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:: Kapitel Eins
:: Kapitel Zwei
:: Kapitel Drei
:: Kapitel Vier
:: Kapitel Fünf
:: Kapitel Sechs
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:: Credits


The Lost Mission


"Turbulenzen"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Vier


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Dee’Mosta war vorhin wieder erschienen, nachdem sie mitgeholfen hatte, die freigelassenen Ingenieure zur Brücke zu eskortieren und sie hatte auch offensichtlich vorgehabt, ihre Kollegen weiter im Auge zu behalten. Aber da diese nur über für sie so langweilige Themen wie Turvek und Cardassianer und mögliche Ansprechpersonen gesprochen hatten, hatte sie schnell das Interesse verloren und war gegangen. Es war so, wie Enola Wheema es vorausgesehen hatte – da sich die Ingenieure nunmehr still und unauffällig verhielten, sahen die Gegenmeuterer keine potentielle Bedrohung mehr in ihnen und schenkten ihnen weiter keine Beachtung.
Nachdem sie sich davon überzeugt hatte, daß sie keine ungebetenen Zuhörer hatte, blickte sich die Chefingenieurin in der Runde um. "Dann schlage ich vor, wir konzentrieren uns jetzt wirklich darauf, wie wir hier herauskommen. Mir ist da eben eine Idee gekommen." Alle steckten die Köpfe zusammen und Mitchell begann flüsternd ihren Plan zu erläutern.

Commander Martin Loomis war erst kurze Zeit in den Jeffries-Röhren unterwegs und bemühte sich auszumalen, wie er reagieren sollte, würde er tatsächlich mit Hilfe von Lieutenant Eriksson das Versteck der Gegenmeuterer und damit seinen Captain finden. So ganz war er von der Richtigkeit seines Tuns in den engen und wenig angenehmen Schächten und Röhren der Friendship nicht überzeugt, aber er hatte das dringende Bedürfnis gehabt, etwas, ja irgendetwas zu tun, egal wie groß der Nutzen letztendlich sein würde. Er war nicht der Typ Offizier, der wie Commander Simsk zunächsteinmal abwartete und die Lage lieber einmal zuviel sondierte, Martin Loomis war ein Mann der Tat, zumindest sah er sich selbst gerne so. Daß er mitunter dadurch in unangenehme Situationen kommen konnte, ja auch in so manchen Fettnapf wie zu Beginn der Mission, versuchte er zu unterdrücken und zu vergessen. Im Augenblick war es seine Aufgabe, zu versuchen, dem Captain beizustehen, auf der Brücke konnte er nichts dafür tun, hier war Simsk mit seiner vulkanischen Ruhe und Selbstdisziplin der bessere Verhandlungspartner für Brody. Und dennoch, gerade an einer Abzweigung in dem weit verästelten Röhrensystem angekommen, frug sich Loomis, was er hier tat. Es würde sicherlich mehrere Stunden bis zu einem halben Tag dauern, sollte nicht ein glücklicher Zufall ihn direkt zu dem Versteck führen, in dem man den Captain festhielt. Martin wischte sich mit einer hektischen Handbewegung den Schweiß von der Stirn, als er eine Stimme hörte, die ihm bekannt vorkam. Er drehte sich um und erblickte den lockigen Kopf von Jörn Eriksson, der gerade um die Ecke lugte. "Jörn, was zum Teufel machen Sie bitte hier!?"
"Verzeihen Sie, Commander! Ich wollte Sie nicht erschrecken. Ich habe Fortschritte bei der Suche nach dem Captain gemacht. Es gibt einen Bereich, der nahezu ideal als Versteck ist, Sir!"
"Welcher?", schoß es aus Loomis heraus.
"Der Bereich der Pilotenquartiere auf den Decks 18 bis 20. Sie sind fast alle versiegelt. Nur auf Deck 18, Sektion Alpha-Sieben gibt es einen Zugang, der diesen Bereich noch mit intakten Schiffsteilen verbindet. Dieser Ort wäre als Versteck ideal. Überlegen Sie, wenn er bewacht ist, kann man nur durch die Jeffries-Röhren hineingelangen und damit rechnen Brody und seine Leute bestimmt nicht." Erikssons Stimme verbreitete etwas Euphorie.
"Und wir haben die Überraschung, niemand wird damit rechnen, daß wir Shaaryia suchen." Ob’chs Kopf war nun neben dem des jungen Brückenoffiziers aufgetaucht.
"Was machst Du hier???" Loomis war wenig begeistert, den Homiden jetzt hier zu sehen.
"Verzeihen Sie nochmals, Commander! Ich habe vergessen, daß Mr. Ob’ch mitkommen wollte. Er hat gesagt, wenn wir den Captain finden, wird er uns sehr nützlich sein. Sehen Sie!" Jörn verwies auf eine Waffe, einem Blasrohr nicht unähnlich. "Er meint, mit dieser Waffe kann er jemanden außer Gefecht setzen, ohne daß wir sofort bemerkt werden!"

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