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»Willkommen unter den Lebenden, Commander«, sagte plötzlich eine ihm vertraute Stimme. Edwards richtete sich auf und drehte den Kopf in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Tatsächlich! Dort in der Ecke der Zelle saß Ratsvorsitzender Withemoore und sah Edwards entschuldigend an.
»Rat Withemoore!« Etwas schneller, als es für seinen Kopf gut gewesen wäre, stand Edwards auf den Beinen.
Withemoore nickte traurig. »In der Tat. Es freut mich, Sie persönlich kennenzulernen, Commander Edwards, auch wenn ich gehofft hatte, daß unser Zusammentreffen unter besseren Umständen stattfinden würde.«
Edwards nahm auf der Pritsche neben Withemoore Platz und ließ seinen Blick durch die Zelle gleiten. Offenbar war er der erste seiner Crew, der aufgewacht war. Lefler, McAllister, Farrell, Susan und Christine schienen jedenfalls noch bewußtlos zu sein, so wie sie auf dem Boden lagen. Und Becca...
Moment - wo zur Hölle war Rebbecca?! Edwards drehte sich zu Withemoore um. »Wo ist Doktor Wilson?«
Withemoore zuckte mit den Schultern. »Ich weiß es nicht. Sie war nicht bei Ihnen, als man Sie hier herbrachte.«
Edwards dachte nach – wo konnte man Becca hingebracht haben? In einen anderen Zellenblock? Gleich zum Verhör? Er entschloß sich, die Beantwortung dieser Frage zu verschieben, bis er mehr Informationen über ihre Lage hatte. »Wie kommen Sie eigentlich her, Rat?«
Withemoore seufzte. »Nechayev hat mich abgefangen, als ich die Erde verlassen wollte. Und ich Depp habe ihr auch noch unwissentlich geholfen, Sie und Ihre Crew festzunehmen.« Dann begann er, Edwards die ganze Geschichte zu erzählen.
»D...Dok... Doktor Bashir?!?« stammelte Schaap, während er fassungslos auf die Gestalt in dem Brückensessel vor ihm starrte. »Ich dachte, Sie wären tot!«
Bashirs Gesicht zierte noch immer das gleiche Lächeln, das er schon vor ein paar Sekunden gezeigt hatte. »Oh, sagen wir, die Berichte über mein vorzeitiges Ableben waren... stark übertrieben. Ganz im Gegensatz zu denen über den Rest der Defiant-Besatzung.«
»Wo ist Huffman? Was haben Sie mit ihm gemacht, Bashir?«
»Huffman wird nicht kommen, daß hat Julian Ihnen doch schon gesagt!«, erklang eine weibliche Stimme hinter ihm, die ihm vage vertraut vorkam. »Und was wir mit ihm gemacht haben – glauben Sie mir, Sie wollen es bestimmt nicht wissen!«
Schaap drehte sich um und musterte die junge Frau mit dem schulterlangen blonden Haar in der brauen Jeans und dem weißen Oberteil, die an ihm vorbeiging und sich auf dem Sessel neben Bashir niederließ. Er wußte sofort, woher er sie kannte.
»Sie sind die Bedienung aus der Bar. Aber was machen Sie hier mit Bashir...?« Schaaps Gesicht verfinsterte sich, als ihm die Antwort bewußt wurde. »Sektion 31!« knurrte er.
»Ganz recht, Mr. Schaap. Sie sind offenbar gut informiert«, mischte sich eine neue Stimme in das Gespräch ein, eine, die Schaap bisher noch nicht vernommen hatte.
Erneut drehte er sich um, aber diesmal erkannte er den Mann in der seltsamen schwarzen Uniform vor sich nicht.
Zumindest nicht, bevor er sich bewegte. In diesem Augenblick erkannte Schaap, wen er vor sich hatte - die Gestalt in dem weiten Mantel und der Kapuze.
»Ich muß ihnen gratulieren, Mr. Schaap, Sie sind wirklich gut für einen Kommunikationsingenieur. Es war nicht leicht, Ihnen von der Erde hierher zu folgen«, sagte die Kapuze und trat einen Schritt auf Schaap zu. Der zuckte zusammen – also doch! Dann hatte er sich nicht getäuscht!
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