Teil von ihm empfand Unbehagen bei der Tatsache, daß er diese Aktionen vor dem Rest der Besatzung und vor allem vor dem Captain geheimhielt, aber ein anderer Teil sagte ihm, daß es nur logisch war, die Behauptungen der Terroristen zuerst in aller Stille zu überprüfen, ehe er weitere Schritte einleitete.
Als Simsk zur Wissenschaftskonsole zurückkehrte, fand er das Ergebnis seines Scans vor. Er hob beide Brauen, während er es betrachtete, und ein leises »Faszinierend« gelangte über seine Lippen... .
Lefler musterte inzwischen zum wiederholen Mal gelangweilt den Schrank von einem Lieutenant, der vor einiger Zeit, kurz nach Sloans Abgang, hier erschienen war, um den Fähnrich abzulösen. Zweifelsohne einer von Sloans Leuten, der verhindern sollte, daß sich noch einmal ein normales Crewmitglied der Honour mit ihnen unterhielt. Kein Problem, fand Lefler, für solch einen Hünen. Hinter dem könnte ich mich glatt verstecken! Er fragte sich, wieviele Leute wohl zur Sektion 31 gehörten. Wenige konnten es ja nicht gerade sein, wenn sie ausreichten, um eine ganze klingonische Flotte zu bemannen. Wie es wohl war, zu so einem Geheimdienst zu gehören? Ob es ihnen Freude bereitete, dabei zu sein? Und wenn ja, was mußten das für Menschen sein, denen so etwas Freude machte?
Er beobachtete, wie der Lieutenant erschreckt auf die Füße sprang, als sich die Türen des Zellenblocks plötzlich öffneten. Lefler sah zum Eingang. Es war erneut Simsk, der den Raum betreten hatte. Hinter ihm glitten die beiden Türhälften wieder zusammen. Der Lieutenant beeilte sich, Simsk den Weg zu versperren.
»Entschuldigen Sie, Sir, aber ich habe Befehl, niemanden hereinzulassen!«
Simsk musterte den jungen Mann kurz. »Wer hat diesen Befehl erteilt?«
»Commander McKenzie, Sir.«
»Nun, Lieutenant, dann schlage ich vor, daß Sie zu Ihrem Kompult gehen und die Commander herrufen. Ich werde diese Angelegenheit dann in ihrem Beisein klären.«
»Einverstanden, Sir. Bitte warten Sie hier.« Der breitschultrige Mann drehte sich um und strecke die Hand nach den Komkontrollen aus.
Weiter kam er nicht. Simsk griff nach seiner Schulter, und seine Finger fanden den dortigen Nervenpunkt, drückten zu. Der Lieutenant sackte bewußtlos in sich zusammen. Simsk fing den Mann, der sicherlich fast doppelt so breit wie der schlanke Vulkanier war, so mühelos auf, als wäre er aus Stroh. Er legte ihn vorsichtig auf den Boden und löste den Phaser vom Gürtel des Sicherheitsoffiziers.
Dann sah er zu Withemoore und den Rebellen auf, welche die ganze Aktion mit aufgerissenen Augen verfolgt hatten. »Ihre Flucht dürfte in wenigen Minuten bemerkt werden«, sagte Simsk, während er den Lieutenant hinter eine Konsole zog. »Wir sollten uns beeilen.« Mit diesen Worten deaktivierte er das Kraftfeld.
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