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The Lost Mission


"Turbulenzen"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Drei


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"Es ist meine Pflicht. Ich bin der Erste Offizier, ich habe den Captain bei allen Gefahrensituationen zu begleiten und zu schützen. Ich muß es tun, es ist die einzige Chance, die wir haben, die alle hier, die nicht vor einem Kriegsgericht oder schlimmer noch, in den Händen des Dominion landen wollen, haben!" Ein gewisser pathetischer Unterton in Loomis‘ kleiner Ansprache war nicht zu überhören, dennoch stimmten sowohl Eriksson als auch Ob’ch ihm in Gedanken zu, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Beweggründen. Einzig Commander Simsk blieb skeptisch.
"Sie werden an den temporären Vorgaben scheitern. Sobald wir die Anomalie verlassen, müssen wir den Kurs ändern und die Brücke an Mr. Brody übergeben." Der Vulkanier fixierte das Gesicht Loomis‘.
"Versuchen Sie ihn hinzuhalten, irgendwie. Sie sind Vulkanier. Erfinden Sie irgendeinen logischen Grund, einen technischen Mängel. Eine Geschichte, irgendetwas..." Martin war in Gedanken schon bei seinen Befreiungsplänen und wollte jetzt keine Einwände mehr zulassen, egal von wem sie stammten.
"Erfinden?" Simsk war irritiert. Mit dieser Art von Aufgabenstellung wußte er nichts anzufangen.
"Ja, Eriksson, Green, der Major oder sonst wer, man wird Ihnen helfen. Bleiben Sie nur mit mir in Verbindung." Martin straffte seine Uniform und wandte sich wieder an Jörn. "Sie bleiben in direkter Verbindung mit mir. Untersuchen Sie alle Bereiche, die irgendwie in Frage kommen und sieben Sie diejenigen aus, die nicht hundert Prozent als Versteck dienen können. Ich zähl‘ auf Sie!" Damit drehte sich der Commander um und ging schnellen Schrittes in seinen Bereitschaftraum. Die Brückencrew hatte anscheinend kaum Notiz von dem Vorhaben genommen. Nur Simsk und Eriksson blickten beide etwas erstaunt, ob der Entschlossenheit von Loomis, in Richtung des Büros, ehe sie sich wieder ihren Aufgaben zuwandten. Ob’ch hingegen war Loomis einige Schritte gefolgt, dann jedoch stehen geblieben, er mußte eine Entscheidung treffen. Er zog sein Langmesser aus der Scheide, dann überprüfte er die restlichen Waffen an seiner Rüstung.

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