serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Fan Fiction


:: Übersicht
:: Kommentare


:: Im PDF-Format downloaden


:: Teaser
:: An Stelle eines Vorspanns
:: Quasi unser......STARRING
:: Kapitel Eins
:: Kapitel Zwei
:: Kapitel Drei
:: Kapitel Vier
:: Kapitel Fünf
:: Kapitel Sechs
:: Kapitel Sieben
:: Kapitel Acht
:: Kapitel Neun
:: Das Team


The Lost Mission


"Die Entscheidung, Teil 2"

von Katja Mallok, Volker Simshäuser

Kapitel Sechs


 « :: Kommentare :: » 

 Die Schiffsumrisse vor der unendlich scheinenden Zahl der Sterne verblaßten und wurden von dem Bild... einer Romulanerin ersetzt. Sie trug eine Allianzuniform... mit den Rangabzeichen eines Vice Admirals... Es war Admiral Frankeena!

Benizaa, die bereits ihr Schreibpadds einschließlich des dazugehörigen elektronischen Griffels gezückt hatte, ließ letzteren vor Erstaunen fallen. Erst jetzt bemerkte Shaaryia, daß die Journalistin sich wie selbstverständlich neben ihn auf den Platz des Counselors gesetzt hatte.
Noch bevor die Brückenbesatzung sich von ihrer verständlichen Überraschung, die teilweise in einen Schock übergegangen zu sein schien, erholt hatte, hörte sie die Worte: "Warum sind Sie so erstaunt, wäre Ihnen ein Formwandler lieber gewesen?! Ich grüße Sie jedenfalls ganz herzlich und bin froh, daß wir Sie alle wiedergefunden haben." Frankeena fixierte einen Punkt hinter dem Aufnahmegerät. Plötzlich trat Group-Captain Esten Noblis in den Sichtbereich. Diejenigen auf der Brücke, die bisher nur überrascht waren, verloren jetzt die Fassung.
Captain Shaaryias Gedanken begannen sich zu überschlagen. Jeder an Bord des anderen Schiffes konnte ein Formwandler sein... die Wahrscheinlichkeit war auch ohne Bashir-Duplex-Test relativ hoch, andererseits war es dem Dominion bisher nicht gelungen Allianzsignale zu fälschen und immerhin war es auch nur logisch, daß wenn ein Allianzvertreter auf ein Schiff des Dominion entsandt worden wäre, es Admiral Frankeena als Leiterin der Taktischen Abteilung und Vertrauten Maliks sein würde. Aber wie kam Noblis auf das Schiff? Es war ihnen immerhin gelungen, vor ihrer Flucht einige der Piloten aus den Kampfshuttles zu beamen. Noblis war, soweit man bisher wußte, nicht darunter gewesen. Und noch etwas kam ihm in den Sinn: Wenn es diese Flotte unter "Frankeena" so schnell geschafft hatte, sie hier in den Weiten des Gamma-Quadranten zu finden, mußten sie schon sehr bald nach der Flucht der Friendship durch das Wurmloch aufgebrochen sein. Aber warum war sein Schiff dann von Schiffen des Dominion nicht nur verfolgt, sondern auch angegriffen worden? Die Streitkräfte des Dominion müßten sich doch untereinander verständigen?!
"Tja, Captain, ich habe es auch fast nicht geglaubt. Aber kurz nachdem Sie entschwunden waren, sind diese Schiffe hier aufgetaucht und haben unseren Verfolgern die neue Lage erklärt. Die Grenzpatrouillen hier sind etwas nervös..." Noblis tat einen Schritt zurück und Frankeena rückte wieder in den Mittelpunkt der Aufnahme.
"Wenn Sie gestatten, würde ich mich dann gerne an Bord beamen lassen. Sind noch Fragen offen?"
Shaaryia lachte nur kurz auf. "Ich erwarte Sie!" Damit verließ der Captain die Brücke. Und Loomis blieb in der Mitte des Kommandostandes alleine zurück und warf Benizaa einen sehr verwirrten Blick zu.

 Captain Shaaryia verließ den Turbolift, nachdem dieser ihn auf die Arrestzellenebene gebracht hatte. Shaaryia folgte dem Korridor schweren Schrittes bis kurz vor die Türen des Zellenbereiches. Er blickte auf seine Füße und atmete tief durch. Unwohl spielte er an seinem Kragen und zog schließlich seine Uniform zurecht. Das war es dann wohl! Jetzt war der Moment gekommen, den er so gefürchtet hatte. Jetzt würde er sich für seine "Entscheidung" verantworten müssen. Die anderen hatten es nicht gleich so deutlich gesehen wie er. Es war einfach, etliche Lichtjahre von jeglicher Kontrolle und Konfrontation mit den Folgen irgend welche Entscheidungen zu treffen. Aber er hatte es gewußt, irgendwann würde er sich verantworten müssen. Und dieses Irgendwann war jetzt! Shaaryia fuhr sich durchs Haar, rieb sich über die Augen und straffte sich. Wie auch immer, jetzt konnte er auch nichts mehr ändern. Der Captain betrat den Arrestbereich.

 « Seite 1 »