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:: Kapitel Sechs
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The Lost Mission


"Turbulenzen"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Sechs


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Alexis Panopoulos wandte sich an den jungen Führungsoffizier. "Sagen Sie, Mr. Eriksson, was lief da eigentlich heute nachmittag? Wie ich höre, waren Sie doch hautnah dabei, als es zum großen Showdown kam..."
Jörn Eriksson grinste etwas verlegen. "Nun ja... Was soll ich denn erzählen? Commander Loomis, Mr. Ob‘ch und ich sind durch die Jefferies-Röhren zu dem Ort gelangt, an dem Captain Shaaryia festgehalten wurde und haben ihn dann befreit."
Claire Mitchell rief: "Ich glaube, Sie untertreiben ein wenig, Lieutenant! Das war doch sicher eine ganz aufregende Sache! Ich stelle mir das so vor: Der Captain in einer ausweglosen Situation, von einem gefährlichen und zu allem entschlossenen Ausbrecher mit dem Tode bedroht... Und dann kommt, im letzten Moment, die Rettung: drei todesmutige..."
Sie wurde von einem kopfschüttelnden Bhr Borex unterbrochen. "Claire, Sie tragen nun aber etwas zu dick auf! Sie bringen den armen Lieutenant ja in Verlegenheit!" Er wies auf Eriksson, der errötet war.
"Claire, jetzt mach aber mal langsam!", sprang auch Nelson Willem dem Lieutenant bei. Er betrachtete sich die junge Frau genauer und als diese schelmisch zurückgrinste, meinte er ein wenig vorwurfsvoll: "Ich glaube, du willst den Lieutenant necken!"
Die Logistikerin schaute ertappt drein. Sie blickte erst Willem an, dann den Lieutenant. "Mr. Eriksson, Sie wissen doch sicher, daß ich nur Spaß gemacht habe, oder?!"
Er nickte, ebenfalls lächelnd. "So, wie Sie es beschrieben haben, hörte es sich wirklich so unrealistisch und dramatisch an. Aber in einer Sache haben Sie wohl recht. Wir scheinen wirklich keine Sekunde zu früh gekommen zu sein."
Adrun Macet war erschrocken. "Hat wirklich jemand den Captain töten wollen? Wer?"
Eriksson machte schon Anstalten, ihr zu antworten, als Borex ihn am Ärmel zupfte. "Mr. Eriksson, ich glaube, es wäre besser, wenn Sie diese Information für sich behielten."
Der Lieutenant klappte den Mund erschrocken wieder zu. Da hätte er sich doch beinahe verplappert. Es ging nun wirklich nicht an, daß er als Führungsoffizier solche Informationen herumerzählte. Gut, daß ihn der Chef-Kartograph da zurückgehalten hatte. Er blickte den alten Mann dankbar an, bevor er sich an die Cardassianerin wandte. "Ich denke, der Lieutenant Commander hat recht. Ich sollte wirklich nicht darüber reden; das verstehen Sie doch sicher, Miss Macet?"
Die Technikerin nickte verständnisvoll.
Die Neugier Claire Mitchells war jedoch noch lange nicht gestillt. "Wie war denn die Zusammenarbeit mit Mr. Ob‘ch?", wollte sie sichtlich begeistert wissen.
"Oh, er war ganz schön beeindruckend!" Fast ein wenig schwärmerisch erklang dieser Ausruf. "Man merkt ihm an, daß er einer Kriegerrasse angehört. So ruhig und beherrscht, aber wenn es drauf ankommt, dann zerspringt er förmlich!"
Panopoulos konnte sich ein Grinsen ob dieser Eloge und Claires hingerissenem Gesichtsausdruck nicht verkneifen, die beim letzten Satz Erikssons heftig nickte. Nun hatte er aber selbst eine Frage. "Und der Captain? Was hat der gemacht?", wollte er wissen.
Jörn sah den Astrophysiker überrascht an. Klang da etwa Kritik durch? Was hätte Captain Shaaryia denn tun können oder tun sollen? Mit fester, bestimmter Stimme antwortete er: "Der Captain stand vor einem auf ihn gerichteten Phaser. Er war ganz ruhig und aufrecht und hat seinem Gegner fest ins Auge geblickt. Also, für mich war das ebenso großartig wie Mr. Ob’chs Einsatz!"

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