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Hier allerdings, auf der Challenger, da hatte sie fast nichts zu tun. Kein Wunder – bei einer Besatzung von sieben Leuten, die sich in der Regel nicht ständig verletzten, fiel für eine Bordärztin kaum Arbeit an.
Im Moment jedoch nahm sie die Umweltsysteme auch nicht wahr – ihr eigenes Schluchzen übertönte sie völlig. Mit einem Schniefen warf sie sich wieder auf ihrer Koje herum und versuchte, ihren Kopf so tief wie möglich in das inzwischen völlig nasse Kopfkissen zu graben – ein wenig tiefer und sie hätte die Matratze darunter angebohrt. Nach ihrem Streit mit Christine und Edwards auf der Brücke war sie zunächst in den Gesellschaftsraum geflüchtet, um das aufkommende Gefühl, eigentlich nicht an Bord des Schiffes willkommen zu sein, nicht hierher zugehören, und das damit verbundene Heimweh nach Tharkad mit reichlich Synthehol zu ertränken.
Das hatte anfangs auch funktioniert, doch nach einigen Drinks war dann McAllister in Begleitung von Christine aufgetaucht, welche die Steuerkontrolle offenbar an jemand anders abgegeben hatte. Die beiden ließen sich zwar auf der anderen Seite des Raumes nieder und schienen sie gar nicht zu beachten, allerdings war unübersehbar, daß sich die beiden zusammen wohl prächtig amüsierten, was Becca gewaltig auf das eh schon angeschlagene Gemüt drückte. Außerdem wurde sie das Gefühl nicht los, das Christine sie absichtlich ignorierte, um sich für ihre Diskussion auf der Brücke zu rächen.
Das alles führte dazu, daß Becky schließlich mit einer großen Flasche lipodaidischen Weines unter dem Arm in ihr Quartier verschwand.
Nach einiger Zeit reichte auch der Synthehol nicht mehr raus, um ihr Heimweh zu besänftigen und es brach durch Tränen aus ihr heraus.
So lag sie also nun in ihrem Quartier und nahm sich fest vor, alles zu tun, was nötig sein, um so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen... .
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