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Captain Hagro Shaaryia:
Shaaryia ist ein Offizier ohne Leidenschaft. Er betrachtet seine Arbeit im Weltraum als Job, nicht wie viele seiner Kollegen als Passion. Bisher diente er ausschließlich in der Logistik- und Versorgungsflotte der Allianz, in der er zuletzt das Kommando über die A.S.S. West India hatte, die den Handel mit der Tholien-Föderation überwachte. Hierbei kam es selten zu Kampfeinsätzen oder größeren Problemen, so dass Shaaryia mit dem Stress seiner neuen Aufgabe nicht zurecht kommt.
Der Captain wurde von seinem nun unter ihm dienenden Ersten Offizier, Martin Loomis, für diesen Posten vorgeschlagen, obwohl Shaaryia sich in keinster Weise darum bemüht hatte. Er stellt sich selbst immer wieder die Frage: Warum soll ausgerechnet er diese wichtige Mission leiten? Diese Unsicherheit beherrscht sein gesamtes Denken und Handeln.
Shaaryias Laufbahn im Weltall basiert auf einer einzigen Lüge vor sich selbst: Der inneren Zerrissenheit zwischen den beiden Kulturen, zu denen er gehört, der terranischen und der romulanischen. Eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur brach er ab und durchlief mit der Unterstützung seiner Mutter die Akademie der Allied Forces.
Shaaryia steht dem Krieg gegen das Dominion soweit skeptisch gegenüber, als er glaubt, dass das Allianz-Kommando in seinen Entscheidungen immer öfter irrational und unbedacht handelt. Dennoch würde er dem Dominion niemals vertrauen können.
Shaaryia ist kein besonders geselliger Typ, was ihm zunächst den Umgang mit seiner Führungscrew erschwert, sein einziges Interesse ist das Sammeln und Lesen von Gedichten. Das Holodeck meidet er und er hat auch kein großes Interesse an den Fähigkeiten des Schiffes, das er kommandiert.
Commander Martin Loomis, Erster Offizier:
Martin Loomis ist trotz seiner geringen Kommando- und Kampferfahrung der Posten des ausführenden Offiziers der Friendship übertragen worden. Zuvor hatte er nach einer Verletzung während einer ruhigen Frontpatrouille in der Personalabteilung frontfern gearbeitet. Dort lernte er den Klingonen Worf kennen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis aufbaute. Dieser war es auch, der Loomis' Beförderung und Versetzung auf die Friendship unterstützt hatte, deren Führungsoffiziere Loomis mit auswählte.
Er stammt aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater, dessen eigener Wunsch es war, Sternenflottenoffizier zu werden, hatte bis zu seinem Tode die Bemühungen seines Sohnes immer unterstützt. Die Mutter hingegen hätte ihren Sohn lieber auf der Erde gesehen und unterstützt den Krieg nicht, was ihr Verhältnis zu ihrem eher überzogen patriotischen Sohn schwer gestört hat.
Martin Loomis ist von dem Krieg gegen das Dominion sehr überzeugt. Ein Nachgeben gegenüber dem Dominion kommt für ihn nicht in Frage, dennoch akzeptiert er die Befehlskette und damit die Entscheidung für die Friedensmission. Seine aggressiven Einstellungen rühren sicherlich von seiner Nähe zur klingonischen Kultur her. Nach seiner Verwundung und dem Dienst in der Personalabteilung wurde Loomis als Verbindungsoffizier auf die klingonische Heimatwelt Kronos versetzt, wo er sich von der klingonischen Kultur leicht assimilieren ließ.
Martins großes Problem ist es, dass Akzeptieren der Befehlsgewalt und seine eigenen oft konträren Ansichten miteinander zu vereinbaren.
Er ist an der klingonischen Kultur im allgemeinen sehr interessiert, beschäftigt sich mit der nordischen Sagenwelt der Erde und hat ein großes Selbstbewusstsein, wenn es um Frauen geht.
Commander Simsk, 2. Offizier:
Simsk ist der Zweite Offizier und Chefwissenschaftler an Bord. Diese Aufgabe ist die wichtigste für ihn. Unglücklicherweise durchbrach der Krieg seine wissenschaftliche Karriere, da sich Simsk verpflichtet sah, seine "Heimat", die Allianz, zu schützen. Als typischer Vertreter seines Volkes folgt Simsk den logischen und emotionsbeherrschten Wegen Suraks, was zu Missverständnissen und Problemen führt. Dabei mangelt es ihm am entsprechenden Verständnis für seine nichtvulkanischen Kollegen, da er - anders als einst Mr. Spock - in keiner Weise dazu angehalten wurde, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.
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