serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Einleitende Worte
:: Vorwort
:: Prolog
:: 1. Kapitel
:: 2. Kapitel
:: 3. Kapitel
:: 4. Kapitel
:: 5. Kapitel
:: 6. Kapitel
:: 7. Kapitel
:: 8. Kapitel
:: 9. Kapitel
:: 10. Kapitel
:: 11. Kapitel
:: 12. Kapitel
:: 13. Kapitel
:: 14. Kapitel
:: 15. Kapitel
:: 16. Kapitel
:: 17. Kapitel
:: 18. Kapitel
:: 19. Kapitel
:: 20. Kapitel
:: Epilog


Mirror Universe


"Rebellen"

von Mario Scholz

16. Kapitel


 « :: Kommentare :: » 

»...und dann sagte der Klingone: Der Chip interessiert mich nicht, aber den Affen würde ich gerne behalten!«
Fähnrich Brandell, die schon während ihrer letzten Worte Mühe gehabt hatte, nicht in Lachen auszubrechen, konnte sich nun endgültig nicht mehr halten. Das Blut schoß ihr ins Gesicht und prustend schlug sie mit der Hand auf den Tisch. Der Raktajino vor ihr auf dem Tisch entging ihrem umherschwingenden Arm nur knapp.
Auch Susans drei Tischgenossen – Christine, Farrell und McAllister – konnten sich vor Lachen kaum noch auf ihren Stühlen halten. Christine lag förmlich auf dem Tisch, während Farrell eher den Eindruck erweckte, jede Sekunde von seinem Stuhl auf den Boden des Gesellschaftsraumes stürzen zu müssen.
»Mein Gott, Susan, wo haben Sie denn diese Witze her?« erkundigte sich Farrell, nachdem er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
»Die stammen noch aus meiner Akademiezeit. Sind gut, nicht?«
McAllister zog eine Augenbrauen hoch und Susan hätte sich jetzt nicht gewundert, wenn ihm spitze Ohren gewachsen wären, so sehr erinnerte er sie in dieser Sekunde an einen Vulkanier. Farrell hingegen beschränkte sich darauf, die junge Frau an seiner Seite mit einem seltsamen Gesichtsausdruck zu mustern. »Das waren Akademie-Witze von Ihnen?« Überraschung schwang in seiner Stimme mit.
Susan nickte und sah ihn aus ihren grünen Augen an, die einen auffallenden Kontrast zur ihrem immer noch geröteten Gesicht bildeten. Farrell nickte anerkennend und wandte sich dann an McAllister. »Tja, sieht so aus, als hättest du gerade deinen Titel verloren, Kev.«
»Titel? Was denn für ein Titel?« Christine stellte ihren eigenen Raktajino, von dem sie gerade getrunken hatte, wieder vor sich auf den Tisch.
»Oh«, erklärte Farrell, »eigentlich nichts besonderes, Christine. An der Sternenflotten-Akademie gibt es eine Art... nun ja, man kann es schon fast eine Tradition nennen. Es geht darum, wer die besten Witze erzählt. Kevin war immer unbestritten der König gewesen, doch ich schätze, auch er hat endlich seinen Meister gefunden... oder besser seine Meisterin.«
Mit diesen Worten griff Farrell blitzschnell nach Susans Hand, und ehe die Fähnrich überhaupt wußte, wie ihr geschah, war Farrell bereits aufgesprungen und hatte die junge Frau auf die Füße gerissen. Er hielt ihren Arm hoch, und rief: »Auf die neue Königin des Akademie-Witzes – Susan Brandell!« Dann begann er ein »HipHip! Hurra!«, in das Christine sogleich mit einstimmte.
Susan hingegen ließ die ganze Prozedur wortlos über sich ergehen und beschränkte sich eher darauf, verlegen von einer Person zur anderen zu sehen, ehe sie ihren Blick auf McAllister richtete, den das alles offenbar völlig kalt zu lassen schien. Er trank jedenfalls gelassen von seinem Raktajino. Doch dann blickte er zu Farrell. »Meinst du, ja?«
Farrell ließ Susan los und setzte sich wieder. »Ach, komm schon, Kev, gib dich geschlagen! Sei ein guter Verlierer.«
McAllister lächelte. »Als wenn sie mich schlagen könnte...«
Susan, die inzwischen auch wieder saß, richtete sich zu ihrer vollen Größe auf, als sie die Worte McAllisters vernahm.
»Sir!«, protestierte sie, »Sie mache ich doch mit Links fertig!« Auch wenn McAllister ja eigentlich ein Vorgesetzter war, Susan hatte nicht vor, ihren neu errungenen Titel kampflos wieder abzugeben.
»Und was schlagen Sie vor, Fähnrich?«
Susan beugte sich vor. »Wir sehen, wer von uns beiden besser ist. Commander Farrell und Christine bilden die Jury. Sie entscheiden, wer der König wird. Oder besser, die Königin.«
Auch McAllister beugte sich jetzt vor und sah Susan direkt in die Augen. »Ein Witze-Duell.«
Susan starrte zurück. »Genau, Sir.«
Ein Lächeln schlich sich in das Gesicht von McAllister. »Wenn ich mit Ihnen fertig bin, Fähnrich, kann Duncan nur noch Ihre Einzelteile aufsammeln!«

 « Seite 1 »